Die Omarthrose

Diskussionsbereich für die Medizinausgaben von No Brain - No Gain..
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Frank
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captainofcrush
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Re: Die Omarthrose

Beitragvon captainofcrush » 20 Jul 2011 22:48

Guter Artikel!

hm vielleicht habe ich das ja. Bisher konnte mir kein Arzt helfen. Die haben entweder gesagt es liegt an der Biezpssehne was eigentlich nicht sein kann oder sie sagen: Bodybuilding? Ja da wundert es mich nciht, dass ihre Schulter kaputt ist.

Mein Problem ist eigentlich der Kraftverlust in der rechten Schulter. Beim Bankdrücken KH oder LH versagt irgendwann aufeinmal die rechte Schulter und ich muss aufhören obwohl links noch viel geht. Geringe Schmerzen sind dabei. Die typische Tshirt auszieh-Bewegung schmerzt auch manchmal. Und wenn ich beide Hände an den seitlichen Bauch drücke knackt es in der rechten Schulter leicht bzw es springt wa um. Das geht seit fast 2 Jahren schon so :-(

Auf jedenfall nervt es!

Gruß
Captain

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nocheiner
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Re: Die Omarthrose

Beitragvon nocheiner » 21 Jul 2011 08:11

Wie gut sind denn die Schultergelenprothesen? Kann man damit Bandrücken, Seitheben, Lift and Jerk, Kreuzheben, Kniebeugen etc normal, also auch mit hohen Gewichten 150+, ausführen? Das wäre mal interessant zu wissen. Man weiß ja nie.
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CircleOfDeath
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Re: Die Omarthrose

Beitragvon CircleOfDeath » 21 Jul 2011 10:51

nocheiner hat geschrieben:Wie gut sind denn die Schultergelenprothesen? Kann man damit Bandrücken, Seitheben, Lift and Jerk, Kreuzheben, Kniebeugen etc normal, also auch mit hohen Gewichten 150+, ausführen? Das wäre mal interessant zu wissen. Man weiß ja nie.


glaube kaum. die, dies für die knie gibt sind dafür gemacht das du im winter ski-snowboard fahren kannst und sonst rennen. aber keine grösseren belastungen, und da würde krafttraining dazu gehören.

zum glück hatte ich noch nie schulterprobleme...

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nocheiner
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Re: Die Omarthrose

Beitragvon nocheiner » 21 Jul 2011 11:11

Nun ja, beim Skifahren, Tennis etc. treten ja zum Teil hohe Stossbelastungen auf die zum Teil von der Maximalbelastung durchaus im Bereich vom vielfachen des Körpergewichtes liegen. Beim Gewichtheben fallen die Lastspitzen weg, bei Stop und Start der Bewegung sind die Belastungen am Größten, aber immer noch nicht so hoch als würde ich aus 2 Meter Höhe auf den Boden fallen. Kurze Spitzenbelastungen werden vom Körper ja im ganzen Abgefangen, dennoch müssen die entsprechenden Körperteile/Prothesen die Belastung aushalten.
Wenn ich mit Knie/Hüftprothese Skifahren kann, dann sollten Kniebeugen doch auch drin sein oder? Ist doch eine saubere kontrollierte Bewegung. Gleiches gilt doch auch für Bankdrücken usw..
Würde gerne praktische Erfahrungswerte hören.
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Re: Die Omarthrose

Beitragvon CircleOfDeath » 21 Jul 2011 15:49

denke kaum das hier viele künstliche gelenke haben... also wirds mit den praktischen erfahrungen eher mager werden.

da hats einer:
knieprobleme-t189159.html

und wegen der belastung: geb ich dir recht, es entstehen durch das rennen hohe belastungen, aber nur für nen kurzen moment. beim kniebeugen hast du die starke belastung über mehrere sekunden. und ein druck auf das ganze kniegelenk... ich würds nicht riskieren!

aber sind wir doch mal ganz ehrlich: schau dir doch mal alle powerlifter im alter an. kennst du einer der kein krüpel ist?! die meisten haben muskelabrisse, gelenkprobleme, arthrosen, meniskusprobleme und so weiter und sofort!

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Re: Die Omarthrose

Beitragvon nocheiner » 21 Jul 2011 18:39

Tja das Thema scheint ja mal wirklich komplett ignoriert zu werden. :-)
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SergioLeone
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Re: Die Omarthrose

Beitragvon SergioLeone » 21 Jul 2011 19:26

Jap es ist aber wohl so das mal jeder BB der schwer trainiert Schulter Schmerzen hat oder bekommen wird.. Und dann kommen sie hier drauf zurück..

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Re: Die Omarthrose

Beitragvon CircleOfDeath » 21 Jul 2011 19:27

ist so...

ich meine, wer von uns trainiert 100% schmerzfrei?! ;)

knie hab ich langsam in den griff bekommen. mal ne zeit auf kniebeuge verzichtet und jetzt mach ich es mit absitzen bzw kurzem berühren von nem bock. und halt immer ut aufwärmen + spray drauf nach dem training. nur neuerdings sinds die scheiss ellbogen :-)

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Re: Die Omarthrose

Beitragvon Bad4you » 21 Jul 2011 19:34

so lange es sich durch Dehnen, Medikamente, Salben, gezielte Kräftigung oder gutes Aufwärmen in den Griff bekommen lässt, denke ich passt das. Also jetzt für diejenigen die schon länger dabei sind.
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Re: Die Omarthrose

Beitragvon josh1 » 21 Jul 2011 22:14

manche leute machen mit hüftprothesen auch noch ganze gewichthebe-wettkämpfe, zum beispiel herr nerlinger. allerdings arbeitet er in den stand und nicht in die hocke und auch weit weg von irgendwelchen limits.

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Re: Die Omarthrose

Beitragvon kinesiology » 21 Jul 2011 22:22

nocheiner hat geschrieben:Wie gut sind denn die Schultergelenprothesen? Kann man damit Bandrücken, Seitheben, Lift and Jerk, Kreuzheben, Kniebeugen etc normal, also auch mit hohen Gewichten 150+, ausführen? Das wäre mal interessant zu wissen. Man weiß ja nie.


Ich befinde mich in der Ausbildung Physiotherapie und habe in den Orthopädie-Vorlesungen gelernt, dass die Schultergelenktotalendoprothesen definitiv nicht für hohe Belastungen gemacht sind und es extrem lange dauert bis wieder eine normale Alltagsfunktion mit der Endoprothese erreicht ist.

Also alles eher suboptimal, wenn man schwere Gewichte bewegen will.
Hab im Internet grad noch eine Untersuch dazu gefunden: http://www.google.com/url?sa=t&source=w ... ow&cad=rja

In der wird bestätigt, dass die Endoprothese zwar zur Verbesserung beiträgt, aber das normale Bewegungsausmaß nach knapp 30 Monaten nicht hergestellt ist.

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Re: Die Omarthrose

Beitragvon nocheiner » 22 Jul 2011 08:12

kinesiology hat geschrieben:
nocheiner hat geschrieben:Wie gut sind denn die Schultergelenprothesen? Kann man damit Bandrücken, Seitheben, Lift and Jerk, Kreuzheben, Kniebeugen etc normal, also auch mit hohen Gewichten 150+, ausführen? Das wäre mal interessant zu wissen. Man weiß ja nie.


Ich befinde mich in der Ausbildung Physiotherapie und habe in den Orthopädie-Vorlesungen gelernt, dass die Schultergelenktotalendoprothesen definitiv nicht für hohe Belastungen gemacht sind und es extrem lange dauert bis wieder eine normale Alltagsfunktion mit der Endoprothese erreicht ist.

Also alles eher suboptimal, wenn man schwere Gewichte bewegen will.
Hab im Internet grad noch eine Untersuch dazu gefunden: http://www.google.com/url?sa=t&source=w ... ow&cad=rja

In der wird bestätigt, dass die Endoprothese zwar zur Verbesserung beiträgt, aber das normale Bewegungsausmaß nach knapp 30 Monaten nicht hergestellt ist.


Hey vielen Dank.
Das werde ich mir mal bei der Arbeit :D reinziehen.
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Re: Die Omarthrose

Beitragvon Thomas » 22 Jul 2011 11:19

Ich hab hier auch noch irgendwo ein paar interessante Sachen rumfliegen, such ich nachher mal raus.
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Re: Die Omarthrose

Beitragvon matrixiceman » 22 Jul 2011 16:45

35 Jahre Training auf dem Buckel und die Schultern chronisch schon schön im A.... gehabt :(, die Ärtztin meinte aufhören, Stop, Alt, Kaputt, Operation!!! Ich habe aber Erkundigungen eingezogen und mich auf Naturprodukte verlassen, einen Monat lang Glucosamine genommen, mehr auf meine Wasserzufuhr geachtet und heute drücke ich wieder über 100 Kg mit der Schulter. Wer sich operieren lässt endet vieleicht mit unangenehmen Folgeschäden. Unsere Körper sind im Prinzip bei richtiger Ernährung und ausreichenden Ruhephasen so beschaffen, das wir uns selber heilen. Wer sich auf Stress einlässt, den bestraft das Leben. Lasst euch das von einem sagen der schon viele Leute kommen aber auch wieder gehen gesehen hat.


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