Gynäkomastie - OP in Planung

Nebenwirkungen von AAS und anderen Substanzen.

Moderator: Team AAS

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Re: Gynäkomastie - OP in Planung

Beitragvon Gubber » 08 Aug 2017 21:30

hast du schon versucht einfach mal tamoxifen zu nehmen und zu schauen ob es besser wird? bei mir hat es geholfen

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Re: Gynäkomastie - OP in Planung

Beitragvon borell » 18 Aug 2017 20:51

Hallo zusammen,

nur eine kleine Rückmeldung von mir. Ich habe einen Termin für die OP in 3 Wochen. Ich kann danach gerne wieder berichten.

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Re: Gynäkomastie - OP in Planung

Beitragvon RoumanV » 20 Aug 2017 00:46

Gerne berichten mit bilder wenn möglich

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Re: Gynäkomastie - OP in Planung

Beitragvon borell » 12 Sep 2017 20:41

Moin Leute,

ich hatte heute meine OP. Habe vorher Bilder gemacht. Heute bin ich noch verbunden und eine Nacht weitere Nacht in der Klinik. Morgen sehe ich das Ergebnis zim ersten mal und mache dann auch direkt Bilder. So ald ich Zuhause bin werde ich Bilder zeigen und den kompletten Ablauf schildern.

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Re: Gynäkomastie - OP in Planung

Beitragvon lookForward » 16 Sep 2017 05:24

Klasse! Hoffe dir gehts gut! :)

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Re: Gynäkomastie - OP in Planung

Beitragvon borell » 16 Sep 2017 08:45

Guten Morgen zusammen,

es hat leider etwas gedauert aber hier nun endlich mein Erfahrungsbericht mit der Gyno OP. Ich versuche den Ablauf von dem Beratungsgespräch bis heute chronologisch zu beschreiben und entsprechende Bilder an den nötigen stellen einzufügen.

Bitte seht von meinem unsportlichen Potato Körper ab. Es soll lediglich um die OP/Erfahrung/Ergebnis gehen


Ich hatte mein erstes Beratungsgespräch vor einigen Monaten. Ich habe nur ein Beratungsgespräch geführt da für jedes dieser Gespräche ein Betrag X gezahlt werden muss. Sprich, die Beratungen sind nicht kostenlos. Ich habe ein Kontaktformular auf der Seite der Klinik die mir durch ihre Website aufgefallen und durch ein Foren Mitglied empfohlen wurde mit einem Rückruf Wunsch abgeschickt. Ein paar Tage später erhielt ich den Anruf und einen Termin zur Vorstellung beim plastischen Chirurgen.

Das Gespräch verlief angenehm. Der Chirurg hat sich meine Gynäkomastie angesehen und abgetastet. Er sagte das es nur minimal sei aber machbar mit einem guten Ergebnis ist. Abschließend wurde ich noch über div. Komplikationen aufgeklärt und div. andere Medikationen. Es wurde nicht versucht mir den Eingriff auszureden o.ä. Ich meine wer schon mit Geld winkt :D. Ein paar Tage später erhielt ich auf dem Postweg die Vertragsunterlagen und div. andere Unterlagen zur weiteren Aufklärung und Dingen die ich für die OP Nachsorge besorgen musste.

Ich brauchte:

- Eine Kompressionsweste (auch Mieder genannt)
- Ein paar Tage Urlaub da man für einen kosmetischen Eingriff idR nicht krank geschrieben wird.
- Einen Nachweis für die getätigte Überweisung der Kosten in voller Höhe
- (optional) Eine Folgekostenversicherung falls etwas schief geht und weitere OP Kosten entstehen die nicht abgedeckt sind.


Einen Tag vor der OP wurde ich stationär aufgenommen um einige Pre-OP Dinge in der Klinik zu erledigen. Aufnahme, Anamnese, div. Abstriche auf Keime, Blutuntersuchung, Narkosegespräch und "eingezeichnet werden" für die Nötigen Stellen im Brustbereich(siehe Bilder).

Am OP Tag musste ich nüchtern sein. Die üblichen 8-6 Stunden vor der OP nichts essen und trinken etc etc. Mann kennt es ja. Gegen 9 Uhr am morgen ging es los. Auf dem Zimmer war ich wieder gegen 14 Uhr. Ich hatte keine Schmerzen aber ein extremes Spannungsgefühl in der Brust (Wer hätte das gedacht ..). Es wurden pro Seite 450ml Fett und Brustdrüsengewebe entfernt. Für die Nachsorge musste ich weitere 5 Tage Schmerzmittel (Novalgin) und Antibiotika (Ciprofloxacin) nehmen. Novalgin gegen Schmerzen und zum abschwellen der Wunde und das Antibiotikum zur Vorsorge wegen des Eingriffs und der offnen Wunde. Das Mieder soll ich 6 Wochen, besser noch 3 Monate tragen lt. Chirurgen.

Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich kann wieder enge Kleidung tragen ohne das meine Nippel durchstechen und die nervigen brennenden Knoten in der Brust sind endlich weg. Auch wenn es nur eine kleine Sache ist gibt es einem einen ordentlichen "Confidence-Boost".

Was hat mich der Spaß jetzt unterm Strich gekostet?

- OP Kosten Pauschale inkl. MwSt 2975€
- Kompressionsweste 2x 125€
- Folgekostenversicherung für 1 Jahr 99€
- Lektion über naiven Umgang mit Steroiden unbezahlbar

= 3199€


Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meinen OP Verlauf geben und denjenigen ihre Fragen beantworten die selber vor der Entscheidung stehen eine OP machen zu wollen.
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Re: Gynäkomastie - OP in Planung

Beitragvon yannick » 16 Sep 2017 12:09

Habe eine Frage, In einem anderen Thread habe ich gelesen das sich eine Gyno mit einem Knubbel unter der Brustwarze erkennbar macht. Ich hab allerdings einen oberhalb der Brustwarze, leicht Druckempfindlich jedoch nur auf der einen Seite. Ich habe genau denselben in der gleichen grösse auf der anderen Seite. Also identisch was mich ein wenig stutzig macht ob ich mir nur was einbilde.


Absolut keinen versuch den Thread zu hijacken, nicht falsch verstehen. Dachte nur hier spricht jemand der das hinter sich hat und wohl am besten bescheid weiss.

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Re: Gynäkomastie - OP in Planung

Beitragvon borell » 16 Sep 2017 16:35

Ich selber kann da keine Diagnose stellen. Allerdings kann sich eine Gyno auch durch festeres Gewebe zeigen. Es muss nicht zwingend ein Knubbel/Knoten vorhanden sein. Es kann auf jeden Fall getastet werden. Einen Unterschied zwischen Muskel und Fett und dem Gewebe kann man auf jeden Fall merken.

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Re: Gynäkomastie - OP in Planung

Beitragvon borell » 16 Sep 2017 16:37

Gubber hat am 08 Aug 2017 21:30 geschrieben:hast du schon versucht einfach mal tamoxifen zu nehmen und zu schauen ob es besser wird? bei mir hat es geholfen



Ich denke nicht das Tamoxifen gebildetes Gewebe rückbilden kann. Vorbeugen ja, aber eine Gyno ist idR nicht reversibel. Außer durch eine OP.

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Re: Gynäkomastie - OP in Planung

Beitragvon yannick » 16 Sep 2017 17:39

Ja ich denke ich mach am Montag einen Termin ab beim Hausarzt, schau was er meint anstatteine selbstdiagnose zu stellen.

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