Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Hier findet ihr Erfahrungsberichte zum Thema Bodybuilding!

Moderator: Team AAS

Strelok123
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon Strelok123 » 27 Jul 2018 14:15

BenxD93 hat am 07 Jul 2018 05:21 geschrieben:Servus Leute!

Bin 24 Jahre, 180cm groß. Ich war in meiner Jugend echt fett (120kg) - aktuell 97kg / komme aus Österreich/Wien

Würde euch gerne meine Gyno begutachten lassen.
War bis jetzt nur beim Hausarzt und wurde zur Mammo und Sono überwiesen.
Einen Chirurgen hab ich Bilder via E-Mail geschickt und er meinte lt. Ferndiagnose das es nach einer echten Gyn. vera aussieht.

Glaubt ihr das mir die Krankenkasse VAEB den Spaß übernimmt?

Hat wer Erfahrungen mit der Kostenübernahme der VAEB bei Gynäkomastie?

Beim privaten Chirurgen würde der Spaß geschätzt € 5.300,- kosten. *foolsmilie*

Hat wer gute Erfahrungen in einem öffentlichen Wiener Spital gemacht, die nicht nur das Drüsengewebe entfernen sonder auch Fett absaugen und bisschen straffen?

https://imageshack.com/a/Hqxo/1


Hallo, mein Name ist aron und kenne mich hier in Wien was Ärzte an geht und dies blöden AKH sehr gut aus!!
AUF KEINEN FALL IN DER ALLGEMEINEN AKH OPERIEREN LASSEN!!!!
SOLCHE FÄLLE NUTZTEN SIE FÜR STUDENTEN DAMIT SIE AN DEINEM KÖRPER LERNEN!!!! AUFKEINEN FALL!!!
INFORMIERE DICH BEI ANDREA REJZEK , DORT KANNST AUCH NÄMLICH ÜBER DIE KK OPPERERIEN LASSEN !!
UND NOCHMAL NICHT IM AKH!! MEIN GRÖßTER FEHLER MEINES LEBENS!!!
NIMM DIESE ANSAGE WIRKLICH ERNST, WENN FU MAGST KÖNNEN WIR PRIVAT ODER ÜBER WHATSAPP KONTAKT AUFNEHMEN UND ICH ZEIGE UND ERZÄHLE DIR MEINE ERFAHRUNG


Wer die Werbung nicht mag, der kann sie in seinen Persönl. Einstellungen ausschalten.
 


DeeZer
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon DeeZer » 14 Aug 2018 17:11

Kennt jemand gute Chirurgen in Bremen und Umgebung?


Ich habe mich schon vor zwei Jahren mit dem Thema beschäftigt und war beim Urologen etc. dieser hat auch Drüsengewebe festgestellt, allerdings nicht viel. Dennoch hat habe ich mich dann nicht mehr damit auseinander gesetzt, weil ich zu dem Zeitpunkt anderes um die Ohren hatte.

Mein Hausarzt hat gar keine Ahnung von dem Thema ;(

Warlulzmoar
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon Warlulzmoar » 14 Aug 2018 17:18

Hallo,

könnte dir nur einen Chirugen in Hannover empfehlen ca. 1,5h weg von Bremen.

ChrisBraunschweig
 

Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon ChrisBraunschweig » 24 Aug 2018 11:47

Hallo,

ich kann nur einen sehr kompetenten in Braunschweig empfehlen !

Hat jemand Erfahrung mit einer Gyno OP mit örtlicher Betäubung ?

Urologe sagt es ist minimal Brustdrüsengewebe vorhanden war so beim normalen hinsehen erst gar nicht ins Auge fällt. Einem selber fällt es natürlich mehr auf. Der Urologe sagt es wäre nicht nötig etwas zu machen. Der Chirurg sagt er würde wenn nur ca. 125ml Fett unter dem Brustmuskel absaugen und die sehr kleine Brustdrüse herausschneiden.

Nur das Absaugen 1500€ und 2500€ mit der Entfernung der Drüse.

Jemand Erfahrungen die er teilen kann und mag ?

eXpLiCiT90
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon eXpLiCiT90 » 25 Aug 2018 11:07

Hallo und guten Morgen,

also meine OP ist nun ca. 3 Monate her (Fettabsaugung sowie (Teil)Drüsenentfernung).

An und für sich bin ich auch echt zufrieden, flache Brust, kaum bzw fast nicht sichtbare Narben, insbesondere die linke Brust gefällt mir sehr. Die rechte Brust ist auch schon wesentlich schöner als vorher.

Nun allerdings das große ABER:

Das Narbengewebe am rechten Warzenvorhof scheint ziemlich verhärtet zu sein und wirkt daher manchmal etwas spitz (aber absolut kein Vergleich zu vorher). Ich hab das Gefühl, dass das irgendwie mit den Temperaturen zusammenhängt, weil manchmal wirkt es eben nicht spitz und auch nicht geschwollen/hart.

Der Chirurg sagte vor 3 Wochen auch, es handle sich um Narbengewebe und ich solle täglich eine Narbenmassage durchführen. Nächste Kontrolle ist im Winter.

Seitdem massiere ich täglich, jedoch weiß ich ehrlich gesagt nicht wie und wie lange, hab das leider nicht erfragt -.- ...

Könnt ihr mir vllt sagen, ob hier noch eine Besserung eintreten kann? Und vllt Tipps zu einer guten Narbenmassage geben könnt?

Kann man so etwas notfalls auch korrigieren?

Danke und liebe Grüße

Chris

ChrisBraunschweig
 

Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon ChrisBraunschweig » 25 Aug 2018 12:45

Guten Morgen Chris,

Allgemein klingt das sehr gut.
Hat bei dir die Krankenkasse etwas übernommen ?

Ich kann bei Narben aus Erfahrung sprechen da ich eine 20cm lange auf dem rechten Arm habe.
Täglich mit Narbensalbe eincremen und massieren.
5 Minuten lang. Ich habe immer den Narbenroller von Bepanthen genommen. Meine Narbe ist glatt wie die Haut geworden.

VG
Christopher

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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon eXpLiCiT90 » 26 Aug 2018 11:01

Guten Morgen Christopher,

also ich habe, ehrlich gesagt, erst gar keinen Versuch gewagt, das ganze über die KK abzuwickeln. Ich wollte es so schnell wie möglich ohne groß Tamtam entfernen lassen.

Ich ging zu einem Chirurgen in DUS, der den ganzen Spaß für 4.900 Euro (inkl. Vor- und Nachsorge, Mieder sowie Vollnarkose und eine Nacht Aufenthalt) zzgl. Sprit (aus Ruhrgebiet) durchführte.

Aber danke für den Tipp. Ich verwende derzeit noch die Narbensalbe "Dermatix". Ich kann aber doch schonmal zwischenzeitlich den Bepanthen-Narbenroller kaufen, rollen und zunächst noch die Tube "Dermatix" aufbrauchen, nehme ich an, oder?

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag noch

ChrisBraunschweig
 

Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon ChrisBraunschweig » 26 Aug 2018 12:12

Guten Morgen,

Ja, genau so würde ich das machen mit der Salbe.

Ja ich will es auch schnell machen obwohl ich damit jetzt seit der Punertät lebe ... aber je trainierter man ist desto mehr stört es mich.

Mir wird das Drüsengewebe entfernt und 125ml Fett angesaugt. Alles in allem mit örtlicher Betäubung 2500€.
Mein Chirurg sagt dann hab ich die perfekte Brust und ich möchte diesen Schritt wagen.
Die 2 Wochen ohne Sport werden hart aber ich werde es im Winter machen lassen.

Wie fühlst du dich jetzt mit dem Ergebnis ? Wie ist das Gefühl oberkörperfrei zu sein ?

Mit freundlichen Grüßen

eXpLiCiT90
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon eXpLiCiT90 » 27 Aug 2018 10:33

Moin,

dann werde ich damit auch zeitnah beginnen 8-)

Also grundsätzlich fühle ich mich schon sehr gut was das Ergebnis angeht. Allerdings, wenn ich mir deine Kraftwerte so anschaue, denke ich doch, dass du einen wesentlich besser gebauten Körper hast. Ich muss doch noch das eine oder andere Kilo Fett verlieren und Muskeln aufbauen - grundsätzlich ist es aber schon ein ganz anderes, freieres Gefühl :).

ChrisBraunschweig
 

Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon ChrisBraunschweig » 27 Aug 2018 10:36

Ja das glaube ich Dir und auch gerade im Sommer wenn man sich Oberkörperfrei bewegt.

Ja bei mir wurde es halt immer auffälliger weil ich die Muskeln habe und einen sehr geringen KFA.
Wenn man dann schön aufgepumpt ist bzw. die Muskeln anspannt und es hängt an der Brustwarze ist man bzw. ich gefrustet weil es einfach komisch aussieht und ich mich seit Jahren damit unwohl fühle aber auch nie den Mut hatte zum Arzt zu gehen was ich jetzt doch vor 3 Wochen getan haben.

eXpLiCiT90
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon eXpLiCiT90 » 02 Sep 2018 12:35

Hallo @all

Ich habe da noch eine Frage hinsichtlich der Schwellungen an diejenigen, die bereits erfolgreich operiert worden sind:

Am 22.05. bin ich operiert worden - so weit so gut; ich hab das Gefühl, dass die rechte Brustpartie (nicht nur die im vorherigen Post erwähnte Narbe bzw. das Narbengewebe um den Warzenvorhof) leicht geschwollen ist. Die rechte Brustpartie wirkt m.E. noch leicht dicker (und ich glaube (!) auch minimal härter). Nun weiß ich aber nicht, ob es noch eine postoperative Schwellung (nach über 3 Monaten?!) sein kann oder an der rechten Seite minimal weniger Fett abgesaugt wurde.

Es ist zu erwähnen, dass ich natürlich bezüglich den Außentemperaturen eher die A-Karte gezogen habe (bekanntlich ist der Heilungsprozess bei derart hohen Temperaturen wie die vergangenen Monate etwas schlechter/langsamer).

Danke für eure Hilfe und einen schönen Sonntag noch.

Liebe Grüße

Chris

sftfred
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon sftfred » 06 Sep 2018 13:56

So Leute. Mal wieder was von mir. Am 11.8. habe ich den Kostenübernahmeantrag an die KK abgeschickt. Dabei waren Ultraschall, Hormonwerte, Angaben zum Brustumfang, Gewicht, Größe (vom Arzt quotieren lassen). Befund vom Chirurgen und ne Fotodokumentation von den Tittis. Chirurg meinte aber noch, dass es wohl schlecht aussehen wird mit der Kostenübernahme weil er in den letzten Jahren bei seinen Patienten immer ne Ansage bekommen hat. War natürlich erstmal keine so geile Info.
Zu Hause habe ich dann nen Mega Stellungnahme geschrieben. Meine Freundin hat dann nochmal alles geil überarbeitet. Schmerzen, Druckgefühl, Angst vor Brustkrebs usw. Habe mich da mehrere Tage eingelesen wie man es am besten formuliert. Es entsprach aber alles der Wahrheit. Die depri Schiene bin ich nicht gefahren. Obwohl das natürlich auch ein Argument wäre. Aber viele raten davon ab. Alles in Umschlag und ab zur KK. 2 Tage später kam nen Brief von der KK. Ich habe schon das schlimmste vermutet 😅.
Aber war nur ne Info, dass mein Antrag mit den befunden zum MDK weitergeleitet wurde.
Heute kam dann die Antwort.
Bin fast gestorben beim öffnen des Briefes. Aber was soll ich sagen. Kosten werden übernommen 💪. Hat sich also der ganze Aufwand und die gefühlten 100 Arztbesuche gelohnt.
Kann also jedem empfehlen. Versucht es. Es kann sich lohnen. Jetzt heißt es Chirurg anrufen und nen Termin vereinbaren.
Ich werde weiter berichten.
In diesem Sinne. 🙋🏻‍♂️

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Scale699
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon Scale699 » 06 Sep 2018 15:47

Glückwunsch! Hoffe es geht so gut weiter bei dir!
On the Scale from Lauch to Mr. O

LAUCH3D hat geschrieben:Die Storry von Son Goku, 72 Jungfrauen, 1 Rari und der Motivation:
Ritalin für Motivation? Als sei Motivation ein Organ wo der Wirkstoff ansetzen könnte. Motivation ist nur nen theoretisches Konstrukt um Verhalten zu beschreiben. Wenn man schon kausal werden möchte, dann müsste man nicht vom Ritalin reden (das wär das gleiche als wenn man jeden Turnschuh Adidas nennt) Ritalin ist nen Markenname, man müsste schauen was der Wirkstoff macht. Aber das ist viel zu komplex.

Du hast ein Ziel definiert: >>Bodybuilding<<
Das ist aber kein erreichbares Ziel. Daher wird es so etwas wie "Motivation" nicht geben. Hättest du ein Ziel welches du dir visualisieren kannst, ein sehr konkretes und erreichbares Ziel, wie Du mit 110-120kg und 10% KFA, dann --> könntest du darauf eine Motivation aufbauen.

Eine Motivation als Handlungsbereitschaft wäre eine Ansammlung von Motiven also Grundhaltungen. "ein Muskulöser Körper ist gesund *upsmilie* ", "Bodybuilder wirken und sind erfolgreich *upsmilie* " eingbrannte Grundsätze im Glaubenssystem.

Wenn in diesem Glaubenscontainer allerdings drin wäre: "Bodybuilder sehen kacke aus *downsmilie* ", "Muskeln sind hässlich *downsmilie* ", "man muss stoffen um 110-120kg zu erreichen *downsmilie* ", "stoffen ist scheiße *downsmilie* ". Dann ensteht natürlich keine Motivation

Wenn man Menschen dazu bekommt sich in die Luft zu sprengen, sollte es ein Leichtes sein, sich selbst auf Erfolg zu programmieren. Soweit die Theorie. Solange uns irgend ein Scheiß durch die Umwelt (Störfaktor) eingeredet wird, gibt es Wiederstände im Belivesystem/Glaubensaperat. Wenn viele Menschen oder Menschen die uns wichtig sind "Bodybuilder sehen aus wie Affen und sind dumm" was die Medien ja machen. Dann glauben wir das auch. Das ist auch das was jede Frau raushauen wird weil sie darauf programmiert werden. Wir wiederum wurden durch Dragonball, Rambo, Arni und die heutigen Kids durch Karl ess und Co auf das gegenteil programmiert. Eine einfache Glaubenshaltung. Glaube formt unsere Realität. Ob die Jungfrauen im Paradies oder ob uns eingetrichtert wird dass ein Porsche 911 und nen Penthouse in Stuttgart unser Leben verändert, es ist immer eine Sache des Glaubens. Man muss glauben das man irgend was davon hat wenn man das Ziel 120kg erreicht (das dann die Penor länge egal wird, oder dass man dann respektiert wird oder was auch immer) Man muss es glauben.

Die Abkürzung zur Motivation. Chritiane F-Style
muss man das? Nicht unbedingt es gibt auch eine Motivation der Sache selbst. Wenn man einfach anfängt zu Pumpen und merkt dass die Sachse selbst motiviert. Das Erlebniss, De´ Fielink, ju no wenn Blat is rasching in tu jur Massels. Der Pump oder die Sahne-Schnitte auf der Yogamatte vor den Cardiogeräten, der Erfolg und bei manchen bildet der Booster vorm Training auch die Motivation. Der Rausch wird mit dem Training assoziiert und man will es immer wieder. Also ja man könnte sich theoretisch mit Stimulanzien motivieren. Und je stärker abhängig die Substanz macht desto größer wird die Motivation sein. Der selbe Effekt wie wenn man einmal Erfolg hatte, und dort Blut geleckt hat. Bei manchen reicht es nur einmal Aufmerksamkeit von den Eltern zu bekommen, endlich mal. Oder vom Cheff oder von irgendwem. Sich einmal nicht Nutzlos zu fühlen, nicht minderwertig sein.

Klingt nicht gerade stark aber das ist Motivation. Biopsychologisch kann man sie auf verschiedene Strukturen zurückführen. Meist hat das Belohnungssystem (Nucleus Accumbens...ganz viele dopaminerge Neuronen) seine Finger im Spiel. Bei jeder Sucht und jedem starken Verlangen. Auch bei Hunger und Durst, bei Sex usw. Eigentlich alles relativ Primitiv. Hat man eine Substanz wie Nikotin, Amphetamin, Kokain, Opioide dann kann man sich ganz easy motivieren. Wenn man erst eine Verknüpfung aufbauen muss, dann wird es unsexy. >>Jeden Morgen um 5Uhr aufstehen und im klapprigen Golf zur Arbeit zu fahren wo man für den Cheff, sachen erledigen muss, wo man arschkriechen muss (nett sein ohne Grund zu höhergestellten ist Arschkriechen), wo man deren Autos, deren Erfolg, deren Männlichkeit und alles admiren muss, Tag für Tag. Wo man sich durchsetzen und beweisen muss, nur um irgendwann auch mal bewundert zu werden, wenn man alt und grau ist (was ja sehr männlich und erfahren ist, oder halt keine Haare mehr hat wegen dem Stress) DANN bekommt man genau die selben Neurotransmitter wie der Assi der sich sein Pepp für 6 Euronen das Gramm gönnt und den ganzen Tag die Chantal und ihre Mutter knallt.

Fazit: Du kannst dir die Ritalin auch einfach so geben, wird neurochemisch nichts anderes sein, als auf der Mr Olympia Bühne zu stehen und den eingeölten Kai Greene zu umarmen #yeah# . Von den Erfahrungen und vom Status her ist es dann ein Niemand vs eine Legende (aber alles eine Sache des Glaubens) #03#

ChrisBraunschweig
 

Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon ChrisBraunschweig » 07 Sep 2018 10:22

sftfred hat am 06 Sep 2018 13:56 geschrieben:So Leute. Mal wieder was von mir. Am 11.8. habe ich den Kostenübernahmeantrag an die KK abgeschickt. Dabei waren Ultraschall, Hormonwerte, Angaben zum Brustumfang, Gewicht, Größe (vom Arzt quotieren lassen). Befund vom Chirurgen und ne Fotodokumentation von den Tittis. Chirurg meinte aber noch, dass es wohl schlecht aussehen wird mit der Kostenübernahme weil er in den letzten Jahren bei seinen Patienten immer ne Ansage bekommen hat. War natürlich erstmal keine so geile Info.
Zu Hause habe ich dann nen Mega Stellungnahme geschrieben. Meine Freundin hat dann nochmal alles geil überarbeitet. Schmerzen, Druckgefühl, Angst vor Brustkrebs usw. Habe mich da mehrere Tage eingelesen wie man es am besten formuliert. Es entsprach aber alles der Wahrheit. Die depri Schiene bin ich nicht gefahren. Obwohl das natürlich auch ein Argument wäre. Aber viele raten davon ab. Alles in Umschlag und ab zur KK. 2 Tage später kam nen Brief von der KK. Ich habe schon das schlimmste vermutet 😅.
Aber war nur ne Info, dass mein Antrag mit den befunden zum MDK weitergeleitet wurde.
Heute kam dann die Antwort.
Bin fast gestorben beim öffnen des Briefes. Aber was soll ich sagen. Kosten werden übernommen 💪. Hat sich also der ganze Aufwand und die gefühlten 100 Arztbesuche gelohnt.
Kann also jedem empfehlen. Versucht es. Es kann sich lohnen. Jetzt heißt es Chirurg anrufen und nen Termin vereinbaren.
Ich werde weiter berichten.
In diesem Sinne. 🙋🏻‍♂️


Find ich Klasse. Bei den KK Beiträgen können die auch mal was übernehmen !
Ich habe nur mal eine Frage weil ich auch daran denke die KK anzuschreiben obwohl mein Urologe und Chirurg sagt das es wahrscheinlich nicht klappen wird.
Ist bei dir die Gyno sehr ausgeprägt ? Machst du Bodybuilding ?

Meine Ärzte sagten sie sehen die Gyno nur bei genauerem hinsehen und sie ist sehr minimal. Man selber sieht es aber natürlich viel kritischer. Bei mir würden sich die kosten auf 2500€ belaufen. Örtliche Betäubung, entfernen des Brustdrüsengewebes und 125ml Fett wird noch mit abgesaugt.

Bei mir fällt es extrem nur auf wenn ich zum Sommer bei 9% Körperfett liege ... alles ist schön und definiert nur rund um die Brustwarzen sieht es halt meiner Meinung nach unschön aus.

Niels_Dnl
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon Niels_Dnl » 09 Sep 2018 16:50

ChrisBraunschweig hat am 24 Aug 2018 11:47 geschrieben:Hallo,

ich kann nur einen sehr kompetenten in Braunschweig empfehlen !

Hat jemand Erfahrung mit einer Gyno OP mit örtlicher Betäubung ?

Urologe sagt es ist minimal Brustdrüsengewebe vorhanden war so beim normalen hinsehen erst gar nicht ins Auge fällt. Einem selber fällt es natürlich mehr auf. Der Urologe sagt es wäre nicht nötig etwas zu machen. Der Chirurg sagt er würde wenn nur ca. 125ml Fett unter dem Brustmuskel absaugen und die sehr kleine Brustdrüse herausschneiden.

Nur das Absaugen 1500€ und 2500€ mit der Entfernung der Drüse.

Jemand Erfahrungen die er teilen kann und mag ?


Welchen denn ? Komme auch aus Braunschweig :D

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