Carotinoide (allg. sekundäre Pflanzenstoffe) gegen Krebs

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Langnese-Summers
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Re: Carotinoide (allg. sekundäre Pflanzenstoffe) gegen Krebs

Beitragvon Langnese-Summers » 12 Sep 2014 17:30

salziger_gerd hat geschrieben:Die Gene spielen genauso eine Rolle. Durch manche Familien zieht sich bspw. bei den Frauen Brustkrebs. Sollten wohl alle einfach Rohkost/Veganismus betreiben...

Sicherlich spielt die Genetik auch eine grosse Rolle, ABER leider ist es so, dass Krebs sehr stark durch die typische zivilisierte Ernährung des Menschen gefördert wird (werden kann)

Im Jahre 1900 kamen auf hundert Menschen drei Krebserkrankungen, im Jahre 1950 waren es 20, in der heutigen Zeit ist es jeder Dritte und im Jahre 2050 soll es jeder 2te sein. Und Du glaubst ernsthaft, dass diese Zahlen nichts mit der Ernährung zu tun haben?


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salziger_gerd
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Re: Carotinoide (allg. sekundäre Pflanzenstoffe) gegen Krebs

Beitragvon salziger_gerd » 12 Sep 2014 17:32

Doch, das habe ich nicht bestritten. Aber nur weil bei einigen Fällen der Krebs nach der Umstellung auf vegane oder auf Rohkost aufgebaute Ernährung zurückging, heißt das noch lange nichts.

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Re: Carotinoide (allg. sekundäre Pflanzenstoffe) gegen Krebs

Beitragvon Langnese-Summers » 12 Sep 2014 17:38

salziger_gerd hat geschrieben:Doch, das habe ich nicht bestritten. Aber nur weil bei einigen Fällen der Krebs nach der Umstellung auf vegane oder auf Rohkost aufgebaute Ernährung zurückging, heißt das noch lange nichts.

Ich finde, dass genau diese Beispiele enorm viel darüber aussagen, welches Potential die (gesunde) Ernährung des Menschen auf die Gesundheit hat. Und es sind nicht einige, sondern zunehmend mehrere Beispiele. Aber bitte beantworte mir doch einmal eine Frage: was gibt es für einen Krebspatienten zu verlieren, wenn dieser eine Ernährungsumstellung vornimmt? Nichts, oder? Er kann doch nur gewinnen...

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Re: Carotinoide (allg. sekundäre Pflanzenstoffe) gegen Krebs

Beitragvon MerrimanW » 12 Sep 2014 18:32

Langnese-Summers hat geschrieben:Es gibt doch genügend Beispiele, bei welchen Krebspatienten durch eine Ernährungsumstellung z.B. (Rohkost) den Krebs besiegen konnten. Lügen diese Leute alle? Sie sind doch Beweis genug, dass eine vegane Ernährungsweise bei solchen Erkrankungen hilft bzw. helfen kann.


Nein, ist es nicht: 1) Ich hab mir ne rote Unterhose angezogen, als ich eine Erkältung hatte - fünf Tage später war die Erkältung weg. Lüge ich? Glaubst du mir nicht? --> rote Unterhosen helfen gegen Erkältung. 2) Je mehr Störche es in einer Gemeinde gibt, desto mehr Kinder werden dort geboren (statistisch erwiesen!) --> Die Kinder bringt der Storch.

Sorry, wenn du wissen möchtest, falls du nicht von selbst durch die Beispiele darauf kommst (Stichwörter zum wiki-Nachschlagen: "konfundierende Variable, Korrelation, randomisiertes Experiment, Kontrolgruppe"), warum solche "Berichte" keinen Aussagewert haben, informier dich über "wissenschaftliche Methoden" - von Fachbüchern über Bücher für das breite Publikum (schau mal auf Amazon) bis zu Wikipedia-Artikeln findest du eine breite Auswahl. Wenn nicht, wirst du immer das Opfer von suggestiven Berichten in allen Bereichen bleiben - kann natürlich auch sein, dass du die Evidenz gar nicht sehen WILLST, sondern lieber GLAUBEN möchtest, das ist dein Bier.

Zur Frage "Was können Krebspatienten verlieren?" hab ich schon zweimal (!) in diesem thread gepostet. Aber ihr seid anscheinend blind, wenn euch was nicht ins Weltbild passt. Diskussion sinnlos, wenn einer die Augen zu hat.
Bitte alle Fragen, die in einem thread behandelt werden können (also praktisch alle) - in einen thread. Dann haben alle was davon. PN bitte nur wenn unbedingt nötig. Danke!

Grundlagen: http://www.team-andro.com/phpBB3/read-f ... 07724.html

Musterpläne:
http://www.team-andro.com/phpBB3/musterplaene-f124.html
http://www.team-andro.com/phpBB3/dza-s- ... 74520.html

P.S.: "Science. It works, bitches." - R. Dawkins

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Re: Carotinoide (allg. sekundäre Pflanzenstoffe) gegen Krebs

Beitragvon fakedeath » 12 Sep 2014 19:00

Mal so in den Raum geworfen: Wieso sollten Vitamine etc. für den TUMOR schlecht sein und gut für den restlichen Organismus? Krebs ist keine Erkrankung sondern Evolution im eigenen Körper. Es ist theoretisch natürlich möglich, dass auf einen Tumor X ein Gemüse Y passte, dass in hohen Mengen Effekte zeigt. Da es hierzu aber keine gescheiten Studien gibt, ist das ein Glücksspiel mit schlechten Karten.
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Re: Carotinoide (allg. sekundäre Pflanzenstoffe) gegen Krebs

Beitragvon Langnese-Summers » 12 Sep 2014 21:43

fakedeath hat geschrieben:Mal so in den Raum geworfen: Wieso sollten Vitamine etc. für den TUMOR schlecht sein und gut für den restlichen Organismus? Krebs ist keine Erkrankung sondern Evolution im eigenen Körper. Es ist theoretisch natürlich möglich, dass auf einen Tumor X ein Gemüse Y passte, dass in hohen Mengen Effekte zeigt. Da es hierzu aber keine gescheiten Studien gibt, ist das ein Glücksspiel mit schlechten Karten.

Ist eher ein Glücksspiel mit den besten Karten... ;) Ein starkes Immunsystem ist das Nonplusultra im Kampf gegen Krebs. Hast Du ein schwaches Immunsystem, so bist Du ein optimaler Krebserkrankungskandidat. Hast Du erst einmal Krebs, ist ein starkes Immunsystem sehr wichtig, um den Krebs zu bekämpfen. Leider ist es so, dass viele Krebserkrankungen mit einem schwachen Immunsystem in Verbindung stehen, weil eine katastrophale Ernährungsweise vorhanden ist, die alles macht, aber nicht dieses zu stärken. Wird nun die Ernährung optimal umgestellt, um Dein Abwehrmechanismus im Kampf gegen was auch immer zu erhöhen, hast Du gute Chancen als Gewinner aus dem Spiel zu gehen. Die meisten Krebserkrankten machen dieses aber nicht und lassen sich schulmedizinisch mit den härtesten Keulen behandeln. Die Ursache - oftmals die Ernährung - bleibt bestehen. Durch die Krebserkrankung wird der Patient schwächer und schwächer und wird nun noch zusätzlich mit härtesten Massnahmen behandelt, die nichts anderes bewirken, als dass das Immunsystem komplett lahmgelegt wird. Klasse, oder nicht? Wer meint denn ernsthaft, dass durch Chemo- oder Strahlentherapie ein Krebserkrankter geheilt werden kann? Wer dies denkt, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann... Auch eine längere Lebenserwartung ist nicht gegeben - das Gegenteil ist der Fall. Bei den meisten Krebspatienten tritt nach "erfolgreicher" Behandlung eine neue Krebserkrankung auf - nicht weil der Krebs gestreut hat, sondern weil die Ursache der Erkrankung immer noch vorhanden ist!

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Re: Carotinoide (allg. sekundäre Pflanzenstoffe) gegen Krebs

Beitragvon Phil Hill » 12 Sep 2014 21:45

fakedeath hat geschrieben:Mal so in den Raum geworfen: Wieso sollten Vitamine etc. für den TUMOR schlecht sein und gut für den restlichen Organismus? Krebs ist keine Erkrankung sondern Evolution im eigenen Körper. Es ist theoretisch natürlich möglich, dass auf einen Tumor X ein Gemüse Y passte, dass in hohen Mengen Effekte zeigt. Da es hierzu aber keine gescheiten Studien gibt, ist das ein Glücksspiel mit schlechten Karten.


Ne Krebszelle ist quasi der diametrale Gegenentwurf zu ner gesunden Zelle.

Krebszellen entwickeln sich besonders gut in nem sauerstoffarmen Milieu - gesunde Zellen brauchen Sauerstoff. Sekundäre Pflanzenstoffe wie Bitterstoffe, Schwefelverbindungen, Pflanzenfarbstoffe (Flavonoide), Carotinoide stärken die gesunde Zelle - dienen quasi als Zellschutz. Allicin (Schwefelverbindung im Knoblauch und anderen Lauchgewächsen) und Carotinoide haben im Tierversuch eindeutig bewiesen, dass sie Krebszellen töten.

Krebszellen gedeihen besonders gut in nem sauerstoffarmen übersäuerten Milieu, während gesunde Zellen auf Dauer darin kaputt gehen, oder mutieren.
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Re: Carotinoide (allg. sekundäre Pflanzenstoffe) gegen Krebs

Beitragvon Phil Hill » 12 Sep 2014 22:15

Interessanter Artikel eines Arztes zu dem Thema:

http://www.dr-wiechert.com/artikel/datu ... farkt.html

Kommt Krebs plötzlich ?

Nein, meistens ist er schon seit vielen Jahren, bis zu dreißig Jahre, im Körper vorhanden.


Was wäre, wenn ich erst in vier Wochen einen Arzttermin gehabt hätte ?

Dann wüssten Sie erst in vier Wochen, dass Sie Krebs haben !



Ist es ein Notfall wie ein Herz- oder Hirninfarkt,

an dem ich binnen Minuten sterben kann ?

Nein, aber einschneidender als andere chronische Erkrankungen wie Fettstoffwechselstörung oder Diabetes mellitus.

Warum erkenne ich den Krebs erst jetzt, obwohl ich ihn vermutlich schon so lange habe ?



Krebszellen entwickeln sich aus einer normalen Zelle durch zunehmende Fehlfunktion der Mitochondrien und durch Sauerstoffarmut.


In den Mitochondrien gewinnen wir unseren Betriebsstoff ATP aus unserer Nahrung mit Hilfe von Sauerstoff.

ATP ist aber auch ein Informationsmolekül, das der Zelle sagt, an welcher Stelle der gesamten Erbinformation im Zellkern einzuhaken ist, um die für diese Zelle wichtige und richtige Information abzulesen.

Da die Mitochondrien aus eingewanderten Proteobakterien entstanden und die Grundlage für alles von Sauerstoff abhängige Leben sind, können sie bei Sauerstoffnot oder Beeinträchtigung ihrer Funktion auf stabilere entwicklungsgeschichtlich ältere Notlaufprogramme zurückgreifen, die ein suboptimales, sich aber zunehmend weiter entdifferenzierendes Funktionieren der Zelle ermöglichen.

Entdifferenzierung heißt, das die Zelle sich immer mehr in Richtung parasitäres Wachstum und anstatt im Zellverband zu bleiben, sich in ein autonomes Verhalten entwicklungsgeschichtlich rückentwickelt, entartet.


Mitochondrien sind die Intelligenz der Zelle ?

Ja, denn über die Komplexe der Atmungskette,

die in jeder Zelle das gleiche Chassis haben,

damit die Elektronentransportkette der inneren, stillen Verbrennung,

wie wir es imBiologieunterricht gelernt haben

und wofür Mitchell den Nobelpreis bekommen hat,

funktioniert.



Dafür sind aber nurÖffnet externen Link in neuem Fenster 13 Peptidkomplexe

des Komplexes 1, 3, 4 der Atmungskette notwendig.




Die Natur macht es nicht unnötig kompliziert, was ist der Grund ?


Die anderen Peptidkomplexe sind in jeder Zellgruppe anders,

wie man Öffnet externen Link in neuem Fensterröntgenkristallographisch zeigen kann,

also Leber, Niere, Hirn etc..

Neue Erkenntnisse belegen,

dass, die Zellvorgänge keineswegs nur biochemisch ablaufen,

wofür z. T. Sekunden notwendig wären, um eine Methylgruppe zu tauschen,

die Zellkommunikation läuft aber in Millionstelsekunden ab,

das wäre viel zu langsam,

sondern dass die Information über Lichtquanten

und auf Entfernungen unter 200 nm

auch gemäß des Öffnet externen Link in neuem FensterCasimir-Effektes schwerelos

quasi in Lichtgeschwindigkeit ablaufen.



Experimente zu den verschränkten Photonen belegen sogar eine instante also zeitgleiche Information.



"Wenn diese Komplexe nun verändert werden,

das kann durch

Strahlung, Konservierungsmittel, Metalle mit höherer Bindungskonstante, Medikamente, Lösungsmittel, Zellgifte, Mangel an essentiellen Metallen wie Kupfer, Molybdän, Eisen, Zink oder auch durch vermehrte Entzündung oder Histaminbelastung erfolgen,

sodass die Zelle ihr Zellpotential

und den richtigen Zell-PH-Wert

nicht ausbilden kann,

dann verstellt sich

die Sender-Empfänger-Einheit der Komplexe der Atmungskette

und es werden andere Genabschnitte abgelesen,

die nicht dieser Zellfunktion entsprechen."



ist nun aus meiner Sicht eine schlüssige Hypothese,

die sich auf Gespräche mit Dr. med. Heinrich Kremer stützt.


Da dieser Prozess der Entdifferenzierung unterschiedlich lange dauert

und auch abhängig ist von der Gesundheit der Nachbarzellen, (Mikroenvirement)

aber auch durch Erkenntnis dieser, dass hier etwas schief läuft

oder auch der Zelle selbst, dass sie krank ist, bedingt,

denn viele tausend Krebszellen, die jeden Tag in unserem Körper entstehen,

werden auch wieder abgetötet.



Einige aber können sich verstecken, ein sogenanntes Öffnet externen Link in neuem FensterEscape-Phänomen.



Sie können auch Substanzen abgeben, die die Nachbarzellen dazu bewegen,

das Tumorwachstum zu unterstützen.



InÖffnet externen Link in neuem Fenster einem Tumor ist keine Krebszelle wie die andereÖffnet externen Link in neuem Fenster,

bzw. Krebszellen zeigen erschreckende Vielfalt



daraus folgt,

dass es nicht eine Substanz für einen Krebs gibt

und dann würde alles gut.



Öffnet externen Link in neuem FensterSo lange die Zelle aber keine Not leidet

und auch noch auf Kontrollimpulse der gesünderen Nachbarzellen reagiert, schläft sie.



Das hat sie all die vielen Jahre getan,

als wir noch nichts von ihr wussten.


Solche entdifferenzierten Zellen können aber auch durch klassische Krebstherapien und Diagnostiken entstehen. Ohne diese geht es zumindest in der Diagnostik und öfter auch in der Therapie nicht, aber Sie erkennen schon jetzt, dass die gesunden Umgebungszellen durch diese Maßnahmen nicht gesünder werden und dass noch unsichtbare, schlafende Zellen dadurch einen Entdifferenzierungsreiz bekommen.



Je nachdem, wie schnell sich eine Krebszelle teilt,

spricht man von unterschiedlicher Aggressivität.

Eine relativ schnelle Teilung sind 30 Tage

für eine Verdopplung der Zellzahlen.

( Es können auch 7 Tage oder 90 Tage sein, das ist ein Beispiel)

In einem Millimeter Tumorgewebe befinden sich bereits 1.000.000 Zellen.

Wenn wir von einer Ursprungszelle ausgehen, sind das 21 Verdoppelungen,

also 630 Tage, quasi fast 2 Jahre und

dann ist bildgebend noch nichts zu sehen!



Wenn sich die Zelle

aufgrund von Stress,

Sauerstoffmangel, Strahlung, Medikamente, Konservierungsmittel etc.

bedroht sieht,

sucht sie nach Lösungen inklusive der Absiedlung, der Öffnet externen Link in neuem FensterMetastasierung.



Jetzt rechnen Sie, wie lange es dauert, bis diese Metastase sichtbar wird!


einer Erkrankung bedeutetd, dass man sie nicht wahrnimmt,

das versucht man mit der Krebstherapie,

von Heilung ist nie die Rede.

Wenn Sie eine aggressive Therapie wählen

und eine schnelle Remission haben,

haben sie ein größeres Risiko auf aggressive Rezidive

als wenn Sie eine immunologische

oder regenerative Therapie wählen
.
Zuletzt geändert von Phil Hill am 12 Sep 2014 23:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Carotinoide (allg. sekundäre Pflanzenstoffe) gegen Krebs

Beitragvon At-St » 12 Sep 2014 23:14

Phil Hill hat geschrieben:Interessanter Artikel eines Arztes zu dem Thema:

http://www.dr-wiechert.com/artikel/datu ... farkt.html



Blutlasertherapie für 35€, Sauerstofftherapie für 27€. Alles ohne Evidenz und dann noch eine solche pseudowissenschaftliche Abhandlung über Krebs, um alles sinnvoll erscheinen zu lassen. Ein Schelm, wer böses denkt.

Ich glaube, da bist du einfach auf ein paar ganz schlaue Leute reingefallen, wenn du dafür noch Geld ausgibst.

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Re: Carotinoide (allg. sekundäre Pflanzenstoffe) gegen Krebs

Beitragvon Langnese-Summers » 12 Sep 2014 23:24

At-St hat geschrieben:
Phil Hill hat geschrieben:Interessanter Artikel eines Arztes zu dem Thema:

http://www.dr-wiechert.com/artikel/datu ... farkt.html



Blutlasertherapie für 35€, Sauerstofftherapie für 27€. Alles ohne Evidenz und dann noch eine solche pseudowissenschaftliche Abhandlung über Krebs, um alles sinnvoll erscheinen zu lassen. Ein Schelm, wer böses denkt.

Ich glaube, da bist du einfach auf ein paar ganz schlaue Leute reingefallen, wenn du dafür noch Geld ausgibst.

Genau. Dann doch lieber eine Chemo- oder/und Strahlentherapie (Gifte!), die zig zehntausende Euro kosten... Es gibt nämlich noch "schlauere" Leute, die die Leute so richtig abzocken - UND MIT DEM LEBEN DER KRANKEN SPIELEN!

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Re: Carotinoide (allg. sekundäre Pflanzenstoffe) gegen Krebs

Beitragvon Langnese-Summers » 12 Sep 2014 23:35

At-St hat geschrieben:
Phil Hill hat geschrieben:Interessanter Artikel eines Arztes zu dem Thema:

http://www.dr-wiechert.com/artikel/datu ... farkt.html



Blutlasertherapie für 35€, Sauerstofftherapie für 27€. Alles ohne Evidenz und dann noch eine solche pseudowissenschaftliche Abhandlung über Krebs, um alles sinnvoll erscheinen zu lassen. Ein Schelm, wer böses denkt.

Ich glaube, da bist du einfach auf ein paar ganz schlaue Leute reingefallen, wenn du dafür noch Geld ausgibst.

Hast Du schon einmal in einem Beipackzettel von einem Medikament gegen z.B. Bluthochdruck gelesen, dass dort steht, dass Du in einigen wenigen Monaten Deine "Erkrankung" heilen kannst, wenn Du Dich vegan ernährst? Sicherlich nicht... Und weisst Du warum? Weil die Pharmaindustrie daran überhaupt keine Interesse hat Alternativmethoden aufzuzeigen, weil sie ihren "Schrott" sonst nicht unter die Leute bringen würde bzw. könnte. An Gesunden ist nun einmal keine Kohle zu verdienen...

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Re: Carotinoide (allg. sekundäre Pflanzenstoffe) gegen Krebs

Beitragvon Phil Hill » 12 Sep 2014 23:40

At-St hat geschrieben:und dann noch eine solche pseudowissenschaftliche Abhandlung über Krebs


Alter Schwede. Der Mann hat 10 mal mehr Ahnung von der Materie als du. Auch wenn er kein Onkologe ist, so hat man als Allgemeinmediziner trotzdem täglich mit Krebspatienten zu tuen. Und das fachkundige Interview lässt darauf schliessen, dass er nicht nur in der Ausbildung gut aufgepasst hat, sondern sich auch noch interdisziplinär gut fortgebildet hat.

Von dir kommt nur Gestänker. Was in dein Weltbild nicht rein passt, bügelst du einfach ohne Argumente ab.
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Re: Carotinoide (allg. sekundäre Pflanzenstoffe) gegen Krebs

Beitragvon Phil Hill » 12 Sep 2014 23:46

Langnese-Summers hat geschrieben:]
Hast Du schon einmal in einem Beipackzettel von einem Medikament gegen z.B. Bluthochdruck gelesen, dass dort steht, dass Du in einigen wenigen Monaten Deine "Erkrankung" heilen kannst, wenn Du Dich vegan ernährst?


Ich hab übrigens meinen viel zu hohen Blutdruck (so um die 170) durch vegane Ernährung dauerhaft auf Idealwerte (120/80) gebracht.

Ich bin in nem halben Jahr 50. Ich nehme weder Blutdrucksenker, noch Cholesterinsenker, noch Herzmedikamente, noch Insulin - damit gehöre ich in meiner Altersklasse zu einer (gesunden) Minderheit. So schlecht kann ein veganer Lebensstil also nicht sein.
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Re: Carotinoide (allg. sekundäre Pflanzenstoffe) gegen Krebs

Beitragvon At-St » 13 Sep 2014 01:18

Schön, dann hast du auch nur das gemacht, was auch in den Leitlinien zur Behandlung von Bluthochdruck der "bösen" Schulmedizin gemacht, nämlich eine "Lebensstiländerung" durchgeführt. Ob das jetzt eine vegane, vegetarische, mediterrane Ernährung oder whatever ist, macht keinen großen Unterschied, hauptsache man beachtet ein paar Regeln wie Kochsalzeinschränkung, ernährt sich fettarm, erreicht sein Idealgewicht etc.

Die Schulmedizin hat ja gar nicht den Anspruch, alle Erkrankungen "heilen" zu können. Im Falle von Hochdruck wird ein Symptom behandelt, damit die schlimmeren Folgeerkrankungen verhindert werden können. Auch ist sie sich nicht zu schade, zuzugeben, wenn sie etwas (noch) nicht weißt. Im Gegensatz hierzu habe man mit deiner Ernährungstherapie den heiligen Gral zur Heilung von Krebs im Endstadium gefunden. Nur komisch, dass selbst "deine" Experten es nicht schaffen, die Pathophysiologie so schlüssig zu beschreiben, dass Schulmediziner und Naturwissenschaftler es auch nachvollziehen können. Was bei dem obigen Interview alles falsch ist, kannst du ja auf Wikipedia etc. nachlesen. Da du auch nicht auf MerrimanWs oder meine Argumente auf den vorderen Seiten eingegangen bist, werde ich mir nicht die Mühe machen, mich mit dem Interview ausgiebiger zu befassen, da hier momentan keine wirkliche Diskussionskultur existiert. (Expertenmeinung ist übrigens auf der Skala der EBM die niedrigste Evidenzstufe. Viel Gewicht hat es in der Wissenschaft also nicht.)

Krebszellen lieben Sauerstoff. Warum sonst würden sie sonst Faktoren produzieren, die ein Gefäßwachstum um sie anregen? Gibt ja mittlerweile Medikamente gegen diese Faktoren, die nachweislich wirksam sind und ein Tumorwachstum eindämmen. (google Avastin, wenn du magst)

Übrigens, wo sind denn die vielen Menschen, die durch die Ernährungstherapie geheilt worden sind? Ich kenne keinen einzigen. Mal ein kleines Gedankenexperiment. Wenn es so viele Überlebende gäbe, hätte sich die Methode nicht schon alleine durch Mundpropraganda so sehr verbreitet, dass Patienten mit Krebs im Endstadium nicht mehr sterben müssten? Wenn die Schulmedizin ihnen ein schlechtes Outcome prognostiziert, würden sie sich nicht an diese Alternativtherapien versuchen? Müssten sie nicht erfolgreich sein und ihre Erfahrungen mit anderen persönlich (und nicht nur im Netz, wo es wenig nachprüfbar ist) teilen? So lange du mir diese Ungereimtheit nicht erklären kannst, fällt es mir schwer, dir zu glauben.

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Re: Carotinoide (allg. sekundäre Pflanzenstoffe) gegen Krebs

Beitragvon zylar » 13 Sep 2014 06:51

Was ist eigentlich mit den ganzen Krebskranken die auf vegane Ernährung umgestellt haben, und trotzdem gestorben sind?
Achso.. die schreiben keine Artikel mehr *drehsmilie*

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