Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Hier findet ihr Erfahrungsberichte zum Thema Bodybuilding!

Moderator: Team AAS

mvx.muc
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon mvx.muc » 10 Jun 2019 21:04

Allgemeine Frage: Wie lange wart ihr nach der OP krankgeschrieben?


Wer die Werbung nicht mag, der kann sie in seinen Persönl. Einstellungen ausschalten.
 


Lechace
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon Lechace » 19 Jun 2019 21:25

So, nun ein kurzes Update. Nach diversen Untersuchungen, Arztberichten, Klinikvergleichen (privat und Kasse) und und und... hat es geklappt. Die Zusage für die Kostenübernahme durch meine Gesetzliche ist eingeflogen. Übermorgen Voruntersuchung, Montag OP. Das ganze in Düsseldorf Kaiserswerth. Es wurde eine leichte aber echte Gyn unter anderem bei einer Mamografie festgestellt. Drüsenkörper und Fett soll entfernt werden. Ach ja, habe jetzt über die letzten 4 Monate schlanke 11 KG abgespeckt damit das Ergebnis auch gut wird. Immernoch nicht den Ziel KFA erreicht aber ein guter Schritt ist getan. Wenn die OP gelaufen ist, gibts nen ausführlichen Bericht samt Fotos.

KevRock
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon KevRock » 19 Jun 2019 21:30

Geil!!!!
Düsseldorf will ich auch hin.
Wie bist Du zu denen gekommen?

deep_
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon deep_ » 20 Jun 2019 21:54

Hi,

Ich bin 18 Jahre alt und vermute bei mir auch eine Gyno, ich spüre die Drüsenkörper deutlich unter der Brust, zudem verbirgt Kälte einige der Symptome, was ja auch auf Gyno hindeutet.
Ich habe in einer Woche einen Termin bei meinem Hausarzt, ich bin mir jedoch sehr sicher, dass es sich bei mir definitiv und gyno handelt, daher würde ich mich gerne jetzt schon erkundigen.

Ist in dem Alter denn überhaupt schon eine Operation möglich? Und wie stehen die Chancen, dass meine Krankenkasse (Techniker KK) die Kosten übernimmt?

Gibt es zudem auch Alternativen zu einer OP, z.B. Medikamente?

Ich möchte die Gyno auf alle Fälle los werden, da mich das wirklich stark belastet.

Ich habe in den letzten 6 Monaten knappe 14kg (86kg -> 72kg) abgenommen und würde nun das Thema Brust auch gerne noch Erliegen.


Vielen Dank!

Lechace
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon Lechace » 21 Jun 2019 18:58

@KevRock komme aus der näheren Umgebung und neben den üblichen Verdächtigen wie Kx-Klinik oder der Klinik am Fluß ebenfalls in D’dorf, stand die Kaiserwerther OP Stätte bei mir in der engeren Auswahl. Hatte einfach n gutes Gefühl beim 1. Gespräch. Was will man als Laie mehr außer Erfahrungen im Netz lesen und auf sein Gefühl hören... Heute war Voruntersuchung samt Anästhesiegespräch etc. Montag geht's rund. Anders als bei den anderen beiden Kliniken wird hier ein rundum Schnitt um die BW gemacht. So kann die Haut anscheinend besser gestrafft werden danach. Klingt plausibel. Es wird also Brustgewebe und Fett entfernt. Alles in Vollnarkose, mit Drainagen etc. Die berüchtigte Weste wurde auch direkt vor Ort abgemessen. Eine 2. könnte ich als Selbstzahler dazu bekommen. Warte ich mal ab ob sich die 220€ lohnen. Immerhin soll es nächste Woche schlanke 35° werden... Planmäßig kann ich am 3. Tag nach Hause. Heisst Montag bis Mittwoch. Laut Doc 6 Wochen kein belastender Sport und Prio1 ist das Tragen der besagten Weste. Alles etwas durcheinander geschrieben, wie gesagt, ausführlicher Bericht folgt. Auch mit vorher/nachher Fotos. Eins habe ich doch vergessen heute. Am Montag werde ich mal Fragen ob das OP Team ein Foto von dem entfernten Mist machen kann.

@deep_ Alternativen zur OP laut Doc gibt es zumindest bei mir keine. Gewebe ist da und bleibt. Fett ist ne andere Sache. Auch bei mir durch abspecken weniger geworden. Fällt aber dadurch noch mehr ins Auge.

KevRock
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon KevRock » 22 Jun 2019 09:08

@lechace ; Vielen Dank. ich befinde mich gerade im Widerspruchsverfahren.
hat jemand tips, welchen Analwat ich nehmen könnte?

Danke

Lechace
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon Lechace » 25 Jun 2019 15:30

Wie versprochen gibt es nun einen kurzen Bericht über meine Gynäkomastie OP.

Bereits zu Beginn der Pubertät ging es bei mir los mit der Gyn. Mal mehr mal weniger. Dies hing unter anderem mit größeren Gewichtsschwankungen von etwa +- 10kg zusammen.

Es wurde aber auch, wie ich vermute, durch die Ernährung an sich beeinflusst. Mag sein, dass es Zufall war, aber je Carblastiger ich mich ernährte umso schlimmer wurde es.

Lange geplant, oft verschoben. Jetzt 2019 sollte es soweit sein. Idealerweise durch die KK bezahlt. Soweit so gut. Auf eigene Faust/Kosten im Labor nen Hormoncheck gemacht. Vom Hausarzt ne Überweisung zum Urologen geholt. Diesen auf die Gyn aufmerksam gemacht. Weitergeleitet zur Mamografie. Dort wurde eine leichte aber "echte" Gyn festgestellt. Natürlich habe ich mir von allen Docs die Berichte mitgeben lassen. Zusammen mit einem KVA einer Plastischen Abteilung eines Krankenhauses in Düsseldorf, passenden Fotos und einem von mir verfassten, kurzen aber deutlichen Brief an meine KK, habe ich dann den formlosen Antrag auf Kostenübernahme gestellt. Daraufhin hat der MDK alles geprüft. Zusage! Yes, direkt einen Termin zur OP gemacht.

Dazu sei folgendes erwähnt:
Vor der OP habe ich sauber! etwa 11kg abgenommen. Viel Sport etc. So konnte das Hauptargument der KK man wäre "zu fett" im voraus entkräftet werden.

Nun war am gestrigen Montag meine OP. Geplant war die Entfernung von Brustdrüsengewebe und Fett. Also die Mastek und eine Lipo. Früh morgens da gewesen konnte es los gehen.

Noch halb im Dilirium der Vollnarkose erzählte mir ein Pfleger "es musste nicht geschnitten werden". Drainagen lagen ebenfalls keine. Leicht überrascht wartete ich auf den Doc. Dieser kam und erzählte mir, dass der leitende Oberarzt selbst operiert hätte und während der OP entschieden habe keine Schnitte um die Brustwarze zu machen. Alles wäre wohl schön flach geworden. Sehen konnte ich dank des Verbandes nix. Ohje dachte ich und warte auf den Besuch des Oberarztes.

Glücklicherweise konnte mich dieser beruhigen. Es wäre selten, aber ab und an wäre auch das Brustdrüsengewebe sehr weich. Der Großteil konnte anscheinend einfach weggesaugt werden. Hatte ich noch nie gehört. Bisher immer nur, dass wenn nur fett abgesaugt wird, der Rotz theoretisch wiederkommen kann. Vertrauen wir dem Herren mit viel Erfahrung erstmal.

Schmerzen habe ich absolut keine. Heute am Tag nach der OP habe ich meine tolle Weste erhalten. Eine 2. hole ich mir per Rezept vom Hausarzt. Macht Sinn bei 35 Grad. Donnerstag geht's nach Hause.

Hier ein erster Vergleich. Das Obere Foto von heute bei 77kg. Das Untere vor Abnahme und OP mit knapp 88kg. Noch ist alles sehr stark geschwollen. Sobald es abklingt folgen weitere Fotos.

Collage 2019-06-25 13_56_26.jpg
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon deep_ » 28 Jun 2019 20:42

Hey,

Ich war kürzlich bei meinem Hausarzt bezüglich meines Verdachts auf Gyno.
Laut ihm war nichts fühlbar, allerdings Zweifel ich daran, hier mal Bilder zum Veranschaulichen:
https://imgur.com/a/DgJWONI

Wie schätzt ihr das ein und was würdet ihr empfehlen? Weiteren Arzt aufsuchen?
Oder liegt das einfach nur an fehlender Muskulatur im unteren Brustbereich?

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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon RookH8 » 28 Jun 2019 21:54

deep_ hat am 28 Jun 2019 20:42 geschrieben:Hey,

Ich war kürzlich bei meinem Hausarzt bezüglich meines Verdachts auf Gyno.
Laut ihm war nichts fühlbar, allerdings Zweifel ich daran, hier mal Bilder zum Veranschaulichen:
https://imgur.com/a/DgJWONI

Wie schätzt ihr das ein und was würdet ihr empfehlen? Weiteren Arzt aufsuchen?
Oder liegt das einfach nur an fehlender Muskulatur im unteren Brustbereich?


das ist keine gyno... paar muckies drauf packen und gut ists

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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon deep_ » 28 Jun 2019 22:07

RookH8 hat am 28 Jun 2019 21:54 geschrieben:
deep_ hat am 28 Jun 2019 20:42 geschrieben:Hey,

Ich war kürzlich bei meinem Hausarzt bezüglich meines Verdachts auf Gyno.
Laut ihm war nichts fühlbar, allerdings Zweifel ich daran, hier mal Bilder zum Veranschaulichen:
https://imgur.com/a/DgJWONI

Wie schätzt ihr das ein und was würdet ihr empfehlen? Weiteren Arzt aufsuchen?
Oder liegt das einfach nur an fehlender Muskulatur im unteren Brustbereich?


das ist keine gyno... paar muckies drauf packen und gut ists

Kann es noch andere Gründe haben, dass mein linker Nippel oft etwas anschwillt bzw größer ist als der rechte?

Ich würde mich auch über noch weitere Meinungen freuen, sieht das eurer Meinung eher nach fehlenden Muskeln bzw etwas zu viel Haut aus, oder Gyno?

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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon RookH8 » 29 Jun 2019 08:39

deep_ hat am 28 Jun 2019 22:07 geschrieben:
RookH8 hat am 28 Jun 2019 21:54 geschrieben:
deep_ hat am 28 Jun 2019 20:42 geschrieben:Hey,

Ich war kürzlich bei meinem Hausarzt bezüglich meines Verdachts auf Gyno.
Laut ihm war nichts fühlbar, allerdings Zweifel ich daran, hier mal Bilder zum Veranschaulichen:
https://imgur.com/a/DgJWONI

Wie schätzt ihr das ein und was würdet ihr empfehlen? Weiteren Arzt aufsuchen?
Oder liegt das einfach nur an fehlender Muskulatur im unteren Brustbereich?


das ist keine gyno... paar muckies drauf packen und gut ists

Kann es noch andere Gründe haben, dass mein linker Nippel oft etwas anschwillt bzw größer ist als der rechte?

Ich würde mich auch über noch weitere Meinungen freuen, sieht das eurer Meinung eher nach fehlenden Muskeln bzw etwas zu viel Haut aus, oder Gyno?


nochmals: das ist keine gyno.. wenn du 100% sicherheit haben willst, dann lss nen ultraschall machen

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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon Lechace » 30 Jun 2019 16:08

Sieht für mich auch eher nach nein aus. Wenn du aber 100% Sicherheit haben willst, lass ne Mamografie machen. Aufm Ultraschall war bei mir nicht eindeutig. Bei der Mamografie hingegen ne ganz klare Sache. Wenn die nix anzeigt, ist auch nix. Aber Ultraschall alleine gibt eben keine Sicherheit, wie ich es selbst erlebt habe. Da war sogar der Urologe überrascht. Das mit dem anschwellen hatte ich übrigens auch, wenn auch deutlich extremer.

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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon RookH8 » 30 Jun 2019 19:56

Lechace hat am 30 Jun 2019 16:08 geschrieben:Sieht für mich auch eher nach nein aus. Wenn du aber 100% Sicherheit haben willst, lass ne Mamografie machen. Aufm Ultraschall war bei mir nicht eindeutig. Bei der Mamografie hingegen ne ganz klare Sache. Wenn die nix anzeigt, ist auch nix. Aber Ultraschall alleine gibt eben keine Sicherheit, wie ich es selbst erlebt habe. Da war sogar der Urologe überrascht. Das mit dem anschwellen hatte ich übrigens auch, wenn auch deutlich extremer.


nur wird keine mammographie bei ihm möglich sein aufgrund des kaum vorhandenen fetts in der brust

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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon Lechace » 01 Jul 2019 11:30

Da geb ich dir absolut Recht.

ChangeIt
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon ChangeIt » 16 Jul 2019 13:36

@Lechace: Weißt du noch, was du deiner KK geschrieben hattest?

Meine KK fragt wörtlich nach "ggf. Beschreibung Ihrer gesundheitlichen Beschwerden aufgrund der Gynäkomastie im Alltag". Ich persönlich habe keine Beschwerden im Alltag, die durch die Gyno verursacht werden. Jetzt ist die Frage, ob durch eine Gynäkomastie verursachten gesundheitliche Beschwerden zwingend erforderlich sind, damit die KK die Kosten übernimmt oder nicht. Ist es ratsam, sich da etwas auszudenken, um die Übernahmechancen zu erhöhen? Wie ist da eure Meinung/Erfahrung, würde mich über Antwort freuen.
Eine echte Gynäkomastie wurde mir vor einigen Tage attestiert.

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