Kreatin Superfeature - Teil 6

Ein Artikel von Bodybuilding.com
von Daniel Gastelu

Hier findet ihr Teil 5

Teil 6: Studien mit Fokus auf der Verbesserung der sportlichen Leistungen

Die berücksichtigten Sportarten/Aktivitäten umfassen:

  • Ringen
  • Schwimmen
  • Fussball
  • Rudern
  • Radsprint
  • Hockey
  • Handball
  • Squash
  • Softball
  • Rugby
Es sei darauf hingewiesen, dass die Vorteile der Einnahme von Kreatin Monohydrat beim Bodybuilding, Football, Powerlifting und anderen Kraftsportarten wissenschaftlich gut fundiert sind und bereits in anderen Teilen dieser Artikelserie behandelt wurden, bzw. nicht näher erwähnt werden, da sie basierend auf den frühen Studien aus den Neunzigern bereits zum Allgemeinwissen gehören.

Studientitel: "Die Wirkung einer hoch dosierten Kreatinsupplementation auf die anaerobe Kapazität bei Ringern."

Für diese Studie rekrutierten Kocak und Karli(17) zwanzig auf internationaler Ebene aktive Ringer mit einem Alter von 22 bis 27 Jahren. Zehn der Probanden wurden in die Kreatingruppe und zehn in die Placebogruppe eingeteilt.

Die tägliche Dosierung Kreatin Monohydrat bzw. des Placebos von 5 Gramm viermal täglich wurde gleichmäßig über den Tag verteilt eingenommen. Jeweils 5 Gramm des Supplements wurden in 250 ml Wasser aufgelöst und den Probanden eine Stunde vor dem Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Training verabreicht.

Die Probanden unterzogen sich vor und nach der Studie einem anaeroben Wingate Test von 30 Sekunden Dauer bis zur Erschöpfung. Aus den Resultaten schlossen die Forscher, dass eine kurzzeitige hoch dosierte Kreatinsupplementation positive leistungssteigernde Wirkungen bezüglich der anaeroben Kapazität bei Ringern besitzt.

Hinweis: Eine Kreatinsupplementation kann für Ringer sehr praktisch sein, es sollte jedoch beachtet werden, dass hierdurch die fettfreie Körpermasse ansteigt. Aus diesem Grund müssen Ringer, die dabei sind Gewicht abzubauen, um in einer bestimmten Gewichtsklasse starten zu können, auf die Waage achten, wenn sie Kreatin während der Saison einnehmen. Die nächste Studie offenbart einige interessante leistungssteigernde Wirkungen einer Kreatinsupplementation, die nicht von einer Gewichtszunahme begleitet werden.

Studientitel: "Die Wirkungen einer Kreatinsupplementation auf den Stoffwechsel und die Leistungsfähigkeit der Muskulatur während der Erholung von einer rapiden Verringerung der Körpermasse bei gut trainierten Ringern."

Der Zweck diese von Oopik und Kollegen durchgeführten Studie(18) lag darin, zu untersuchen, ob eine Kreatin Monohydrat Supplementation in Verbindung mit einer Kohlenhydratzufuhr während der Erholungsphase nach einer rapiden Verringerung des Körpergewichts die Wiederherstellung von Körpermasse und körperlicher Leistungsfähigkeit bei trainierten Ringern beschleunigen würde.

Diese Ringer reduzierten ihre Körpermasse um 4,5 bis 5,3%. Während einer 17 Stunden andauernden Erholungsphase hielten sich diese Ringer an eine kontrollierte Ernährung, die entweder mit Glukose oder mit Glukose in Verbindung mit Kreatin Monohydrat kombiniert wurde.

Die Resultate dieser Studie deuten darauf hin, dass eine Kreatin Supplementation in Verbindung mit Glukose während einer 17 Stunden andauernden Erholungsphase von einem rapiden Gewichtsverlust die Wiederherstellung der Körpermasse nicht beschleunigte. Die Kreatinsupplementation regte jedoch die Wiederherstellung der körperlichen Leistungsfähigkeit bei Anstrengungen mit maximaler Intensität bei gut trainierten Ringern während dieser eintägigen Testphase an.

Basierend auf den Ergebnissen dieser Studie sollten Ringer mit Kreatin experimentieren, um ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern. Hierbei sollte jedoch auf das Körpergewicht geachtet werden, so dass es nicht zu einer ungewollten Zunahme an Körpergewicht am Tag vor einem wichtigen Wettkampf kommt.

Studientitel: "Die Leistungsfähigkeit bei Schwimmern der dritten Liga nach einer Kreatinsupplementation"

Während dieser Studie untersuchten Selsby und Kollegen(19) die Wirkung einer Kreatin Monohydrat Supplementation bei 8 männlichen und 7 weiblichen Schwimmern der dritten Collegeliga, welche zufallsbedingt in eine Kreatin- oder eine Placebogruppe eingeteilt wurden. Die Mitglieder der Kreatingruppe nahmen für eine Dauer von 5 Tagen 0,3 Gramm Kreatin pro Kilogramm Körpergewicht zu sich. Anschließend an diese Ladephase folgte eine neuntägige Erhaltungsphase, während der unabhängig vom Körpergewicht pro Tag 2,25 Gramm Kreatin zugeführt wurde.

Um die Auswirkung einer Kreatineinnahme auf die Schwimmleistungen zu bestimmen, wurden vor und nach der Supplementation ein 50 Yard und ein 100 Yard Schwimmsprint von allen Probanden absolviert. Die Mitglieder der Kreatingruppe konnten hierbei ihre Zeiten sowohl bei den 50 Yards als auch bei den 100 Yards verbessern.

Wie erwartet lieferte diese Studie wissenschaftliche Hinweise darauf, dass eine Kreatinsupplementation für die Verbesserung der Sprintleistung und Geschwindigkeit bei 50 und 100 Yards Schwimmsprints effektiv ist.

Studientitel: "Eine kombinierte Kreatin und Natriumbicarbonat Supplementation verbessert die Leistung beim Intervallschwimmen"

Mero und Kollegen(20) untersuchten die Wirkung einer Kreatin Monohydrat Supplementation in Verbindung mit einer Natriumbicarbonat Gabe bei aufeinander folgenden Schwimmsprints mit maximaler Anstrengung. 16 männliche und weibliche Wettkampfschwimmer unterzogen sich in zufälliger Reihenfolge je einer Supplementation mit Kreatin und Natriumbicarbonat und einer Placebophase.

Zwischen den zwei Supplementationsphasen lag bei dieser Doppelblindstudie eine dreißigtägige Pause. Die Supplementationen bestanden aus 20 Gramm Kreatin bzw. Placebo pro Tag für eine Dauer von 6 Tagen. Am siebten Tag folgte zwei Stunden nach einer morgendlichen Einnahme von 0,3 Gramm Natriumbicarbonat pro Kilogramm Körpergewicht oder eines Placebos zwei maximale 100 Meter Freestyle Schwimmsprints.

Diese zwei Schwimmsprints mit maximaler Intensität wurden mit einer zehnminütigen Erholungspause zwischen den Sprints absolviert. Die Zeiten beim ersten Schwimmsprint waren bei beiden Gruppen etwa gleich, wogegen der Zeitunterschied des zweiten Sprints im Vergleich zum ersten bei der Kreatin Natriumbicarbonat Gruppe um 0,9 Sekunden geringer war, als bei der Placebogruppe.

Der mittlere PH Wert des Blutes war bei der Kreatin Natriumbicarbonat Gruppe am Teststag nach der Supplementation höher als bei der Placebogruppe. Der durchschnittliche Blutlaktatspiegel stieg während der Sprints an, wobei es keine Unterschiede zwischen Kreatin Natriumbicarbonat Gruppe und Placebogruppe gab.

Diese Daten deuten darauf hin, dass eine mehrtägige Kreatinladephase in Verbindung mit einer Einzeldosis Natriumbicarbonat am Tag des Leistungstests die Leistungsfähigkeit bei aufeinanderfolgenden maximalen Schwimmsprints verbessern kann. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die Verbesserung der Leistungen bei Sprintsportlern durch ein Aufladen mit Bicarbonat durch zahlreiche Studien nachgewiesen werden konnte. Diese Praxis kann prinzipiell bei allen Kraftsportarten zum Einsatz kommen. Die Nachteile einer solchen Natriumbicarbonat Supplementation umfassen eine überhöhte Natriumzufuhr und gelegentlich Durchfall.

Die Verwendung anderer Carbonate könnte vorteilhafter sein, da hierdurch potentiell der durch Natriumbicarbonat verursachte Durchfall und die hohe Natriumzufuhr vermieden werden können. Wettkampfsportler, die nach einem Leistungsschub suchen, sollten sich neben der Einnahme von Protein, Kreatin und anderer die Kraftleistung verbessernden Substanzen auch mit Bicarbonaten befassen.

Studientitel: "Kreatinsupplementation bei jungen Fußballspielern"

Der Zeck dieser von Ostojic und Kollegen durchgeführten Studie(21) bestand darin, die Wirkung einer Kreatin Monohydrat Supplementation auf die Leistungsfähigkeit beim Fußballspiel bei jungen Fußballspielern zu untersuchen. An dieser Studie nahmen zwanzig junge männliche Fußballspieler (Alter: 16.6 +/- 1.9 Jahre) teil, welche zufallsbedingt in zwei Gruppen eingeteilt wurde. Eine Gruppe erhielt für die Dauer von 7 Tagen 30 Gramm Kreatin, welches auf drei Einzelgaben zu je 10 Gramm aufgeteilt wurde. Die zweite Gruppe nahm ein Placebo zu sich.

Vor und nach der Supplementation unterzog sich jeder Studienteilnehmer fußballspezifischen Leistungstests: ein Dribbeltest, ein Sprinttest, ein Ausdauertest und ein vertikaler Sprungtest. Die spezifischen Zeiten beim Dribbeltest verbesserten sich hierbei bei der Kreatingruppe signifikant.

Die Leistung bei den Sprinttests verbesserte sich bei der Kreatingruppe nach der Supplementation signifikant (2,7 Sekunden bei der Placebogruppe, 2,2 Sekunden bei der Kreatingruppe). Auch die vertikale Sprunghöhe wurde durch die Kreatineinnahme signifikant erhöht (49.2 Zentimeter bei der Placebogruppe und 55.1 Zentimeter bei der Kreatingruppe). Bei den spezifischen Ausdauertests ergaben sich keine Unterschiede zwischen den beiden Tests und den beiden Gruppen.

Das Hauptresultat dieser Studie deutet darauf hin, dass eine Kreatinsupplementation bei jungen Männern die fußballspezifischen Leistungsfähigkeiten im Vergleich zur Einnahme eines Placebos verbessern kann.

Studientitel: "Eine akute Kreatinsupplementation und die Leistung während einer Simulation eines Fußballspiels bei Elitefußballspielerinnen."

Diese von Cox und Kollegen durchgeführte Studie(22) untersuchte die Wirkung einer Kreatinsupplementation auf die Leistungsfähigkeit von Elitefußballspielerinnen. An zwei Terminen, welche 7 Tage auseinander lagen, absolvierten 12 Spielerinnen fünf elfminütige Testblöcke mit je einer Minute Pause zwischen den Blöcken. Jeder Block bestand aus 11 Sprints a 20 Meter mit maximaler Anstrengung, 2 Geschicklichkeitsläufen und einer Präzisionskickübung, jeweils getrennt von 20 Meter Laufen oder Joggen zur Erholung.

Die Kreatingruppe nahm für eine Dauer von 6 Tagen täglich 20 Gramm Kreatin ein, welche auf 4 Einzelgaben a 5 Gramm aufgeteilt wurden. Die Placebogruppe nahm dieselbe Menge eines Glukosepolymers zu sich. Nach der sechstägigen Kreatineinnahme konnte eine signifikante Zunahme an Körpermasse festgestellt werden, die sich im Bereich von durchschnittlich einem Kilo bewegte.

Es konnte keine übergreifende Veränderung bei den 20 Meter Sprintzeiten oder den Zeiten bei den Geschicklichkeitsläufen beobachtet werden, doch die Kreatingruppe erreichte nach der Supplementation bessere Zeiten bei Sprint 11, 13, 14, 16, 21, 23, 25, 32, und 39, sowie Geschicklichkeitslauf 3, 5, und 8.

Die Genauigkeit beim Kicken des Balles war bei beiden Gruppen unverändert. Die Forscher schlossen hieraus, dass eine kurzzeitige Kreatinsupplementation die Leistungen bei einigen wiederholten Sprint- und Geschicklichkeitsaufgaben, welche ein Fußballspiel simulieren, verbessern kann, wobei gleichzeitig die Körpermasse erhöht wird.

Studientitel: "Die Wirkung einer Kreatinsupplementation auf die aeroben Leistungen und die anaerobe Kapazität bei Eliteruderern im Laufe eines Ausdauertrainings."

Chwalbinska-Montea(23) untersuchte die Wirkung einer Kreatin Monohydrat Supplementation auf die aerobe und anaerobe Leistungsfähigkeit bei sechs männlichen Eliteruderern während einer siebentägigen Trainingsphase. Die Kreatin einnehmenden Sportler nahmen 20 Gramm Kreatin für eine Dauer von 5 Tagen ein.

Vor und nach der Testphase absolvierten alle Probanden zwei Trainingstests an einem Ruderergometer:

Ein Training mit steigender Intensität, das aus Abschnitten von 3 Minuten Dauer bestand, nach denen die Last jeweils um 50 Watt erhöht wurde. Dieser Test wurde bis zum Eintritt der Erschöpfung durchgeführt.

Ein maximaler anaerober Test, der gegen einen konstanten Widerstand von 7 Watt pro Kilogramm Körpergewicht durchgeführt wurde

Während des Tests und der folgenden Erholungsphase wurden die Herzfrequenz und die Blutlaktatkonzentration gemessen.

Die Ergebnisse dieser Studie waren gemischt. Eine Kreatinsupplementation besaß im Vergleich zur Gabe eines Placebos eine positive Wirkung bei den getesteten Parametern. Die maximale Leistungsabgabe unterschied sich jedoch nach der Behandlung zwischen den Gruppen nicht signifikant. Die mittlere individuelle Laktatschwelle stieg nach einer Kreatinsupplementation signifikant an.

Während des anaeroben Tests konnten die mit Kreatin behandelten Sportler länger durchhalten als die Mitglieder der Placebogruppe, es konnte jedoch kein signifikanter Unterschied bezüglich der Blutlaktatwerte bei dieser Übung maximaler Anstrengung festgestellt werden.

Die Forscher hoben hervor, dass die Resultate dieser Studie zeigen, dass eine Kreatinsupplementation bei Eliteruderern sie Ausdauer verbessern kann, wie anhand der individuellen Laktatschwelle und der anaeroben Leistung im Vergleich mit einer Placebogruppe ersichtlich war.

Studientitel: "Die Wirkung des Erholungsintervalls auf die Leistung bei wiederholten Radsprints nach einer akuten Kreatinsupplementation."

Diese von Cottrell und Kollegen durchgeführte Studie(24) untersuchte die Auswirkung variierender Erholungsintervalle auf wiederholte, hochintensive Radsprints von kurzer Dauer bei erwachsenen Männern, die entweder Kreatin oder ein Placebo einnahmen.

Das Kreatin wurde täglich in Dosierung von 0,3 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht für die Dauer von sieben Tagen eingenommen. Die Leistungstests bestanden aus 8 Radsprints von jeweils 15 Sekunden Dauer.

Im Vergleich zur Placebogruppe verbesserten die Mitglieder der Kreatingruppe ihre Erholungszeit, wenn die Erholungsphasen zwischen den Sprints von kurzer Dauer unterhalb der sechs Minuten lagen.

Studientitel: "Eine orale Kreatinsupplementation verbessert die Leistungsfähigkeit bei wiederholten Sprints bei Eliteeishockeyspielern."

Diese von Jones und Kollegen durchgeführte wissenschaftliche Forschungsstudie(25) untersuchte die Wirkung einer Kreatin Monohydrat Supplementation auf die Leistungsfähigkeit bei wiederholten Rad- und Eislaufsprints bei Eishockeyspielern.

Als Probanden für diese Studie dienten 16 männliche Eliteeishockeyspieler, welche zufallsbedingt in Doppelbindmanier entweder in eine Kreatingruppe (8 Probanden) oder eine Placebogruppe (8 Probanden) eingeteilt wurden. Die Probanden führten zunächst eine fünftägige Ladephase mit vier über den Tag verteilten Einzelgaben von jeweils 5 Gramm Kreatin (oder Glukose als Placebo) durch, was einer tägliche Gesamtdosis von 20 Gramm Kreatin entsprach. Nach dieser Ladephase folgte eine zehnwöchige Erhaltungsphase, während der täglich 5 Gramm Kreatin (oder ein Placebo) konsumiert wurden.

Zu Beginn der Studie, nach 10 Tagen und nach 10 Wochen der Supplementation absolvierten die Probanden einen Test auf dem Ergometer, der 5 Sprints mit maximaler Leistung und einer Dauer von 15 Sekunden umfasste, welche durch jeweils 15 Sekunden Erholungspause voneinander getrennt waren. Weiterhin wurden 6 gestoppte 80 Meter Eislaufsprints durchgeführt, die in Abständen von jeweils 30 Sekunden gestartet wurden, wobei bei 47 Metern eine Zwischenzeit genommen wurde.

Bei den Mitgliedern der Placebogruppe wurden über die Studiendauer keine signifikanten Veränderungen bei diesen Tests beobachtet.

Bei den Mitgliedern der Kreatingruppe konnten folgende signifikante Resultate beobachtet werden:
Bei den Mitgliedern der Kreatingruppe war die durchschnittliche Energiefreisetzung bei den 5 Sprints nach 10 Tagen (1074 Watt) und 10 Wochen (1025 Watt) signifikant höher als zu Beginn der Studie (890 Watt).

Die durchschnittliche Maximalleistung über die 5 Sprints verbesserte sich von 1294 Watt zu Beginn der Studie auf 1572 Watt nach zehn Tagen Studiendauer.

Die durchschnittliche Eislaufsprintleistung war nach 10 Tagen mit 6,88 Sekunden und 10 Wochen mit 6,96 Sekunden im Vergleich zum Studienbeginn (7,17 Sekunden) signifikant besser.

Das Ergebnis dieser Studie zeigt deutlich, dass eine Kreatinsupplementation bei Eliteeishockeyspielern eine leistungssteigernde Wirkung besitzt.

Studientitel: "Eine Kreatinsupplementation verbessert die Sprintleistung bei männlichen Läufern."

Der Zweck dieser von Skare und Kollegen durchgeführten Studie(26) bestand darin, die Wirkung einer Kreatin Monohydrat Supplementation bei gut trainierten männlichen Sprintern zu evaluieren. Die Studie wurde in Form einer Doppelblindstudie mit 18 Sprintern durchgeführt.

Die Teilnehmer der Studie konsumierten entweder 20 Gramm Kreatin und 20 Gramm Glukose pro Tag (9 Probanden) oder 40 Gramm Glukose pro Tag als Placebo (9 Probanden. Die tägliche Kreatin- und Placebodosis wurde auf vier Einzelgaben aufgeteilt. Die Wirkung des Kreatins auf die Sprintleistung wurde durch zwei Leistungstests untersucht: ein 1 x 100 Meter Sprint und ein 6 x 60 Meter Sprinttest mit Unterbrechungen.

Dir Forscher ermittelten die folgenden Wirkungen einer Kreatinsupplementation:
  • Verbesserte 100 Meter Sprintgeschwindigkeit: 11,68 Sekunden im Vergleich zu 11,59 Sekunden.
  • Reduzierte Gesamtzeit für die 6 unterbrochenen 60 Meter Sprints: 45,6 Sekunden im Vergleich zu 45,1 Sekunden. Bei der Placebogruppe konnte keine Veränderung festgestellt werden.
  • Die Sprintgeschwindigkeit war bei 5 von 6 der unterbrochenen 60 Meter Sprints signifikant erhöht.
  • Die Wissenschaftler vermerkten, dass die verbesserte Sprintleistung auf eine erhöhte Verfügbarkeit von Energiesubstraten für körperliche Anstrengungen hinweist. Dies könnte das Resultat einer erhöhten Kreatinphosphatmenge in der Skelettmuskulatur sein.

Studientitel: "Die Wirkung einer Kreatinsupplementation auf Muskelenergie, Ausdauer und Sprintleistung."

Diese von Izquierdo und Kollegen durchgeführte Studie(27) untersuchte die Wirkung einer Kreatin Monohydrat Supplementation auf Maximalkraft, Muskelenergieproduktion während wiederholter hochintensiver Trainingsanstrengungen, wiederholte Laufsprints und Ausdauer bei Handballspielern.

Die Kreatinsupplementation bestand aus 20 Gramm Kreatin pro Tag für eine Dauer von fünf Tagen. An dieser Studie nahmen 19 trainierte männliche Handballspieler teil, von denen 9 in eine Kreatingruppe und 10 in eine Placebogruppe eingeteilt wurden.

Die fünftägige Kreatinsupplementation führte zu signifikanten Verbesserungen bei einigen Leistungsparametern, zu denen die Maximalkraft im Bereich des Unterkörpers, die maximale wiederholte Trainingsleistungen für Ober- und Unterkörper, die Gesamtzahl der Wiederholungen, die während maximalen Trainingssätzen bis zum Erreichen der Erschöpfung durchgeführt wurden, eine verbesserte Sprintleistung und eine reduzierte Abnahme der Sprunghöhe bei der Sprungfähigkeit gehörten.

Die Kreatinsupplementation resultierte jedoch nicht in einer Verbesserung der Maximalkraft des Oberkörpers oder der Ausdauerleistung beim Laufen, wenn die Ergebnisse der Kreatingruppe mit den Ergebnissen der Placebogruppe verglichen wurden.

Studientitel: "Die Wirkung einer oralen Kreatinsupplementation auf hochintensive unterbrochene Trainingsleistungen bei Wettkampfsquashspielern."

Der Zweck diese von Romer und Kollegen durchgeführten Forschungsstudie(28) bestand darin die Wirkung einer oralen Kreatinsupplementation auf hochintensive, unterbrochene Trainingsleistungen bei Wettkampfsquashspielern zu bestimmen.

Neun Squashspieler führten auf dem Spielfeld ein Training durch, dass aus 10 Sätzen a zwei Wiederholungen eines simulierten Positionsspiels bestand. Die Sätze waren durch dreißig Sekunden passive Regeneration zeitlich voneinander getrennt.

Die Studie wurde in Form einer Doppelblindstudie im Überkreuzdesign durchgeführt. Die Kreatingruppe bekam fünf Tage lang 0,075 Gramm Kreatin Monohydrat pro Kilogramm Körpergewicht, welches auf vier Portionen aufgeteilt wurde. Die Placebogruppe erhielt dieselbe Menge Maltodextrin. Zwischen den beiden Phasen der Überkreuzstudie lag eine vierwöchige Pause um sicherzustellen, dass sich die Kreatinspiegel vor Beginn der zweiten Phase wieder normalisieren konnten.

Bei der Kreatingruppe kam es zu folgenden Verbesserungen:
  • Die durchschnittliche Sprintzeit verbesserte sich gegenüber den bei der Placebogruppe gemessenen Veränderungen um 3,2 %.
  • Die Trainingssätze 2 bis 10 konnten im Vergleich zu der Phase, während der derselbe Spieler ein Placebo erhielt, in signifikant kürzerer Zeit beendet werden.
  • Die Wissenschaftler kamen zu der Schlussfolgerung, dass die ermittelten Daten die bestehenden Hinweise darauf, dass eine Kreatinsupplementation die Leistungsfähigkeit bei hochintensiven, unterbrochenen Anstrengungen verbessert, unterstützen. Zusätzlich hierzu lieferte die Studie neue Hinweise darauf, dass eine orale Kreatinsupplementation die Trainingsleistung bei Squashspielern auf Wettkampfniveau verbessern kann.

Studientitel: "Die Wirkung einer Aufladung mit Kreatin auf Muskelkraft und Ausdauer bei weiblichen Fußballspielern."

Der Zweck dieser von Ayoama und Kollegen(29) durchgeführten Studie bestand darin, die Wirkung einer Kreatin Monohydrat Supplementation auf die Muskelkraft und die Ausdauer von trainierten Fußballspielerinnen zu bestimmen.

Das Kreatin wurde für die Dauer von einer Woche in einer Dosierung von 20 Gramm pro Tag eingenommen. Anschließend folgten zwei weitere Einnahmewochen mit einer Kreatinzufuhr von 3 Gramm pro Tag.

Die Forscher kamen zu der Schlussfolgerung, dass die Mitglieder der Kreatingruppe ihre maximale statische Kraft und ihre maximale dynamische Kraftleistung nicht verbessern konnten. Es kam jedoch zu einer Verbesserung der durchschnittlichen Kraft und Ausdauer bei wiederholten Kontraktionen. Die bei Frauen beobachtete Wirkung fiel geringer aus als die Wirkung bei männlichen Probenden in vergleichbaren Studien.

Zusätzlich hierzu wurde festgestellt, dass die Wirkung einer Kreatineinnahme durch ein vor der Supplementation durchgeführtes anaerobes Trainingsprogramm verbessert werden könnte und dass eine Woche nach Beendigung der Supplementation keine Wirkung mehr vorhanden war.

Studientitel: "Die Wirkung einer akuten Kreatinsupplementation auf die Leistungsfähigkeit bei wiederholten Rad- und Laufsprints bei Rugbyspielern."

Diese von Ahmun und Kollegen durchgeführte Studie(30) wurde so gestaltet, dass sowohl masseunterstützende als auch masseabhängige Aktivitäten verwendet wurden, um die Effektivität einer Kreatin Monohydrat Supplementation an einer Gruppe hochgradig trainierter Rugbyspieler zu bestimmen.

Die Studie wurde in Form einer Doppelbindstudie mit Überkreuzdesign durchgeführt, bei der die Probanden für eine Dauer von fünf Tagen 20 Gramm Kreatin pro Tag oder ein Glukoseplacebo einnahmen. Die Leistungen der Probanden wurden mit Hilfe eines 10 x 6 Sekunden Wingate Test und eines 10 x 40 Meter Sprinttest an unterschiedlichen Tagen vor und nach der Supplementationsphase bestimmt. Zwischen den beiden Phasen der Überkreuzstudie lag eine vierwöchige Pause um Verfälschungen der Ergebnisse aufgrund von noch aus Phase 1 erhöhten Kreatinspiegeln zu vermeiden.

Es konnte keine signifikanten Unterschiede (p > 0,05) und keine signifikanten interaktiven Wirkungen bezüglich minimaler oder maximaler freigesetzter Leistung (Watt), minimaler oder maximaler Laufgeschwindigkeit (Meter pro Sekunde) oder Erschöpfungsindex (%) festgestellt werden.

Nach der Supplementation konnten auch keine signifikanten Unterschiede (p > 0,05) bezüglich Körpermasse und Körperfettanteil festgestellt werden. Auch wenn bei keinem der überprüften Parameter eine statistische Signifikanz erreicht wurde, gab es dennoch geringfügige Leistungsverbesserungen, die für einen Rugbyspieler von Vorteil sein könnten.

Studientitel: "Die Wirkung einer Kreatin Monohydrat Supplementation auf die Leistungen im Hindernisparcours und die wiederholte Bankdrückleistung."

Mit dieser Studie(31) wollten Militärforscher die Wirkungen einer Kreatin Monohydrat Supplementation auf die Leistungen bei Aufgaben des militärischen Trainings bestimmen. Hierfür wurden zwei Gruppen mit je 13 männlichen Soldaten für eine Kreatin- und eine Placebogruppe ausgewählt.

Die Soldaten absolvierten drei aufeinander folgende Läufe in einem Hindernisparcours (etwa drei Minuten über sieben Hindernisse mit einer zweiminütigen Pause zwischen den Läufen.) gefolgt von einem Test für die Treffsicherheit mit dem Gewehr an drei aufeinander folgenden Terminen, die je fünf Tage auseinander lagen.

Die Soldaten absolvierten außerdem ein Bankdrücktraining welches aus fünf bis zum Erreichen des Muskelversagens ausgeführten Sätzen mit 70 % des 1RM Gewichts bestand. Während jedem dieser Tests mussten die Probanden einen Fragebogen bezüglich ihres augenblicklichen Gemütszustandes ausfüllen. Es wurden drei Tests durchgeführt, wobei der erste Test vor Beginn der Einnahme der Kreatinsupplementation erfolgte.

Die Kreatinzufuhr erfolgte über Sportriegel, wobei beide Gruppen zwischen Test 1 und 2 Placeboriegel erhielten. Zwischen Test 2 und 3 konsumierte die Kreatingruppe 24 Gramm Kreatin Monohydrat pro Tag in Form von Riegeln, während die Placebogruppe dieselbe Kalorienzahl in Form von kreatinfreien Riegeln zu sich nahm.

Eine fünftägige Kreatinsupplementation resultierte in einer signifikanten Erhöhung (14%) der Gesamtwiederholungszahl beim Bankdrücken. Bezüglich der Läufe im Hindernisparcours konnte jedoch kein Unterschied zwischen der Kreatingruppe und der Placebogruppe festgestellt werden. Die Treffsicherheit und der Gemütszustand wurden durch die Kreatinsupplementation nicht beeinflusst.

Bei den Mitgliedern der Kreatingruppe konnte eine Zunahme der Körpermasse um 1,4 Kilo und eine Reduzierung des Körperfettanteils um 0,5 % beobachtet werden. Die Forscher schlossen aus diesen Ergebnissen, dass eine fünftägige Kreatinsupplementation die Leistungsfähigkeit bei kontrollierten Krafttests verbessern kann, jedoch keinen Einfluss auf die Leistungen in einem militärischen Hindernisparcours mit sich bringt.

Studientitel: "Die Auswirkungen einer Kreatinsupplementation auf die Leistungsfähigkeit bei militärisch relevanten Aufgaben und auf die Gesundheit der Soldaten."

Diese Gruppe militärischer Forscher(32) untersuchte die kurzfristigen Wirkungen einer Kreatin Monohydrat Supplementation auf die Leistungen bei militärischen Aufgaben, die Thermoregulation und den Gesundheitszustand. Hierfür wurde männliches militärisches Personal zufallsbedingt in eine Kreatingruppe (8 Probanden) und eine Placebogruppe (8 Probanden) eingeteilt.

Zu Beginn der Studie, nach einer sechstägigen Kreatinladephase (20 Gramm Kreatin pro Tag) und nach vierwöchiger Einnahme von 6 Gramm Kreatin pro Tag wurden Tests durchgeführt.

Diese Tests umfassten die Bestimmung der Körperzusammensetzung, Leber- / Nierenfunktionstests, die Bestimmung der Körpertemperatur während eines 10 Meilen Marsches und eines 5 Meilen Laufs sowie die Leistungsfähigkeit bei unterschiedlichen körperlichen Aufgaben.

Die Resultate dieser militärischen Studie beinhalteten unter anderem folgende Beobachtungen:
  • Die Serum- und Urinkreatinspiegel waren bei der Kreatingruppe signifikant erhöht.
  • Die Körpermasse erhöhte sich bei der Kreatingruppe signifikant.
  • Die maximale Anzahl der Klimmzüge war bei der Kreatingruppe signifikant höher als bei der Placebogruppe.
  • Es konnten jedoch keine signifikanten Unterschiede bezüglich anderer Indikatoren für die Leistungsfähigkeit, der Körperzusammensetzung, der Körpertemperaturen oder anderen biochemischen Messwerten zwischen Kreatingruppe und Placebogruppe festgestellt werden
  • Die Forscher notierten weiterhin, dass die Einnahme von Kreatin keine akuten Gesundheitsprobleme verursachte.

Studientitel: "Die Wirkungen einer Kreatinsupplementation auf kardiovaskulare, stoffwechseltechnische und thermoregulatorische Reaktionen während sportlichen Trainings unter Hitzeeinwirkung bei ausdauertrainierten Menschen."

Die von Kilduff und Kollegen durchgeführte Studie(33) untersuchte die Auswirkungen einer Kreatin Monohydrat Supplementation auf kardiovaskulare, stoffwechseltechnische und thermoregulatorische Reaktionen sowie die Kapazität trainierter Probanden längere Zeit unter Hitzeeinwirkung zu trainieren.

21 ausdauertrainierte männliche Probanden absolvierten vor und nach einer siebentägigen Kreatinsupplementation (20 Gramm Kreatin pro Tag in Verbindung mit 140 Gramm eines Glukosepolymers) oder der Einnahme eines Placebos zwei Tests mit konstanter Trainingslast bis zur Erschöpfung bei 63 VO2max unter Hitzeeinwirkung (Außentemperatur: 30,3 Grad). Das Kreatin konnte hierbei die intrazellulare Wassermenge erhöhen und sowohl die thermoregulatorischen als auch die kardiovaskularen Reaktionen (Herzfrequenz, Körpertemperatur und Scheißrate) reduzieren.

Die Zeit bis zum Eintritt der Erschöpfung verlängerte sich bei den Probanden, deren intramuskulare Kreatinspiegel substantiell erhöht waren, signifikant (47,3 Minuten im Vergleich zu 51,7 Minuten). Die Forscher schlossen aus den Ergebnissen der Studie, dass eine kreatininduzierte Hyperhydration in einer effizienteren thermoregulatorischen Reaktion während längerer Anstrengungen unter Hitzeeinwirkung resultieren kann.

Hier findet ihr Teil 7

Quellen Teil 6

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  • Oopik V, Paasuke M, Timpmann S, Medijainen L, Ereline J, Gapejeva J. Effects of creatine supplementation during recovery from rapid body mass reduction on metabolism and muscle performance capacity in well-trained wrestlers. J Sports Med Phys Fitness. 2002 Sep;42(3):330-9.
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