Der große Olympia-Ausblick

Mr. Olympia 2019: David, Steve und wer beerbt Shawn Rhoden?

Es ist wieder soweit: Der Mr. Olympia 2019 steigt am 13. und 14. September - dann kämpfen im Orleans Hotel in Las Vegas die besten Athleten der IFBB Pro League um den Sieg im prestigeträchtigsten Wettkampf der ganzen Saison. Wie jedes Jahr werfen wir vorab einen Blick auf die Teilnehmer - dieses Jahr natürlich mit besonderem Fokus auf den beiden deutschen Athleten Steve Benthin in der 212 und David Hoffmann in der Classic Physique.

Mr. Olympia 2019 mit David Hoffmann ud Steve Benthin, aber ohne Shawn Rhoden?
Mr. Olympia 2019: David Hoffmann und Steve Benthin sind sicher dabei - Shawn Rhoden aller Voraussicht nach nicht. Bild: Michael Belz

Der spannendste Mr. Olympia seit Jahren?


Die Historie des Mr. Olympia ist geprägt durch Dynastien: Arnold, Lee, Dorian, Ronnie, Jay, Phil… Am größten war die Spannung meist dann, wenn der amtierende Champion nicht mehr antrat, man denke beispielsweise an 1998, dem ersten Jahr nach Dorians Rücktritt. Mit Kevin Levrone, Flex Wheeler, Shawn Ray, Chris Cormier und Nasser El Sonbaty wartete gleich eine ganze Reihe von Topprofis darauf, The Shadow zu beerben. Erfolg hatte keiner, denn ein gewisser Ronnie Coleman schockte die Bodybuildingwelt und holte sich den ersten seiner acht Titel. Wenngleich sich das Teilnehmerfeld in diesem Jahr nicht ganz so spektakulär liest, für maximale Spannung ist aufgrund der Rahmenbedingungen gesorgt.

Eine O ohne Shawn und Phil?

Denn bevor wir uns anschauen, wer die besten Chancen haben dürfte, sich den Titel zu holen, gilt es, sich die Liste derer, die nicht oder wahrscheinlich nicht antreten, anzuschauen. Da ist natürlich zunächst der Titelverteidiger Shawn Rhoden zu nennen, der aufgrund der laufenden Ermittlungen zu den Vergewaltigungsvorwürfen vom Veranstalter AMI bis zum Verfahrensende von allen Olympias ausgeschlossen wurde. Shawn bestreitet die Vorwürfe vehement und setzt seine Vorbereitung fort, doch solange das Verfahren nicht abgeschlossen ist, wird sich AMI kaum erweichen lassen, Shawn zu rehabilitieren. Daran dürfte weder das Aussetzen des Haftbefehls, noch die ins Leben gerufene Petition etwas ändern. Shawns Chance auf die Titelverteidigung hängt damit einzig und alleine vom Fortgang der Ermittlungen ab.

Der neue Mr. Olympia: Shawn Rhoden. Bild: Andreas Volmari

Nicht minder spannend ist die Frage, ob Phil Heath Shawns erwarteten Ausfall zu nutzen versuchen wird, um sich den Titel zurückzuholen und damit zu Ronnie und Lee aufzuschließen. Eine eindeutige Äußerung Phils zu einer möglichen Teilnahme gibt es nicht, so dass viel Raum für Spekulationen besteht. Würde Phil tatsächlich zurückkommen, wäre er ohne jeden Zweifel einer der heißesten Anwärter auf den Titel, wenngleich seine Niederlage im vergangenen Jahr gezeigt hat, dass auch er zu schlagen ist. Dennoch: Ein Phil Heath in Bestform dürfte jeden Teilnehmer vor ernsthafte Probleme stellen. Ob Phil nun wirklich in diesem Jahr zurückkommt, dürfte wohl einzig und alleine davon abhängen, wie sich seine Bauchprobleme entwickelt haben. Phil weiß genau, dass eben diese es waren, die ihm im vergangenen Jahr den erneuten Sieg gekostet haben, daher ist es unwahrscheinlich, dass er sich noch einmal auf die Bühne stellen wird, solange dieses Problem nicht gelöst ist. Die Frage ist also, was die zweite OP an seinem Bauch im vergangenen Jahr gebracht hat. Ganz auszuschließen ist eine Teilnahme auf jeden Fall nicht.

Phil Heath bei seinem dritten Olympia-Erfolg im Jahr 2013.

Deutlich unwahrscheinlicher ist diese im Fall von Kai Greene, wenngleich sich wohl jeder Bodybuildingfan das wünschen würde und Kai selbst nie ein Comeback gänzlich ausgeschlossen hat. Nachdem die Pro League ihm bereits einmal eine Wild Card in Aussicht stellte, ist davon auszugehen, dass er diese auch 2019 bekommen würde, würde er sein Interesse an einer Teilnahme bekunden. Jedoch ist anzumerken, dass Kai zuletzt vor drei Jahren auf der Bühne stand. Seine Rückkehr auf die Olympia-Bühne wäre eine enorme Überraschung.

Sicherlich nicht dabei ist in diesem Jahr Big Ramy, der sich nach einem schwachen Abschneiden im vergangenen Jahr und Querelen um einen möglichen Trainerwechsel ein Jahr Auszeit nimmt.

Brandon, Roelly, William oder Dexter?

Soweit zu den Wackelkandidaten. Wenden wir uns nun den Athleten zu, die (Stand heute) sicher antreten werden. In vorderster Front sind da wohl vier Athleten zu nennen, darunter ein ehemaliger Titelträger. Brandon Curry konnte in diesem Jahr mit seinem Sieg bei der Arnold Classic den größten Triumph seiner Karriere feiern und dürfte daher einer der heißesten Kandidaten auf den Sieg sein. Die Entwicklung des einstigen ewigen Talents in den letzten Jahren ist beeindruckend. Er hat seine Beine, lange eine große Schwäche, deutlich verbessert und verfügt über den vielleicht besten Oberkörper aller derzeitigen Profis. Zudem konnte er in Columbus mit William und Roelly zwei seiner ärgsten Konkurrenten hinter sich lassen. Nachdem sein fünfter Platz im Vorjahr bereits als großer Erfolg gefeiert wurde, geht es für Brandon in diesem Jahr um nicht weniger als den Sieg. Dafür sprechen auch die letzten Fotos, die man von ihm gesehen hat.

Arnie gratuliert Brandon Curry zum Gewinn der Arnold Classic 2019

Würde der Sieg durch im Vorfeld der Show veröffentlichte Bilder aus der Umkleidekabine entschieden, Roelly Winklaar wäre der klare Sieger. Sicher ist, dass Roelly Winklaar der imposanteste aller Athleten auf der Olympia-Bühne ist und als amtierender People’s Champion auch die Fans hinter sich weiß. Nachdem Roelly in den letzten Jahren von Show zu Show besser wurde, brachte die Frühjahrssaison einen kleinen Dämpfer mit sich, als er in schwacher Form bei der Arnold Classic nur Fünfter wurde. Für den Drittplatzierten des letzten Jahres wird es also auf die Form ankommen, denn in Topform ist er, insbesondere mit der Mehrheit der Fans im Rücken, nur schwer zu schlagen. Zwar hat er strukturell gegenüber Brandon durchaus Nachteile, besticht jedoch durch seine brachiale Masse.


William Bonac hat sich in den beiden vergangenen Jahren auf den vordersten Plätzen einer jeden Show etabliert und ist damit immer ein Kandidat für den Sieg. Der Drittplatzierte von 2017 besticht zuverlässig durch eine extreme Härte und eine unglaubliche Muskeldichte. Sein wohl einziges Manko ist seine Größe als limitierender Faktor, denn Williams Frame scheint gänzlich ausgereizt. Dennoch wird er ohne jeden Zweifel ein ernstes Wörtchen um den Titel mitreden, sofern er sich keine Fehler erlaubt. Dabei wird es spannend zu sehen sein, wie sich die Trennung von seinem langjährigen Coach Neil Hill auf seine Form auswirkt.


Und dann ist da noch der Athlet, der einfach nicht altern will: Dexter Jackson. Dexter wurde schon unzählige Male abgeschrieben und genauso oft kam er wieder zurück. Zuletzt setzte er sich bei der Tampa Pro unter anderem gegen Luke Sandoe durch, der in Columbus noch sensationell Dritter vor Cedric McMillan und eben Roelly wurde. Dexter, der im November 50 wird und seit 20 Jahren an Profi-Wettkämpfen teilnimmt, konnte sich den Sieg in Las Vegas bereits 2008 sichern und wäre, sofern Phil und Shawn nicht antreten, der einzige ehemalige Titelträger in der offenen Klasse im Feld. In Tampa überzeugte Dexter wieder einmal auf ganzer Linie und holte sich völlig verdient den Sieg. Seine Teilnahme darf durchaus auch als klares Statement verstanden werden, denn als ehemaliger Titelträger wäre er auch ohne den Sieg in Tampa qualifiziert gewesen. Mit 29 Profi-Siegen ist er bereits heute der erfolgreichste Bodybuilder aller Zeiten. Seine Karriere mit dem 30. Sieg auf der bedeutendsten Bühne des Sports, elf Jahre nach seinem ersten Titel zu beenden, hätte natürlich einen enormen Charme.

Dexter Jackson siegt beim Mr. Olympia 2008
Dexter Jackson mit Jim Manion und Ben Weider: Kann er im September seinen Triumph von 2008 wiederholen? Bild: Matthias Busse

Wer komplettiert die Top 5?

Ein Athlet, der ganz klar als dark horse bezeichnet werden muss, ist Hadi Choopan, dem das Kunststück gelang, sich sowohl für die offene als auch für die 212 zu qualifizieren. Hadi überzeugte bei seinem letzten Wettkampf in Vancouver mit Topform und enormer Bühnenpräsenz auf ganzer Linie, wo er unter anderen einen Nathan de Asha hinter sich lassen konnte. Unklar ist jedoch, ob Hadi die Einreise in die USA gestattet wird. Zuletzt waren Gerüchte zu hören, dass die US-Behörden dies bereits ausgeschlossen hätten, diese wurden jedoch von seinem Coach Hany Rambod umgehend dementiert. Sollte Hadi tatsächlich einreisen dürfen, wäre er in beiden Klassen ein Athlet, den man im Auge haben sollte. Ob es in der offenen Klasse gegen die Weltelite reichen würde, ist schwer zu sagen, für Spannung würde seine Teilnahme auf jeden Fall sorgen und mit Blick auf das restliche Teilnehmerfeld erscheint ein Platz in den Top Fünf absolut realistisch.

Hadi Choopan, Nathan DeAsha und Lukas Osladil bei der Vancouver Pro 2019 im Callout
Hadi Choopan pulverisierte bei der Vancouver Pro den Achtplatzierten des letzten Mr. O, Nathan DeAsha. Bild: Thomas Koch

Ebenfalls Chancen auf einen Finalplatz dürfte sich Cedric McMillan ausmalen, der aufgrund seines Jobs bei der US-Army zwar die Teilnahme an einer Qualifikationsmeisterschaft verpasste, vor diesem Hintergrund jedoch vom Veranstalter eine Wild Card erhielt. Wie jedes Jahr wird auch 2019 die Form darüber entscheiden, ob Cedric ganz vorne mitspielen kann oder nach hinten durchgereicht wird, denn beides ist möglich. In Topform ist Cedric kaum zu schlagen, jedoch erreichte er diese bislang nur sehr selten, in Las Vegas nie.

Cedric McMillan und Arnold Schwarzenegger bei der AC Ohio 2017
Cedric McMillan und Arnie himself bei der AC 2017, die er gewinnen konnte - sein bisher größter Erfolg. Bild: Matthias Busse

Nach seinem dritten Platz in Columbus und Platz zwei in Tampa hinter Dexter dürfte auch Luke Sandoe durchaus Ansprüche an einen Finalplatz stellen. Dahinter findet sich ein breites Feld an Athleten, die aller Voraussicht nach um die Plätze sechs bis zehn kämpfen werden, darunter unter anderem Steve Kuclo, Jonathan Delarosa und Juan Morel. Deutsche Starter gibt es in der offenen Klasse in diesem Jahr leider nicht.

Die 212 mit Steve Benthin


Es war knapp, aber am Ende hat es für Steve Benthin gereicht: Über die Punkteliste hat sich Mr. Masse für den 212 Showdown in Las Vegas qualifiziert.

Dennis Wolf und Steve Benthin posen vor der Vancouver Pro 2019
Dennis Wolf wird Steve Benthin auch im Vorfeld des Mr. Olympia vorbereiten. Bild: Thomas Koch

Nach zwei fünften Plätzen in New York und Toronto sowie einer verpatzen Show in Chicago fand Steve unter Anleitung von keinem Geringeren als Dennis Wolf zurück zu alter Stärke und festigte mit einem dritten Platz in Vancouver seinen Platz in den Top 3 des Punkterankings. Da in Tampa alle verbliebenen Konkurrenten patzten, heißt es für Steve im September also Viva Las Vegas! Gemeinsam mit Dennis wird Steve trotz der zehrenden Saison alles daran setzen, sich in Bestform zu präsentieren. Steves Stärke ist sicher seine muskuläre Ausgewogenheit. Für ihn wird es entscheidend sein, ob es ihm gelingt, seine Bestform zu bringen, denn insbesondere in der Frontansicht kann Steve dann mit einer brutalen Härte überzeugen. Bereits in Vancouver zeigte Steve eine deutlich verbesserte Präsentation und es ist davon auszugehen, dass diese durch die weitere Zusammenarbeit mit Dennis noch besser werden wird. Steve selbst spricht von einem Platz in den Top 10 als Wunschergebnis, räumt aber ein, dass das sehr schwer werden wird.

Topfavorit in der 212 dürfte nach dem Rücktritt von Flex Lewis und dem unsicheren Visa-Status von Hadi Choopan, der überdies zuletzt in der offenen Klasse startete, der Vorjahreszweite Derek Lunsford sein, der einen rasanten Aufstieg seit dem Gewinn seiner Pro Card im Jahr 2017 hingelegt hat.

Derek Lunsford beim 212 Mr. Olympia 2018
Voraussichtlich der Favorit in der 212: Derek Lunsford, hier beim seinem zweiten Platz 2018. Bild: Andreas Volmari

Aus der Vielzahl der qualifizierten Athleten dürften vor allem Ahmad Ashkanani, der seine Form zuletzt jedoch zumeist nicht auf den Punkt brachte, Zane Watson, der sowohl in Vancouver als auch in Tampa gewann und durch eine gefällige Linie und eine gute Form überzeugen kann und natürlich der Vorjahresdritte Kamal Elgargni Topkandidaten für einen Platz in den Top 5 sein.

Kamal Elgargni beim 212 Mr. Olympia 2018
Ebenfalls ein 212-Topfavorit: Kamal Elgargni. Bild: Andreas Volmari

Die Leistungsdichte ist in dieser stark besetzten Klasse jedoch enorm, was auch die teils sehr schwankenden Ergebnisse der Sommerwettkämpfe erklärt.

Auch wenn es für Steve wohl nicht um den Sieg gehen wird, sind alle Daumen gedrückt!


Die Classic Physique mit David Hoffmann


Zum zweiten Mal in Folge steht David Hoffmann in Las Vegas auf der Bühne. Nach einer starken Saison 2018 mit einer Topplatzierung in New York und einem Sieg in Alicante reichte es im vergangenen Jahr bei seinem Debüt nach einer langen Saison für den elften Rang.

David Hoffmanns Debüt beim Mr. Olympia 2018

Um mehr Zeit für die Vorbereitung auf die Olympia 2019 zu haben, griff David nur wenige Wochen später bei der Dennis James Classic Germany noch einmal an und holte sich dort vor heimischer Kulisse seine Qualifikation. Leider warfen ihn danach gesundheitliche Probleme zurück, doch David zeigt sich derzeit zuversichtlich, in diesem Jahr ein nochmal deutlich verbessertes Paket auf die Olympia-Bühne bringen zu können. Sollte das gelingen, ist David ganz sicher ein Kandidat für die Top 10. Auch hier sind natürlich alle Daumen gedrückt!


Topfavorit auf den Sieg in dieser Klasse dürfte auch 2019 wieder Breon Ansley sein, der sich den Titel in den beiden letzten Jahren sichern konnte und in diesem Jahr der erste Classic Physique-Gewinner bei der Arnold Classic war. Für Breon spricht, dass er im Grunde keinerlei Schwächen hat und bislang immer seine Form auf den Punkt gebracht hat.

Auch 2018 der Classic Physique-Champ: Breon Ansley

Erneut einer seiner ärgsten Konkurrenten dürfte Chris Bumstead werden, den nicht wenige als Prototypen der Classic Physique betrachten. Auf jeden Fall wird er alles dafür tun, Breon einen heißen Tanz zu liefern.


Men’s Physique: Kann Brandon Hendrickson seinen Titel verteidigen?


Es war eine kleine Sensation, als im letzten Jahr Seriensieger Jeremy Buendina aus den Top 3 rutschte. Den Sieg holte sich Brandon Hendrickson, der auch in diesem Jahr einer der Topfavoriten sein dürfte. 2018 sein ärgster Verfolger und damit wohl auch in diesem Jahr ein Kandidat für den Sieg ist Raymont Edmonds, aber auch mit dem Drittplatzierten des Vorjahres Ryan Terry und Andre Ferguson, der sich im Frühjahr den Sieg bei der Arnold Classic noch vor Raymont holen konnte, ist zu rechnen.

Die Top 3 der Men's Physique Mr. Olympia 2018

Bikini: Wiederholt Angelica Teixeira ihren Vorjahreserfolg?


Angelica Teixeira ist in der Bikiniklasse derzeit das Maß der Dinge. Zwei Siege in Las Vegas plus vier Arnold Classic-Erfolge sprechen eine eindeutige Sprache. Dennoch ist ein erneuter Sieg keineswegs sicher, denn mit der Vorjahreszweiten Lauralie Chapados, der amtierenden Arnold Classic-Siegerin Janet Layug und der Rekordsiegerin in Las Vegas Ashley Kaltwasser hat sie eine starke Konkrurenz.

Bikini Siegerehrung
Die Bikini-Siegerehrung: Elisa Pecini, Lauralie Chapados, Angelica Teixeira, Janet Layug, Ashley Kaltwasser

Figure: Cydney Gillon vs. Latorya Watts


In Abwesenheit der Vorjahreszweiten Candice Lewis-Carter dürfte es in dieser Klasse auf ein Duell zwischen Siegerin der beiden Vorjahre Cydney Gillon und der ebenfalls zweimaligen Siegerin Latorya Watts hinauslaufen, die nach zwei Jahren ihr Bühnencomeback gibt.

Beim Mr. Olympia 2017 standen Cydney Gillon (Mitte) und Latorya Watts (2. v.l.) zuletzt zusammen auf der Bühne. Damals konnte sich Cydney knapp durchsetzen.

Fitness: Whitney Jones vs. Ryall Graber


Whitney Jones und Ryall Graber dominierten nach dem Rücktritt von Oksana Grishina die Fitnessklasse. Beim letztjährigen Mr. Olympia setzte sich Whitney knapp gegen Ryall durch, die im Frühjahr bei der Arnold Classic den Spieß umdrehen konnte. Nun treffen die beiden Freundinnen erneut aufeinander, Ausgang ungewiss. Sicher ist nur, dass es für Ryall die letzte Olympia sein wird, da sie ihren Rücktritt bereits im Vorfeld bekanntgegeben hat.

Ryall Graber (4. v.l.) und Whitney Jones (3. v.l.) dominierten in den letzten Jahren die Fitnessklasse. Nun treffen sie ein letztes Mal aufeinander.

Women’s Physique: Shanique Grant vs. Natalie Abraham Coelho


Shanique Grant sicherte sich im Vorjahr souverän ihren ersten Titel in Las Vegas und ließ dabei Natalie Abraham Coelho hinter sich, die in Shaniques Abwesenheit im Frühjahr die Arnold Classic gewann. Es ist davon auszugehen, dass die beiden auch in diesem Jahr den Sieg unter sich ausmachen werden.

Siegerehrung der Women's Physique beim Mr. Olympia 2018: Natalie Abraham Coelho, Shanique Grant, Daniely Castilho


Soweit unser Ausblick auf die Entscheidungen am zweiten Septemberwochenende. Wir werden den Artikel selbstverständlich regelmäßig aktualisieren, sollten neue Informationen bekannt werden. Ansonsten laden wir euch natürlich herzlich zu unserer Berichterstattung aus Las Vegas ein und freuen uns, den Mr. Olympia 2019 gemeinsam mit euch zu erleben!

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