Dehnen als unmittelbarer Faktor des Muskelaufbaus

Diskutiert zu unseren Artikeln im Portal.
Benutzeravatar
Frank
TA Legende
 
Beiträge: 42057
Registriert: 02 Okt 2006 00:17
Trainingsbeginn (Jahr): 1998

Re: Dehnen als unmittelbarer Faktor des Muskelaufbaus

Beitragvon Frank » 11 Jun 2019 06:00

Snoopy67 hat am 10 Jun 2019 20:43 geschrieben:Hallo zusammen.

Ich erinnere mich an eine Empfehlung aus Muscle & Fitness, unmittelbar vor dem Gewichtstraining nur leichtes Stretching zu machen weil starkes Dehnen, laut Studien, die Kraftentfaltung etwas einschränken soll.

Quelle bzw. Erklärung kann ich nicht liefern weil dass über 20 Jahre her ist.

Hat jemand verlässliche Kenntnis über empfehlenswertes Timing von Dehnungstraining, vor/nach Gewichtstraining bzw. an trainingsfreien Tagen, oder spielt es keine Rolle?

Über ernsthafte Antworten würde ich mich freuen!!!

Vor dem Training: zielführendes, dynamisches stretchen
Nach dem Training/an freien Tagen: statisches dehnen

Und ja, dehnen ist (unmittelbar im Anschluss) kontraproduktiv für die Leistung, da du beweglicher (nicht mobiler). Ist und weniger gegen passiven Widerstand arbeitest als zuvor. Deswegen Stretching ebenfalls nicht exzessiv und kopflos vor dem Training, wenn Leistung (nicht Muskelformung) im Fokus steht


Wer die Werbung nicht mag, der kann sie in seinen Persönl. Einstellungen ausschalten.
 


Benutzeravatar
PuteMitReis3000
TA Neuling
 
Beiträge: 16
Registriert: 11 Jul 2016 17:01
Geschlecht (m/w): m
Körpergewicht (kg): 85
Körpergröße (cm): 184
Trainingsbeginn (Jahr): 2015
Bankdrücken (kg): 105
Kniebeugen (kg): 120
Kreuzheben (kg): 130
Wettkampferfahrung: Nein
Steroiderfahrung: Nein
Trainingsort: Studio
Trainingslog: Ja
Ernährungsplan: Ja
Kampfsport: Nein
Ziel Gewicht (kg): 95
Ziel KFA (%): 8
Ich bin: Wissensgierig

Re: Dehnen als unmittelbarer Faktor des Muskelaufbaus

Beitragvon PuteMitReis3000 » 13 Jun 2019 08:32

Moin,

für mich wären auch Übungen, Beispiele etc. interessant schlaues dehnen und nicht einfach drauf los :D

Ist vielleicht nicht die passende Sektion, aber ich bin mittlerweile mit meinem 20 Jahren schon ein kleiner Krüppel. Ich gehe zum Physio (die Sitzungen gehen Gefühlt nur 5-6 Minuten) und der knackt mich bisschen ein und massiert. Dann erzählt er mir ständig, dass ich kein Kraftsport betreiben solle sondern viele Wiederholungen machen soll am besten mit eigenem Körper und viel Dehnen. Da! - Meine Muskelketten verkürzt sind. Das schien mir auch ziemlich ersichtlich, da mein linkes Bein kürzer ist als das rechte und ich eine leichte Skoliose habe. Zum Thema Muskelketten, ich habe jetzt kein Bild auf die schnelle, aber er hat mir in seinem Buch eine Skizze gezeigt, indem eine Muskelkette vom Beinbeuger hoch zur hüfte, über dem Bauch nach oben hin zur Schulter und dann zum Nacken geht. (Jeweils vom linken und rechten Beinbeuger) das alles schien mir ziemlich ersichtlich, da meine Bauchmuskeln auch anders aussehen, sprich die dort wo diese linke Muskelkette verläuft ist es etwas tiefer als die andere... (Ich weiß ohne Bilder schwierig zu beschreiben...)

Dennoch, vielleicht hat einer ein ähnliches Problem und könnte mir da Tipps geben, da der Physio bis auf Dehnen keine passenden Lösungsansätze gibt. q
Morgen: Reis ohne Soße
Übermorgen: Reis mit Reis
Üübermorgen:Reis ohne Reis
Üüümorgen: Reis mit ohne Reis
Üüüümorgen:Reis mit Soße
Üüüüümorgen: Soße ohne Reis
Üüüüüümorgen: Schrauben ohne Milch

Benutzeravatar
H_D
TA Legende
 
Beiträge: 47568
Registriert: 23 Dez 2008 14:32

Re: Dehnen als unmittelbarer Faktor des Muskelaufbaus

Beitragvon H_D » 13 Jun 2019 13:33

Ein Bein kürzer als das rechte ist oft auch "Das Bein sitzt nicht richtig im Gelenk/der Gelenkpfanne"
"Fact: In applied sciences such as exercise and nutrition, research and practice go hand in hand - you can't optimize one without the other. Researchers who dismiss practical experience and practitioners who dismiss scientific evidence only serve to set back efforts to deliver the best possible results and ultimately do an injustice to the field."
Brad Schoenfeld


shotta
TA Stamm Member
 
Beiträge: 498
Registriert: 29 Mär 2011 21:21
Geschlecht (m/w): m
Körpergewicht (kg): 73
Körpergröße (cm): 176
Körperfettanteil (%): 14
Trainingsbeginn (Jahr): 2011
Oberarmumfang (cm): 38
Brustumfang (cm): 105
Trainingsort: Studio
Trainingslog: Ja
Ziel KFA (%): 10
Studio: McFit
Ich bin: entschlossen

Re: Dehnen als unmittelbarer Faktor des Muskelaufbaus

Beitragvon shotta » 13 Jun 2019 15:14

Bitte helft mir mal, dass kann mir kein Physio und kein Arzt wirklich beantworten.

Ich habe einen Rundrücken (sitze den ganzen Tag) und mein Vastus lateralis ist viel stärker als mein Vastuds medialis und zieht meine Kniescheibe zu stark nach außen -> Knie knirscht und springt beim Beugen -> schlecht.

Wenn ich jetzt Muskelaufbau betreibe (ohne Dehnen), steigt dann der Muskeltonus und somit der Zug an den Gelenken?

Heißt ich müsste doch meine Brust viel mehr Dehnen als die Antagonisten im Rücken, sodass sich mein Rundrücken bessert?

Bei den Beinen versuche ich zurzeit meine schwachen Beinbeuger und Aduktoren/Vastus Medialis aufzutrainieren. Parallel dazu versuche ich die Außenseite stärker zu dehnen. Habe aber das Gefühl, dass sich meine Aduktoren schon verkürzt haben ohne das die Knieprobleme besser wurden.

Kann der Zug an den Gelenken überhaupt stärker werden bei zeitgleichem Dehnen? Also ich frage mich ob es sinnvoll ist den Beinbeuger/Aduktor zu dehnen wenn ich den Muskeltonus deren Muskel verhöhen will.

Vorherige

Zurück zu Artikel und Diskussionen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste