Anwendbarkeit des Anti-Doping-Gesetzes im Bodybuilding

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chifer
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Re: Anwendbarkeit des Anti-Doping-Gesetzes im Bodybuilding

Beitragvon chifer » 25 Jun 2019 12:51

Sollten sich einige TA-Mitglieder, die hier mit Bildchen, Links zu Insta etc. sehr offen über die Verwendung von "Hilfsmitteln" reden vieleicht mal durchlesen..... *professor*

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Moritz Giessen
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Re: Anwendbarkeit des Anti-Doping-Gesetzes im Bodybuilding

Beitragvon Moritz Giessen » 25 Jun 2019 14:01

Einfach clean bleiben und keine probleme haben. Man kann auch bei der ifbb mit guter genetik viel ohne stoff reissen, wer dass gegenteil behauptet hat es bie probiert.

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Re: Anwendbarkeit des Anti-Doping-Gesetzes im Bodybuilding

Beitragvon Anny van Apple » 25 Jun 2019 14:20

Wäre sicher auch für viele Nutzer interessant, wenn jemand bereit wäre und die nötige Kompetenz besitzt, solch einen Beitrag für Österreich auszuarbeiten!
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Re: Anwendbarkeit des Anti-Doping-Gesetzes im Bodybuilding

Beitragvon TorstenS » 25 Jun 2019 17:06

Kompliment an den Autor, das ist inhaltlich/juristisch belastbar

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Re: Anwendbarkeit des Anti-Doping-Gesetzes im Bodybuilding

Beitragvon Runn12 » 25 Jun 2019 19:38

wb, sebastian !
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Re: Anwendbarkeit des Anti-Doping-Gesetzes im Bodybuilding

Beitragvon Condor2k » 25 Jun 2019 19:42

Anny van Apple hat am 25 Jun 2019 14:20 geschrieben:Wäre sicher auch für viele Nutzer interessant, wenn jemand bereit wäre und die nötige Kompetenz besitzt, solch einen Beitrag für Österreich auszuarbeiten!

Wenn dann gleich den ganzen DACH Raum und auch die Schweiz :-P

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Re: Anwendbarkeit des Anti-Doping-Gesetzes im Bodybuilding

Beitragvon S.B. » 25 Jun 2019 20:53

Runn12 hat am 25 Jun 2019 19:38 geschrieben:wb, sebastian !


Danke dir :-)

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Re: Anwendbarkeit des Anti-Doping-Gesetzes im Bodybuilding

Beitragvon Chris_Pierre » 25 Jun 2019 21:01

ENDLICH!
Ich predige das schon seit Jahren, bzw hab's damals am eigenen Leib erfahren, dass "Doping beim Sport" vor dem Gesetz kein bagatelldelikt darstelkt- ganz znd garnicht.
Jedoch scheint das zu einem Großteil der leichtgläubigen und bisweilen auch ein wenig beschränkten BB Gemeindemitlgliedern noch nicht durchgedrungen zu sein.
Im Gegenteil, heutzutage jagen sich klickgeile Youtuber die Spritze vor laufender Kamera rein und werden für ihre Transparanz gefeiert- hoch lebe Hardcore :D
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Stoff allein macht keine 50er Ärmel... und, NEIN!!, 40er auch nicht ;-)

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Re: Anwendbarkeit des Anti-Doping-Gesetzes im Bodybuilding

Beitragvon BB.Adept » 25 Jun 2019 21:15

Was ich in DE traurig finde: ich darf mich problemlos und ungestraft zu Tode saufen oder fressen, aber wenn man AAS ist man der Böse.

Dinge mit denen man anderen nicht schadet sollten mmn nicht unter Strafe stehen.

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Re: Anwendbarkeit des Anti-Doping-Gesetzes im Bodybuilding

Beitragvon Landesmeister » 25 Jun 2019 22:40

BB.Adept hat am 25 Jun 2019 21:15 geschrieben:Was ich in DE traurig finde: ich darf mich problemlos und ungestraft zu Tode saufen oder fressen, aber wenn man AAS ist man der Böse.

Dinge mit denen man anderen nicht schadet sollten mmn nicht unter Strafe stehen.

Wenn du deiner Gesundheit schadest, und das tun AAS (natürlich genauso wie Alkohol, Übergewicht, Rauchen,...), schadest du damit allen Krankenkassenbeitragszahlern.

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Re: Anwendbarkeit des Anti-Doping-Gesetzes im Bodybuilding

Beitragvon Stephen » 25 Jun 2019 23:29

Landesmeister hat am 25 Jun 2019 22:40 geschrieben:Wenn du deiner Gesundheit schadest, und das tun AAS (natürlich genauso wie Alkohol, Übergewicht, Rauchen,...), schadest du damit allen Krankenkassenbeitragszahlern.


Hm, schwer zu sagen, ob das wirklich ist. Im Zusammenhang mit Rauchern habe ich auch schon die Ansicht gelesen, dass sie so viel früher sterben, dass sie den Kassen wieder die Kosten ersparen, die vorher für die Behandlung Raucher-typischer Leiden (Bronchitis, Infarkte, Krebs) ausgegeben worden sind.

Und für die Rentenkassen ist es bestimmt auch ein Vorteil, wenn jemand zehn Jahre weniger lebt...

Alter Artikel aus dem Spiegel dazu:
https://www.spiegel.de/panorama/kosten- ... 43323.html

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Re: Anwendbarkeit des Anti-Doping-Gesetzes im Bodybuilding

Beitragvon Anny van Apple » 26 Jun 2019 07:56

Condor2k hat geschrieben:
Anny van Apple hat am 25 Jun 2019 14:20 geschrieben:Wäre sicher auch für viele Nutzer interessant, wenn jemand bereit wäre und die nötige Kompetenz besitzt, solch einen Beitrag für Österreich auszuarbeiten!

Wenn dann gleich den ganzen DACH Raum und auch die Schweiz :-P


Ja :-)

Nein im Ernst: ich habe mich mal damit befasst. Nicht, weil ich daran denke, jemals diesen Weg zu gehen (schon gar nicht als Frau), sondern weil ich beruflich viele Gesetze (in anderen Bereichen) lesen muss. Und da liegt das nahe, sich damit mal zu befassen. Hat gut gepasst, Hintergrundwissen für Diskussionen zu haben, als bei uns im Studio ein Vortrag von der NADA gehalten wurde.

Ich glaube, Österreich ist da noch strenger als Deutschland. Bei uns gibt es im Strafgesetzbuch einen § der besagt, dass man durch Dopingzwecke in Verbindung mit Sportveranstaltungen (sobald man also Verbandsmitglied ist) wegen "schwerem Betrug" belangt werden kann.
Zusätzlich zu den ganzen anderen Geschichten. *drehsmilie*
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Re: Anwendbarkeit des Anti-Doping-Gesetzes im Bodybuilding

Beitragvon ananAAS » 06 Jul 2019 21:02

Dass man als Hobby-Bodybuilder, der nicht an Wettkämpfen teilnimmt, keine strafrechtlichen Konsequenzen beim Gebrauch von Dopingmitteln zu befürchten hat, ist definitiv falsch.

Der bloße Gebrauch von Dopingmitteln kann durchaus zu einer Verurteilung führen und das ist auch so schon passiert und daran konnte auch ein Berufungsverfahren durch alle Instanzen nichts ändern.

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Re: Anwendbarkeit des Anti-Doping-Gesetzes im Bodybuilding

Beitragvon VanNess » 08 Jul 2019 23:15

ananAAS hat am 06 Jul 2019 21:02 geschrieben:Der bloße Gebrauch von Dopingmitteln kann durchaus zu einer Verurteilung führen und das ist auch so schon passiert und daran konnte auch ein Berufungsverfahren durch alle Instanzen nichts ändern.


Stimmt, aber dann wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz weil der Besitz und insbesondere der Kauf von Testo und Co und sogar Clomifen und Tamoxifen ohne gültiges Rezept illegal ist.

Und beim Arzneimittelgesetz sind die Grenzen der "nicht geringen Menge" so gering, das hier manche User die Grenze in weniger als ner Woche überschreiten. Bei Testo liegt die "nicht geringe Menge" bei 630mg... alles dadrüber hinaus legt dann den Verdacht des Handels nah.

Und die Strafen selbst beim Besitz gehen in Richtung 100 Tagessätze bis Bewährungsstrafen. Sollten sich einige der Kameraden hier mal klar machen wenn lustig Bilder und Berichte vom Zeug gepostet werden *drehsmilie*

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