Doping im Radsport – Aktuelle Erscheinung oder Tradition?

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Frank
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Doping im Radsport – Aktuelle Erscheinung oder Tradition?

Beitragvon Frank » 28 Mai 2007 18:17

Wie seht ihr die aktuelle Diskussion? Und wie wird eurer Meinung nach die Zukunft des Radsports international aussehen?

[ http://www.team-andro.com/content-co2846.html ]
[ http://www.team-andro.com/content-co2851.html ]
[ http://www.team-andro.com/content-co2881.html ]
[ http://www.team-andro.com/content-co2883.html ]
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Beitragvon Vanzetti » 28 Mai 2007 19:45

Ich persönlich glaube, dass das zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar ist.
Man muss sehen wie es sich jetzt weiter entwickelt, oder ob es nur ein "Telekom - Strohfeuer" war...
Allerdings wird es IMMER welche geben, die illegale Mittel probieren werden.
Das liegt in der Natur dieses Sports denk ich.
Und man darf nicht vergessen, dass viele damit ihr Geld verdienen und dass auch noch weiter tun wollen.

Ich glaube nicht dass der Kreislauf unterbrochen werden kann...
#05#

Gruß Vanzetti

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Beitragvon Frank » 28 Mai 2007 19:47

Vanzetti hat geschrieben:Man muss sehen wie es sich jetzt weiter entwickelt, oder ob es nur ein "Telekom - Strohfeuer" war...

Das find ich auch zur Zeit sehr interessant. Bisher ist mir noch keine Zeitung bekannt, die auch mal mit dem Finger auf andere Teams (oder sogar Sieger wie Armstrong) gezeigt hat. Damit hätte ich selbst schon längst gerechnet..

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Beitragvon Blockbuster » 28 Mai 2007 19:54

Ich denke es wird weiter gedopt. Die Sportler stehen unter einem Leistungsdruck. Es wird weiterhin versucht die Dopingkontrollen mit neuen Dopingmitteln, die nicht nachweißbar sind, auszutricksen. Nicht so gut für die Gesundheit aber es geht schließlich um Geld.

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Beitragvon red rooster » 28 Mai 2007 19:59

Ich glaube das wir mit den jetztigen Dopinggeständnissen gerade mal die Spitze des Eisbergs erreicht haben.
Ich denke, dass sich noch weitere Sportler, national sowie international, zum Doping bekennen werden. Bin gespannt wie es mit Leuten wie Ullrich oder Armstrong aussieht. Wenn sie beide wirklich "clean" sind, dann ist das zwar auf der einen Seite schön, auf der anderen Seite werden sie aber von ihren Sportlerkollegen mit in den Dreck gezogen.
Desweiteren bin ich mir eigentlich sicher das der Radsport nicht der Sport ist wo am meisten gedopt wird. Ich kann mir nicht vorstellen das ein natural Fußballer in der Lage ist eine komplette WM zu spielen, noch viel schlimmer siehts aber bei den Handballern aus. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hätte man um beim Fußball das Finale zu erreichen 7 Spiele innerhalb von 28 Tagen spielen müssen, beim Handball hingegen waren es 10 Spiele innerhalb 16 (!!) Tagen.
Das die Profis topfit sein müssen ist klar, aber ob man natural wirklich diese Leistung erbringen kann ist meiner Meinung nach sehr fraglich.
MfG rooster

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Beitragvon Vanzetti » 28 Mai 2007 20:41

Was zum Thema Armstrong.

Ich meine warum sollte er sich das jetzt antun und auf einmal alles beichten???
Ich meine, dass er gedopt hatt steht ja wohl außer Frage. (Ja ich weis, gerichtlich kann man ihn nich tmehr verurteilen bzw beschuldigen)
Dafür gibts ja genügend positive Tests, die allerdings verpfuscht wurden, bzw wo man keine weiteren B-Proben mehr hatt.

Aber der Mann hatt schon so viele Anschuldigungen und Verfahren überstanden, da is ja Ulle noch ein Klacks dagegen...
Da lässts sich doch auch in Zukunft viel leichter mit (Ex-)President Bush Radl-Fahren und in Ruhe der bekannteste Rad - Fahrer Amerikas sein.

Warum sollte er sowas tun... Und warum solltens andere tun... also gestehen...

Wie gesagt, ich glaub die meisten werdens sein lassen mit der Beichterei. Was sollte es den meisten schon bringen... reines Gewissen hin oder her...


Aber die Hoffnung stirbt zuletzt...

Was mich allerdings jetzt schon ankotzt.
Ob Giro oder Tour oder D-Tour oder Vuelta(langweilig  :D ) bei jedem der oben auf dem Treppchen steht, seis Gesamtsieg oder Ettapensieg, wer kommt da schon nicht ins Grübeln...
Sauber gewonnen oder nicht ???
Und hätte Ulle soviel oder so gut gedopt wie Armstrong, wär Ulle dann bereits 8-facher Toursieger???

Aber ich schweife ab 8-|


Nachdenkliche Grüsse, Vanzetti

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Beitragvon user1020 » 01 Jun 2007 13:41

Hallo,
interessanter Artikel.
Mich würde es interessieren wie es mit Insulin aussieht, im Artikel wird ja garnicht darauf eingegangen. Vorallem in Bezug auf die Regeneration wird es doch regelmäßig angewandt.

Gruß

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Beitragvon RIP » 01 Jun 2007 15:21

doping und ausdauersprotarten sind nunmal enge verwante das war so ist so und wird immer so bleiben :o
das traurige daran ist nur die scheinheiligkeit !!!
ARMER ULLE haben ihn um seinen 2. toursieg gebracht und sein sportlerleben beendet *kotz*
_Gruss RIP
RIP ist eine Abkürzung für:
ribosomeninhibierendes Protein


"nur" schwere Gewichte führen zu schwereren muskeln ...

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Beitragvon Weisthor » 02 Jun 2007 08:52

Kennt ihr den Unterschied zwischen Dopingskandal und Pisslaffäre ?
Wenn ein Radsportler auch nur im Verdacht steht etwas genommen zu haben dann ist das ein handfester Dopingskandal.
Wenn ein Oliver Kahn so dermaßen mit Stoff voll ist das er den Dopingtest unter Beschimpfungen verweigert und den Becher den er für die Probe bekommen hat nach dem Kontrollour wirft dann isr das eine Pisslaffäre und wird bei einen Jahreseinkommen von ca. 5 Millionen € mit einem Bußgeld von 6000 € geahndet und das wars.
Btw. wer sind die anderen über 150 Sportler die Herr Fuentes betreut hat ?

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Beitragvon Bado79 » 16 Jun 2007 09:09

Glaub auch nicht, dass es noch viele Sportler auf TopNiveau gibt, die nicht dopen. Sogar ein Peter Neururer fängt jetzt schon an mit Vorwürfen, dass er weiss das im Fussbal gedopt wurde. Oder die ganzen amerikanischen und englischen 100m Sprinter, die so aussehen als könnten sie jederzeit bei einem BB Wk mitmachen.
Aber zurück zum Thema, ich glaube Doping wird man im Sport und besonders im ProfiSport nie unter kontrolle kriegen, dafür gehts um zuviel Geld. In ein paar Jahren wird dann von Fahrern anderer Rennställe, die auch gedopt waren, es aber nicht zugegeben haben, hinter vorgehaltener Hand über die Telekomfahrer gelacht, die heut so "ehrlich" waren.

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Beitragvon KILLOMAT » 16 Jun 2007 10:05

Letztenendes ist das doch an lächerlichkeit kaum zu übetreffen

Alle unwissenden hört gut zu:

Es gibt doch nur wenige "schwarze Schafe"lasst euch nicht davon beirren,
der Radsport ist eigentlich sauberer als man glaubt.
Es ist doch alles sehr übertrieben,ist halt Zufall das jett einige erwischt werden,aber das ist gut denn so sind alle Dopingsünder gefasst.
Das es in den andern Sportarten weniger Fälle gibt liegt daran das dort nicht gedopt wird.
Schaut euch dochmal die Körper der Athelten an und die sehen doch nicht nach Doping aus oder?
Also schaut bitte alle weiter Sportveranstaltungen im Fernsehen,esst dabei eure Nussecke und tut so als wäre alles okay,auch wenn ihr nen Bmi von 200 habt und euer Herz verfettet ist ,wir brauchen euer Geld

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Beitragvon AintNoSunshine » 16 Jun 2007 16:32

DIe anderen 150 Sportler waren vor allem hochkarätige Leichtathleten und auch Fußballer. Ob alle Namen jemals ans Tageslicht kommen ist zweifelhaft. Aber da sogar Jan ullrich mittlerweile Hilfe bei Angela Merkel sucht, halte icdh heut ncihts mehr für unmöglich.

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Beitragvon Frank » 16 Jun 2007 16:40

Ich finds eigentlich nur lächerlich, dass kein Mensch den Namen "Armstrong" mal in den Mund nimmt. Ein Feld von Doping-Sündern kann dem ehemaligen Krebs-Kranken im Leistungssport nicht das Wasser reichen.

Ja nee, ist klar..

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Beitragvon AintNoSunshine » 16 Jun 2007 16:45

Wieso - der Name Armstrong wird doch ausfürhlich am Ende des 2ten Artikles angeschnitten. Man muss ishc nur mal anschauen wie sehr sich die Durchschnittgeschwindigkeit dank Armstrong verändert hat - auf über 41 km/h. Armstrong ist zweifellos einer der besten Radfahrer überhaupt - aber es war nicht nur Talent.

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Beitragvon Frank » 16 Jun 2007 16:52

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