Burenhaut&Gugy vs. eis&antagonisten!

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Moderator: Team Bodybuilding & Training

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Burenhaut
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Re: Burenhaut&Gugy vs. eis&antagonisten!

Beitragvon Burenhaut » 22 Feb 2019 10:17

jap genau. kater ist nach den pitt-sätzen zwar meist ziemlich stark, aber leistungseinbußen hab ich nicht, wenn ich am tag vor rücken bizeps trainiert habe. liegt aber bei mir v.a. daran, dass ich brust & rücken schon immer ziemlich gut gespürt hab und die arme soweit es geht raushalten kann, also beim meinen brust & rücken sätzen versagt auch wirklich immer die brust/rücken und nicht die arme limitierend.

mir ist aber ehrlich gesagt jetzt aufgefallen, dass ich bei bizepsübungen auch nicht stärker bin wenn ich brust/bizeps anstatt rücken/bizeps trainiere - liegt einerseits eben wieder daran, dass ich bizeps beim rückentraining wirklich nicht immens beanspruche, und zweitens, bevor ich bizeps trainiere am rückentag, habe ich sowieso immer rack deads & hintere schulter als abschluss des rückentrainings gemacht, wo sogut wie kein bizeps involviert ist, hatte der bizeps nach den ruder&zugübungen also sowieso immer noch 10-15 minuten fast komplett ruhe.. das gleiche gilt auch für trizeps (am ende des brusttrainings und vor trizeps hab ich immer viel seitheben gemacht, also auch da lange pause für den trizeps vor dem direkten training).


 


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Re: Burenhaut&Gugy vs. eis&antagonisten!

Beitragvon Burenhaut » 16 Mai 2019 09:41

kurzes update: aufbau bis auf 90 kg durchgezogen (5 monate +9kg), die letzten 3-4kg hätte ich mir aber sparen sollen, keine kraftsteigerungen mehr und gefühlt nur noch fett raufgekommen - war ws die letzte massephase wo ich mit der brechstange vorgehe und solange durchziehe.. anbei den gewichtsverlauf und ein paar wochen ernährung um mir das weitere schreiben zu ersparen.
bin jetzt seit 3 wochen in der diät und gerade bei 86kg, angepeilt sind wieder 81-82 bei hoffentlich leicht besserer form. momentan noch klassische ernährung, möchte mal einen kompletten zyklus so durchziehen. ab sommer dann evtl wieder cbl..

aufbau 18_19.jpg


ernährung aufbau 19.jpg


kurz noch mein fazit zu CBL vs. klassisch auch hier, dass ich im cbl-log geposted hab:

ich hab CBL 5 jahre+ (ersten 4 jahre fast junk only) gemacht, jetzt seit einem halben jahr wieder klassische bb-ernährung.
grund war einerseits nach so langer zeit hat sich eine gewisse einöde eingeschlagen, hab soviel junk gefressen (deswegen zum schluss auch cbl schon sauberer) und abends immer so einen ranzen stehen.. außerdem bin ich ziemlich stagniert im training bzw. halt sehr geringe fortschritte nur noch.. trainiere aber auch schon über 10 jahre mittlerweile.
nach der umstellung auf klassisch dachte ich anfangs hmm jetzt gehts wieder vorwärts, allerdings jetzt in der diät merke ich so langsam dass ich wahrscheinlich wieder beim fast selben gewicht landen werde (bei selber form)... obwohl ich im gegensatz zur CBL zeit 100% mehr diszipliniert war was ernährung betrifft, jeden tag getrackt, alle 3 stunden eiweiß (täglich 6 mahlzeiten), abends nur fett+prot, intra shake mit carbs, carbs zum frühstück, carbs pre und post pwo - carbs allday also eigentlich bis auf letzte mahlzeit.

mein fazit also - CBL "funktioniert" schon (was heißt funktionieren, nicht was kiefer verspricht - aufbauen und leaner werden mit mit SA), allerdings weder besser noch schlechter als klassisch, letztlich kommt es einfach auf die tages-kcal bilanz an (wobei bei cbl mit carbfrei an NTT natürlich dann an TT ordentlich reingehauen werden kann, hat schon was und hab ich v.a. anfangs extrem genossen - jetzt frühstücke ich aber zB auch wieder sehr gern). alle 3h eiweiß bringt keinen entscheidenden vorteil, hatte mit 2-3 mahlzeiten ähnliche resultate wie mit 6.
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Re: Burenhaut&Gugy vs. eis&antagonisten!

Beitragvon H_D » 16 Mai 2019 13:15

Hast du noch 1-2 Verläufe der Kraftwerte die man dagegenlegen könnte?
"Fact: In applied sciences such as exercise and nutrition, research and practice go hand in hand - you can't optimize one without the other. Researchers who dismiss practical experience and practitioners who dismiss scientific evidence only serve to set back efforts to deliver the best possible results and ultimately do an injustice to the field."
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Re: Burenhaut&Gugy vs. eis&antagonisten!

Beitragvon Burenhaut » 16 Mai 2019 14:31

ja, hab jedes training geloggt.. kraftsteigerungen den ganzen aufbau über ca. 10%, bei manchen übungen mehr (beine), bei manchen weniger (arme).. schrägbank zB von 100x5 auf 110x4, hackenschmidt 120x8 auf 130x10..
kraftsteigerungen im OK training ist bei mir immer so ein ding - ware jahrelang viel zu sehr darauf fixiert jedes training etwas zu steigern, dabei ist die form halt immer nach ein paar wochen schlechter geworden und ich hab mich selbst beschissen bis zum nächsten deload..

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Re: Burenhaut&Gugy vs. eis&antagonisten!

Beitragvon H_D » 16 Mai 2019 17:30

Ich frage weil du oben sagst keine Kraftsteigerungen mehr. Hast du am Training was geändert während des Aufbaus?
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Re: Burenhaut&Gugy vs. eis&antagonisten!

Beitragvon Gast49 » 16 Mai 2019 17:33

110 Schrägbankdrücken auf Wdh für 85kg rum ist auch mehr als man so denkt. Das kann schon 130-140 auf der Flachbank auf Wiederholungen bedeuten und mehr geht idr ohne spezielles banktraining auch nicht bei dem Körpergewicht !

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Re: Burenhaut&Gugy vs. eis&antagonisten!

Beitragvon Burenhaut » 17 Mai 2019 09:19

nope flach gehen auch nicht mehr als 110 auf reps.. schräg bedeutet bei mir 15° bank, ist also sowieso ziemlich flach.

hab ziemliche probleme in der schulterstabilität seit jahren, mein rechtes schulterblatt springt/zieht immer nach oben bei eigentlich sämtlichen zug- und drückübungen, egal wie stark ich mich auf nach unten/hinten ziehen fokussiere - ich vermute ich hab mich mal verletzt (nicht gespürt) rechts..
phyios war ich auch schon bei einigen und die programme mit facepulls, serratus pushups etc. mache ich auch regelmäßig, aber ich bekomms nicht in den griff (bei facepulls bsplweise hab ich genau dasselbe problem mit dem schulterblatt, sieht erschreckend aus wennn ichs von hinten aufnehme). bin mittlerweile ziemlich ratlos, hab bald wieder mal ein MRT der rechten schulter (vor 3 jahren das letzte, AC gelenksathrose ziemlich stark), dazu noch HWS vorfall. überlege momentan auf ein seminar von eugeneteo zu gehen falls den wer kennt, wirkt sehr kompetent was bewegungsabläufe/instabilität betrifft.

deswegen auch schwierig für mich progression wirklich 100% zu tracken insb. bei zugübungen, da jede WH dann anders aussieht..

am training hab ich nichts geändert im aufbau, ziemlich konstant durchgezogen nur mal übungen rotiert (push pull beine arme). jetzt in der diät mach ich wieder antagonisten 3er mit alternierenden supersätzen.

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Re: Burenhaut&Gugy vs. eis&antagonisten!

Beitragvon Silberruecken92 » 17 Mai 2019 21:44

Burenhaut hat am 17 Mai 2019 09:19 geschrieben: überlege momentan auf ein seminar von eugeneteo zu gehen falls den wer kennt, wirkt sehr kompetent was bewegungsabläufe/instabilität betrifft.


Wir sehen uns ggf. in Berlin :)

Deine Problematik mit der rechten Schulter kenne ich nur zu gut, Physio etc hat bei mir auch alles nichts gebracht. Ich kann mich zwar weiterhin gut steigern, ohne tägliches Mobility keine Chance auf ein vernünftiges Training.

Ich habe euren Log übrigens mal vor ein paar Wochen komplett durchgelesen :D
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Re: Burenhaut&Gugy vs. eis&antagonisten!

Beitragvon pfnotsch » 11 Jun 2019 10:29

Cool, jemand der schon lange "dabei ist"! Lese mit! #04#

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Re: Burenhaut&Gugy vs. eis&antagonisten!

Beitragvon Burenhaut » 17 Sep 2019 09:12

das eugenteo seminar war btg ganz gut, einiges gelernt, v.a. im bezug auf prävenation/rehab, aber auch bisschen was zur muskelansteurung, übungsausführung.

mittlerweile diät beendet und im erhaltungsmodus, endgewicht war wieder 80kg (wie in den jahren davor) aber bei einer spur besserer form, also 1-1,5kg sind dazugekommen.. hab wie gesagt jeden tag in der off-season als auch diät getrackt, kein einziges training ausfallen gelassen und immer nach ep gegessen, das erste mal seit 5 jahren wieder soviel mühe reingesteckt und weg von cbl zur traditionellen bodybuilding ernährung. hab aber auch mein training geändert, im aufbau eher low-volume/high-intensity und in der diät aber dann wieder antagonisten-sätze um mehr volumen unterzubringen (um den verbrauch zu steigern + dem kraftverlust durch volumensteigerung auszugleichen). in der diät hab ich die kcal deutlich höher als sonst gelassen und das defizit v.a. durch erhöhten stepcount (anfangs 10k bis ende 18k/tag) und cardio + volumen im krafttraining erzeugt.

im august hab ich noch ein interessantes trainings-experiment gemacht, dass ich immer schonmal durchziehen wollte. 3 wochen lang 2x am tag training, 6 tage, 1 pausentag (also 12 einheiten die woche x3 waren 36 krafteinheiten im urlaub :-) ). grund waren die ganzen volumenstudien, die großteils je mehr desto besser als conclusion hatten. natürlich adequates fatigue management vorausgesetzt, hab gestartet mit RIR 1-2 in w1, dann RIR 1 w2 und RIR 0 letzte woche, dazu jede woche volumenssteigerung +1 satz je übung. war im urlaub hab also ansonsten nur gechilled, gefressen und spaß gehabt, also optimale bedingungen. kam direkt aus der diät mit 80kg, hab also den rebound mitgenommen und hatte nach 4 wochen (3 wochen diesen trainingsblock danach 6 tage komplett pause) +3,5kg bei nur geringfügig schlechterer form (normalerweise bei mir mit +3-4kg schon unteren abs und adern am bauch komplett weg) und gute kraftsteigerungen (klar diät-rebound + volle glykogenspeicher, aber ich denke an der trainingsmethodik ist schon was dran, nicht umsonst trainiert zB mike israetel das ganze jahr ähnlich - aber geht halt nur bei studenten/arbeitslosen oder geschickten selbstständigen so richtig gut). jetzt wieder high intensity/low volume, einfach weil mein urlaub vorbei ist und das viel zeiteffizienter ist und auch nicht schlecht funktioniert. möchte jetzt mal eine zeitlang form halten und wieder lockerer sein und vl heuer nur eine kurze aufbauphase machen oder vl einfach nur "gleich" bleiben, mal sehen.

Diätende 80kg, nüchtern morgens

IMG-20190811-WA0003.jpg


IMG-20190811-WA0002.jpg


20190811_1306315.jpg


relativ aktuell, 84kg, mit pump

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Re: Burenhaut&Gugy vs. eis&antagonisten!

Beitragvon pfnotsch » 17 Sep 2019 09:18

...schöner Einblick und eine wahnsinns Form #12# *upsmilie*

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Re: Burenhaut&Gugy vs. eis&antagonisten!

Beitragvon H_D » 17 Sep 2019 12:36

Top!
Wieviel Sätze hattest jeweils am Schluß pro Muskelgruppe und was peilst du jetzt an?
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Re: Burenhaut&Gugy vs. eis&antagonisten!

Beitragvon Wheynachtsman » 17 Sep 2019 13:06

Interessant mal wieder was von dir zu hören.
Aber jetzt mal ehrlich, wie siehst du die Einschränkung im Alltag in Relation zu der etwas besseren Form im Vergleich zu den CBL Zeiten?
Den ganzen Tag genau tracken und genau nach Plan essen ist schon semi-geil wenn man es damit vergleicht gar nichts zu tracken und zumindest abends praktisch essen zu können was man will?
(Gesundheitsaspekt jetzt mal außen vor gelassen)
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Re: Burenhaut&Gugy vs. eis&antagonisten!

Beitragvon Burenhaut » 17 Sep 2019 14:54

danke @pfnotsch

H_D hat am 17 Sep 2019 12:36 geschrieben:Top!
Wieviel Sätze hattest jeweils am Schluß pro Muskelgruppe und was peilst du jetzt an?

also bei dem 3 wochen block hab ich angefangen mit 21 sätzen pro muskel/woche (7 sätze/einheit, jede einheit 3x - war ein 4er split also im romanfritz style aber halt mit fatigue-management/RIR kontrolle und nicht all-out drauflos geballert), woche 2 24 sätze, woche 3 27 sätze. seitliche schulter und arme sogar nochmal mehr. 20 sätze brust machen die bros normal in einer einheit also vl garnichtmal soviel :D

aktuell und im aufbau eher 7-10 sätze relativ konstant pro woche (die meisten einheiten 1,5x im schnitt mit je ca 5-7 sätzen einheit), die allerdings mit RIR 0-1, bei isos/kleinen muskeln auch mal myoreps oder PITT, ist einfach effizienter mit blick auf effective reps vs. zeiteinsatz.

grundsätzlich denke ich, dass beide wege nach rom führen und man keine generelle empfehlung aussprechen kann - kommt auf soviele faktoren an (trainingserfahrung, regenerationsumstände, intensitätstyp/masochistenlevel (all-out sieht bei jedem anders aus, auch wenn natürlich jeder hardcore ist) etc.)

ich liebe training, also würde am liebsten so oft wie möglich im gym sein wenn es die zeit erlaubt (sprich high-volume würde mir besser gefallen), aber auch low volume macht spaß und bringt erfolge bei entsprechendem effortlevel.

Wheynachtsman hat am 17 Sep 2019 13:06 geschrieben:Interessant mal wieder was von dir zu hören.
Aber jetzt mal ehrlich, wie siehst du die Einschränkung im Alltag in Relation zu der etwas besseren Form im Vergleich zu den CBL Zeiten?
Den ganzen Tag genau tracken und genau nach Plan essen ist schon semi-geil wenn man es damit vergleicht gar nichts zu tracken und zumindest abends praktisch essen zu können was man will?
(Gesundheitsaspekt jetzt mal außen vor gelassen)


retrospektiv betrachtet lohnt es sich für mich als freizeitsportler (wobei ich da auch zu wk-athleten die ne amateurmeisterschaft machen keine großen unterschiede machen, auch für die ist es nüchtern betrachtet nur ein hobby) nicht. ich tracke auch jetzt schon wieder über ein monat nicht mehr und werde es auch so schnell nicht wieder machen, hab ich nur begonnen, weil ich halt mal was komplett neues gemacht habe und input/output dafür ziemlich exakt messen wollte um ein fazit zu ziehen. esse jetzt wieder nach gefühl (carbs all day, nur mittags meist nur prot/fett + gemüse (oft aber auch bohnen/erbsen und so zeug, je nachdem was die kantine hergibt), aber halt sehr repetetiv. also pre-workout zB fast immer ca 100g haferflocken+100g fleisch, abends nach dem gemeinsamen kochen mit der freundin meist 250g quark+500g joghurt mit viel obst und ner halben schachtel cereals (früher gabs das nur an TT im CBL prinzip, jetzt eigentlich fast jeden tag) als "kleines" dessert (die schüssel hat dann meistens mit dem ganzen obst 2kg, das viel essen auf einmal ist mir seit cbl geblieben, hatte ich aber als kind schon, ich werde bei standardportionen einfach nicht satt). überschlagen an TT aktuell ca. 3700-4000kcal, an NTT rund 3000kcal und das gewicht bleibt relativ konstant bei 83kg. training 5x/woche, dazu jeden tag ca. 1h radfahren oder 1h gehen - also auf 10k schritte komme ich immer..

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Re: Burenhaut&Gugy vs. eis&antagonisten!

Beitragvon H_D » 17 Sep 2019 18:01

Wie hast du dich denn gefühlt, wenn du alle Muskelgruppen erhöht hast? Hab mich da in Woche 3-4 immer überfahren gefühlt.
Hattest du viele freie Übungen? Meiner erfahrung nach ein sehr wichtiger Faktor bei so hochfrequentem Training
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