Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Hier findet ihr Erfahrungsberichte zum Thema Bodybuilding!

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ironviking
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon ironviking » 20 Jul 2019 21:47

Die Vergrößerung des Drüsengewebes beim Mann ist zwar eine Krankheit, stellt aber an und für sich kein gesundheitliches Problem dar. Gibst du der Krankenkasse keinen guten Grund - die ästhetische Problematik ist keiner -, sieht sie keinen Grund, dir die OP zu genehmigen, du solltest also von Beschwerden (Druckdolenz; Schmerzen bei Sport und beim Bauchschlafen) berichten. Bei solchen OPs, die eigentlich als ästhetische Operation angesehen werden und außerhalb des normalen Leistungsspektrums der KK liegen, muss medizinische Indikation gegeben sein. Diese lässt du dir am besten auch von Ärzten bestätigen (Hausarzt bitten, das so aufzuschreiben, dass du Schmerzen hast und er deshalb den Eingriff für sinnvoll hält; Eventuell kurzer Bericht vom Chirurg, falls du dich schon einem vorgestellt hast ...).
Habe das selbst auch alles so gemacht und mein Antrag wurde trotzdem nur wegen Genehmigungsfiktion bestätigt (immerhin!).

An diejenigen, die auch Bestätigung der KK erhalten und sich dann ambulant in einem öffentlichen Krankenhaus haben operieren lassen (steht jetzt hoffentlich bei mir so an): Wie habt ihr das mit der Überweisung für das Krankenhaus gemacht? Es ist ja scheinbar so, dass man, wenn man sich im Krankenhaus ambulant behandeln lassen möchte, für die Behandlung selbst noch einmal eine Überweisung vom Facharzt braucht, auch wenn die OP von Krankenkasse genehmigt ist, der Termin für OP schon steht usw ... Überweisung vom Hausarzt reicht da nicht und Einweisung ist nur für stationäre Operationen. Seid ihr dann nochmal zu einem niedergelassenen Chirurgen und habt euch die Überweisung geholt oder wie lief das bei euch? Gab hier ja einige, die sich im normalen Krankenhaus haben behandeln lassen ...


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mvx.muc
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon mvx.muc » 29 Jul 2019 17:05

Hat jemand Tipps zur Narbenpflege? Hab jetzt mit Bepanthen Narbengel angefangen

RookH8
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon RookH8 » 29 Jul 2019 17:40

mvx.muc hat am 29 Jul 2019 17:05 geschrieben:Hat jemand Tipps zur Narbenpflege? Hab jetzt mit Bepanthen Narbengel angefangen


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pyskolol
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon pyskolol » 31 Jul 2019 02:18

Hallo, OP ist bei mir jetzt 3 1/2 Wochen her. Habe noch 2 Fragen, und zwar hab ich von der Fettsaugung so kleine Dellen bei den Narben und wollte Fragen ob das noch weggeht. Außerdem meinte der Chirurg Narbensalben/Cremes etc. würden nichts bringen, da sie die Narben nur weich machen würden, und Bepanthen völlig ausreiche, wie war das bei euch?

Wernus
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon Wernus » 30 Aug 2019 18:25

Wenn ich meine Gyno Operieren lasse, weil ich nicht auf die KK warten möchte, kann ich dann danach noch einen Anspruch auf Kostenübernahme oder beteiligung stellen?

Also wenn ich quasi mit nem Gyno befund, aus eigener Tasche selbst Operieren lasse, weil ich nicht solange warten möchte.


Hat da jemand ne Erfahrung?

ted2014
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon ted2014 » 02 Sep 2019 07:15

Meine Op ist nun 9 Monate her.

Brust ist soweit schön geworden außer wenn ich anspanne . Dann sieht es etwas eingefallen aus aber der Arzt würde da gerne beidseitig etwas haut straffen - wäre wohl nicht viel ?
Hat jemand Erfahrung ?

Andere Sache
Ich trainiere immer noch sehr viel - Fitnessstudio und Fußball. Ernährung ist gleich geblieben aber nach der op bis jetzt 10 kg zugenommen

Auch wenn ich noch weniger esse, ich nehme nichts hat . Hatte das zufällig jemand auch nach der op ?

bartho88
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon bartho88 » 15 Okt 2019 11:40

@FCBforever1991
@ChrisBraunschweig

Wart Ihr Bei Giesler oder seinem Kollegen Jüngling zur OP bzw. Vorbesprechung?
Hattet Ihr euch eigentlich auch bei anderen Chirurgen in BS/Hannover erkundigt?

Optimum
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon Optimum » 18 Okt 2019 09:52

Hey an alle meine OP war vor genau 4 Wochen. Wurde alles von der KK gezahlt ohne Probleme, hatte eine Diagnose vom Urologen das ich Beschwerden habe (hatte ich ja auch).

Trage noch das Kompressionshirt aber narbe ist tip top, sieht kein Mensch das da was war. Könnte schon wieder trainieren. Manchmal leichtes ziehen und empfindlich rund ums Narbengewebe. Es wurde der kerne und ca. 3 x3 cm Gewebe entfernt und das sogar nur per Örtlicher Betäubung, Chirurg meinte wenn ich bisschen zupfen und rumpeln aushalte ist das kein Problem.

LG

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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon desBedarfs » 18 Okt 2019 11:09

Wie lange durftet ihr nicht trainieren?

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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon Hdywndysiqm » 18 Okt 2019 20:41

Optimum hat am 18 Okt 2019 09:52 geschrieben:Es wurde der kerne und ca. 3 x3 cm Gewebe entfernt und das sogar nur per Örtlicher Betäubung, Chirurg meinte wenn ich bisschen zupfen und rumpeln aushalte ist das kein Problem.


War es eine „echte“ Gyno? Wurden nach der OP Drainagen gelegt?

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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon Rakarath » 20 Okt 2019 09:53

Nach vielem stillen Mitlesen hier auch mal ein kleiner Bericht von mir, mal keine Pubertätsgeschichte ;)

Ich habe am Freitag meine Gyno entfernen lassen. Nach einigen Gesprächen habe ich mich für die Praxisklinik Brahmseeallee in Hamburg und damit für Dr. Hartmut Meyer entschieden. Selbst zahlen musste ich eh und er und sein Team haben mich von der ersten Kontaktaufnahme an überzeugt. Freundliches, Kompetenz ausstrahlendes Beratungsgespräch ohne jeglichen Verkaufsdruck.

Die Methode seiner Wahl war eine Wasserstrahlabsaugung, bei der die vergrößerten Drüsen (echte Gyno) mit einer speziellen Kanüle zerkleinert und dann wie bei einer normalen Fettabsaugung mit abgesaugt wurden. Durch diese Wasserstrahlmethode musste das Gewebe nicht aufgepumpt werden, wie bei ner normalen Fettabsaugung und man konnte bei der Arbeit genau sehen, wie sich die Konturen entwickeln. Dadurch, dass das Fettgewebe auch entfernt wurde, besteht auch keine Gefahr, dass die Brustwarze einfällt. Schmerzen waren annähernd nicht vorhanden. Narben gibt es nur 2 x 5 mm in der Brustfalte.

Es lief alles per örtlicher Betäubung. Erst zwei kleine punktuelle Betäubungen für die Schnitte, dann mit dadurch die Brust mit ner Mischung aus Wasser und Betäubungsmittel "ausgesprüht". Das war auch schon das Unangenehmste an der ganzen Geschichte. Danach wurde es zwar ordentlich ruckelig, als die Drüsen zerkleinert wurden und alles abgesaugt wurde, aber in keinster Weise schmerzhaft. Nach der Behandlung wurde alles mit Kompressionsverbänden verklebt und eine Stunde lang vor Ort über eine Maschine gekühlt um die optimale Regeneration zu gewährleisten.

Jetzt, zwei Tage später, habe ich keinerlei Symptome mehr, die über das Gefühl eines leichten Muskelkaters hinaus gehen. Heute Abend darf ich die Verbände abnehmen und endlich mal wieder duschen :-) Die nächsten 14 Tage trage ich durchgehend ein Kompressionshemd, was die Rückbildung der Haut unterstützen soll. Das ist im Gegensatz zu vielen anderen Berichten allerdings überhaupt nicht einschränkend. Einfach nur ein etwas festerer Stoff, der alles etwas zusammendrückt. Nicht viel mehr als normale Sport-Kompressionskleidung. Sieht in Schwarz sogar auch so aus. Nach 14 Tagen reicht es dann, die tagsüber zu tragen. Sport soll ich so 5, 6 Tage pausieren.

Über das abschließende optische Ergebnis will ich mir noch kein Urteil bilden. Direkt nach der OP sah alles gut aus, nun sind aber erstmal blaue Flecken usw zu erwarten, die bis zu sechs Wochen anhalten sollen. Danach gibt es noch mal ein Update hier von mir ;)

Über Geld spricht man nicht, sagt man ja. Ist mir aber egal :-) 2618 € hat die ganze Geschichte "all in" gekostet.

Fragen beantworte ich gerne ;)

sonnyger
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon sonnyger » 20 Okt 2019 15:38

Bin gespannt auf Vorher-Nachher-Bilder :)

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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon Rakarath » 20 Okt 2019 15:50

sonnyger hat am 20 Okt 2019 15:38 geschrieben:Bin gespannt auf Vorher-Nachher-Bilder :)


Ich auch :D

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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon FCBforever1991 » 22 Okt 2019 09:09

bartho88 hat am 15 Okt 2019 11:40 geschrieben:@FCBforever1991
@ChrisBraunschweig

Wart Ihr Bei Giesler oder seinem Kollegen Jüngling zur OP bzw. Vorbesprechung?
Hattet Ihr euch eigentlich auch bei anderen Chirurgen in BS/Hannover erkundigt?


Ich war nur bei Dr. Giesler und habe mir nach dem guten Beratungsgespräch auch keine weiteren Meinungen eingeholt.

bartho88
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Re: Erfahrung mit meiner Gynäkomastie-OP

Beitragvon bartho88 » 22 Okt 2019 16:02

Wisst Ihr welchen Körperfettanteil Ihr bei der Operation hattet?
Stelle mich demnächst auch zwei Chirurgen vor und möchte bis dahin noch ordentlich abnehmen. Bin jetzt von 95 auf 88 kg in 6 Wochen gekommen. Meine Omron Körperfettwaage zeigt mir im Moment einen KFA von 27% an, bei 185cm Körpergröße. Da die Omron ein Handteil hat und somit auch den Oberkörper vermisst, bin ich mir nicht sicher, ob das vermehrte Fett bei der Gyno einen verfälschten Wert verursacht. Hat einer dazu Erfahrungen gemacht?
Ist es denn generell ratsam vor einer OP viel abzunehmen, da sich ja die Haut auch noch zurückbilden muss?

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