Intermittent Fasting 2.0: Die 4 grundlegenden Säulen

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Re: Intermittent Fasting 2.0: Die 4 grundlegenden Säulen

Beitragvon BamBambule » 07 Jun 2017 14:28

Tjoa außer dem Verzicht auf die festen Zeiten jetzt nicht sooo viel Neues finde ich, deshalb wohl eher IF 1.25 oder ?
Ich fand die Speedweeks letztes Jahr bei der Slayer Aktion auch schon sehr extrem, kein Vergleich zu diesem Jahr mit Minimalistic Ripped (gleich gute Ergebnisse).

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Frank
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Re: Intermittent Fasting 2.0: Die 4 grundlegenden Säulen

Beitragvon Frank » 07 Jun 2017 15:16

BamBambule hat am 07 Jun 2017 14:28 geschrieben:Tjoa außer dem Verzicht auf die festen Zeiten jetzt nicht sooo viel Neues finde ich, deshalb wohl eher IF 1.25 oder ?
Ich fand die Speedweeks letztes Jahr bei der Slayer Aktion auch schon sehr extrem, kein Vergleich zu diesem Jahr mit Minimalistic Ripped (gleich gute Ergebnisse).

Wenn für dich if= lean gains von berkhan ist, dann sind die Unterschiede schon weiter und nicht nur dein genannter Punkt (lean gains ist auch mehr als dieses zeitfenster, so wie die bulletproof diet nicht nur n Kokos-Kaffee ist).

Begriffe sind dafür da, das beide die gleiche Vorstellung haben, worum es geht. Wenn ich Baum sage, werden wir beide vermutlich an unterschiedliche konkrete Bäume denken. Wenn man IF sagt, denken die meisten vermutliche an 16/8 (und nicht mal ab lean gains), was aber nichts hiermit zu tun hat, also muss der Begriff konkreter sein.
Ob man jetzt "2.0" passend empfindet, ist sicherlich auch Geschmacksfrage. Aber das muss ja auch niemand toll finden. Es muss ja noch nicht einmal jemand machen. Es wäre nur (aus ganzheitlicher Sicht) eine sinnvolle Optimierung, wenn die Basis stimmt und man Training und Lifestyle im Griff hat.

Letztendlich kann man aber auch bei Reis und Pute bleiben, das will ich niemandem madig reden, da muss auch jeder seinen eigenen Weg gehen.

Was der Rest deines Postings sollte weiß ich nicht und hab daher diese persönliche Note rausgenommen

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Re: Intermittent Fasting 2.0: Die 4 grundlegenden Säulen

Beitragvon ultra82 » 08 Jun 2017 09:03

Hallo Frank,

ich tu mir immer schwer wenn ich der Früh trainieren gehe und dann das Fastenfenster bis ca. Mittag halten will. Hier kommt das Hungergefühl verstärkt hervorr. Hast du einen Tipp für mich ?

lg

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Re: Intermittent Fasting 2.0: Die 4 grundlegenden Säulen

Beitragvon Strandkatze » 08 Jun 2017 09:07

ultra82 hat am 08 Jun 2017 09:03 geschrieben:ich tu mir immer schwer wenn ich der Früh trainieren gehe und dann das Fastenfenster bis ca. Mittag halten will. Hier kommt das Hungergefühl verstärkt hervorr. Hast du einen Tipp für mich ?


Der Sinn bei IF 2.0 ist nach meinem Verständnis ja, dass man lernt, auf seinen Körper zu hören. Wenn Du also Hunger kriegst solltest Du was essen. Bei mir klappt das gut so. Manchmal fange ich schon um 10 an, manchmal erst um eins, je nach Hungergefühl.

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Re: Intermittent Fasting 2.0: Die 4 grundlegenden Säulen

Beitragvon likeboshi » 08 Jun 2017 09:38

ultra82 hat am 08 Jun 2017 09:03 geschrieben:Hallo Frank,

ich tu mir immer schwer wenn ich der Früh trainieren gehe und dann das Fastenfenster bis ca. Mittag halten will. Hier kommt das Hungergefühl verstärkt hervorr. Hast du einen Tipp für mich ?

lg

Dann schließt sich das Fastenfenster nach dem Training. Der Tipp ist also Essen :)
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Re: Intermittent Fasting 2.0: Die 4 grundlegenden Säulen

Beitragvon Sonnenzombie » 08 Jun 2017 09:48

Das einzige Problem das ich bei if 2.0 bzgl der Thematik "essen wennan Hunger hat" ist, dass wenn ich mein fastenfenster schließe und was esse, ich dauerhaft essen könnte.
Wenn ich es aber schaffe 2 bis 3 Stunden nach der ersten Mahlzeit zu "hungern" ist plötzlich das hungergefühl weg. Aber das ist ja nicht Sinn des if 2.0 zu hungern.

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Re: Intermittent Fasting 2.0: Die 4 grundlegenden Säulen

Beitragvon ultra82 » 08 Jun 2017 10:20

ok, dann müsste ich halt am Vortag früher mit dem Fasten beginnen! Da ich ich immer 6 Uhr früh zum Training gehe, und ansonsten um ca 20 Uhr das letzte mal essen, würde ich dann auf ca. 12 Stunde Pause kommen, wenn ich um 8 Uhr morgen wieder essen würden....ob man das noch IF nennen darf ?!

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Re: Intermittent Fasting 2.0: Die 4 grundlegenden Säulen

Beitragvon BamBambule » 08 Jun 2017 15:08

Frank hat am 07 Jun 2017 15:16 geschrieben:Was der Rest deines Postings sollte weiß ich nicht und hab daher diese persönliche Note rausgenommen


Ja sorry nach 20 Wochen Diät und schlechtem Schlaf ist mir das rausgerutscht. War zugegebenermassen unkonstruktiv (wobei es ja nur ein Bild von Helene und dir war mit unlustigem Kommentar). No hard feelings hoffentlich.

Konstruktiver:

Ich finde die Intention hinter deinen 4 Säulen ja auch sehr gut, nur sehe ich speziell bei 1 & 4 Probleme.
Punkt 1 deshalb, weil wahrscheinlich die meisten Leute zwangsläufig in einem engen Zeitkorsett stecken und deshalb nicht einfach nach Hungergefühl entscheiden können (außer am Wochenende). Es wäre natürlich das Optimum immer nur dann zu essen, wenn man wirklich das Bedürfnis hat und das wäre ein schöner Schritt weg von Essstörungen oder fanatischem Tracken. Nur es wird wie gesagt für die Meisten (und definitiv für mich) eine Utopie bleiben.
Bei Punkt 4 finde ich gerade die Speedweeks sind wieder ein Schritt hin zu Essstörungen und Fanatismus. Persönlich habe ich letztes Jahr für mich die Slayer Strandfigur mitgemacht und die Speedweeks haben mich echt fertig gemacht. Auch weil die kombiniert mit dem Training so hart waren aber insbesondere weil mein Kopf oder das Grehlin gesagt haben "hey du hast soviel Gewicht verloren, du kannst dir jetzt mal was gönnen!". Natürlich wusste ich dass das meiste Wasser war aber meine Bedürfnisse waren danach so heftig, dass es in mehrere Cheatdays ausgeartet ist. Nimm im Gegensatz dazu die vorher erwähnte Minimal-Variante von Philipp dieses Jahr, die im Prinzip so slow and steady verläuft. Da hatte ich sowas nie und subjektiv bessere Ergebnisse (IF habe ich dort auch gemacht). Speziell zu IF (welches Prinzip auch immer, ob Leangains, IF 2.0 oder was auch immer) kann ich sagen das ich das seit ca. 4 Jahren on/off (nach Berkhan) immer mal wieder gemacht habe und es für mich die angenehmste Form ist, ein moderates Kaloriendefizit zu fahren, welches gut in den Alltag passt. Insofern kann ich das auch nur jedem empfehlen es mal auszuprobieren.

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Re: Intermittent Fasting 2.0: Die 4 grundlegenden Säulen

Beitragvon Frank » 08 Jun 2017 15:17

ultra82 hat am 08 Jun 2017 09:03 geschrieben:Hallo Frank,

ich tu mir immer schwer wenn ich der Früh trainieren gehe und dann das Fastenfenster bis ca. Mittag halten will. Hier kommt das Hungergefühl verstärkt hervorr. Hast du einen Tipp für mich ?

lg

Genau das steht im Text: wenn Hunger kommt -> essen, außer in der Eingewöhnungsphase. Dann gilt ein zeitfenster und: wenn Sport -> Hunger -> dann unabhängig von der Zeit essen

Und das essensfenster bleibt, einmal geöffnet, bis zum Ende des Tages auf. Das heißt nicht, dass noch vor dem Zähneputzen schnell der letzte Quark reingewürgt werden muss, aber eben auch nicht, dass es ala Brigitte nach 18 Uhr nichts mehr gäbe.

Kalorienbilanz > Makros/Mikros > fasten oder anderes meal Timing > 1. Mahlzeit

Der Großteil des energieumsatzes eines gesunden Menschen wird sowieso durch fett realisiert. Wenn du dich um ne Stunde mehr oder weniger stresst, bringt die das unterm Strich quasi nur Nachteile. Aber auch das wurde sogar im Text angesprochen 😌

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Re: Intermittent Fasting 2.0: Die 4 grundlegenden Säulen

Beitragvon Frank » 08 Jun 2017 15:23

BamBambule hat am 08 Jun 2017 15:08 geschrieben:
Frank hat am 07 Jun 2017 15:16 geschrieben:Was der Rest deines Postings sollte weiß ich nicht und hab daher diese persönliche Note rausgenommen


Ja sorry nach 20 Wochen Diät und schlechtem Schlaf ist mir das rausgerutscht. War zugegebenermassen unkonstruktiv (wobei es ja nur ein Bild von Helene und dir war mit unlustigem Kommentar). No hard feelings hoffentlich.

Konstruktiver:

Ich finde die Intention hinter deinen 4 Säulen ja auch sehr gut, nur sehe ich speziell bei 1 & 4 Probleme.
Punkt 1 deshalb, weil wahrscheinlich die meisten Leute zwangsläufig in einem engen Zeitkorsett stecken und deshalb nicht einfach nach Hungergefühl entscheiden können (außer am Wochenende). Es wäre natürlich das Optimum immer nur dann zu essen, wenn man wirklich das Bedürfnis hat und das wäre ein schöner Schritt weg von Essstörungen oder fanatischem Tracken. Nur es wird wie gesagt für die Meisten (und definitiv für mich) eine Utopie bleiben.
Bei Punkt 4 finde ich gerade die Speedweeks sind wieder ein Schritt hin zu Essstörungen und Fanatismus. Persönlich habe ich letztes Jahr für mich die Slayer Strandfigur mitgemacht und die Speedweeks haben mich echt fertig gemacht. Auch weil die kombiniert mit dem Training so hart waren aber insbesondere weil mein Kopf oder das Grehlin gesagt haben "hey du hast soviel Gewicht verloren, du kannst dir jetzt mal was gönnen!". Natürlich wusste ich dass das meiste Wasser war aber meine Bedürfnisse waren danach so heftig, dass es in mehrere Cheatdays ausgeartet ist. Nimm im Gegensatz dazu die vorher erwähnte Minimal-Variante von Philipp dieses Jahr, die im Prinzip so slow and steady verläuft. Da hatte ich sowas nie und subjektiv bessere Ergebnisse (IF habe ich dort auch gemacht). Speziell zu IF (welches Prinzip auch immer, ob Leangains, IF 2.0 oder was auch immer) kann ich sagen das ich das seit ca. 4 Jahren on/off (nach Berkhan) immer mal wieder gemacht habe und es für mich die angenehmste Form ist, ein moderates Kaloriendefizit zu fahren, welches gut in den Alltag passt. Insofern kann ich das auch nur jedem empfehlen es mal auszuprobieren.

Niemand muss Speedweeks durchführen (auch bei slayer waren sie explizit optional). Und gerade werde diese als "Ausgleich" für vorangegange fresserei versteht oder an essstörungen litt/leidet, sollte die Finger davon lassen. Genauso halte ich aber clean eating genauso wenig sinnvoll, für essgestörte.

Ghrelin wird dir nicht "triggern", dass du dir was gönnen sollst. Hunger und Appetit sind nicht nur zwei paar Schuhe, sondern auch von einer Vielzahl an Faktoren abhängig, aber das würde hier zu weit führen

Warum ist es eine Utopie zu essen, wenn man Hunger hat? (Bzw es zu lassen, wenn man eigentlich gar keinen verspürt?)

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Re: Intermittent Fasting 2.0: Die 4 grundlegenden Säulen

Beitragvon BamBambule » 08 Jun 2017 15:47

Frank hat am 08 Jun 2017 15:23 geschrieben:Niemand muss Speedweeks durchführen (auch bei slayer waren sie explizit optional). Und gerade werde diese als "Ausgleich" für vorangegange fresserei versteht oder an essstörungen litt/leidet, sollte die Finger davon lassen. Genauso halte ich aber clean eating genauso wenig sinnvoll, für essgestörte.
Ghrelin wird dir nicht "triggern", dass du dir was gönnen sollst. Hunger und Appetit sind nicht nur zwei paar Schuhe, sondern auch von einer Vielzahl an Faktoren abhängig, aber das würde hier zu weit führen


Ok da hast du wohl Recht. Was triggert denn Heißhunger ? Ich bin leider seit frühen Kindheitstagen ein "emotionaler Esser", war bis auf ein paar Ausnahmen bis in meine späten 30er immer moppelig/fett und habe erst jetzt nachdem ich diesen Lifestyle entdeckt habe mit 46 endlich eine gute Figur und mich einigermassen unter Kontrolle. Das heisst für mich aber das ich eigentlich nie so essen kann wie ich möchte, da wenn ich in meine alte Routine verfallen würde, ich wieder fett werden würde (alleine nach der Strandfigur letztes Jahr in 3-4 Monaten wieder 10 kg zugenommen, trotz Reverse Diet am Ende). Habe jetzt wieder 12 runter und will es unbedingt mal halten.

Warum ist es eine Utopie zu essen, wenn man Hunger hat? (Bzw es zu lassen, wenn man eigentlich gar keinen verspürt?)


Schlicht und einfach aus Zeitgründen. In meinem (Büro)job gibt es feste Pausenzeiten und ich denke mal da gehöre ich zur Mehrheit. Ich kann nicht um halb 11 Morgens sagen: "so, jetzt könnte ich aber ne Kleinigkeit essen." Nein, ich habe meine halbe Stunde je nachdem ab 12 oder ab 13 Uhr. Die nächste Pause dann abends nach Feierabend. Wer hat denn diesen Luxus sich das so einteilen zu können außer evtl. Hausfrauen, Studenten oder Selbständigen ?

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Re: Intermittent Fasting 2.0: Die 4 grundlegenden Säulen

Beitragvon Sonnenzombie » 08 Jun 2017 16:00

BamBambule hat am 08 Jun 2017 15:47 geschrieben:
Schlicht und einfach aus Zeitgründen. In meinem (Büro)job gibt es feste Pausenzeiten und ich denke mal da gehöre ich zur Mehrheit. Ich kann nicht um halb 11 Morgens sagen: "so, jetzt könnte ich aber ne Kleinigkeit essen." Nein, ich habe meine halbe Stunde je nachdem ab 12 oder ab 13 Uhr. Die nächste Pause dann abends nach Feierabend. Wer hat denn diesen Luxus sich das so einteilen zu können außer evtl. Hausfrauen, Studenten oder Selbständigen ?


Was für einen unsozialen AG hast denn du bitte? Nicht böse gemeint. Habe auch nen bürojob und kann essen wann ich will. Wieso soll mir der AG das Essen verbieten? Dürft ihr nur in der Pause essen? Das ist echt hart.

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Re: Intermittent Fasting 2.0: Die 4 grundlegenden Säulen

Beitragvon Albuin » 08 Jun 2017 17:43

ultra82 hat am 08 Jun 2017 10:20 geschrieben:ok, dann müsste ich halt am Vortag früher mit dem Fasten beginnen! Da ich ich immer 6 Uhr früh zum Training gehe, und ansonsten um ca 20 Uhr das letzte mal essen, würde ich dann auf ca. 12 Stunde Pause kommen, wenn ich um 8 Uhr morgen wieder essen würden....ob man das noch IF nennen darf ?!

Soweit ich es verstanden habe: Iss wenn du hunger hast, iss nicht, wenn du keinen hunger hast. Zeitplan beim Essen sollte es nicht geben. Und ja, das ist IF.
Stell dir vor, du isst um 8 dein Frühstück weil du hungrig bist. Das hält dann bis Mittags, da isst du dann deine nächste Mahlzeit. Den Rest des Tages isst du dann noch eine Mahlzeit und 1-2 Snacks, einfach weil du hungrig warst. Am nächsten Tag wirst du munter und hast absolut keinen Hunger, was machst du also? Richtig, nicht essen und warten bis du hungrig wirst.
Und ja, das ist IF.

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Re: Intermittent Fasting 2.0: Die 4 grundlegenden Säulen

Beitragvon Lailoken » 13 Jun 2018 19:58

Im Artikel heißt es:
"Wer dagegen sein Heil in krampfhaften Insulinanstiegs sucht, arbeitet vor allem an seinem Altersdiabetes."

Mich verwirrt dieser Satz etwas und ich hätte gerne mehr Informationen dazu.

-------------------

Kurze Information zu mir:
Ich trainiere in einem alternierenden GK und betreibe zusätzlich das Intermittent Fasting 16/8, wobei der Tagesablauf dies mehr oder weniger vor gibt.
Damit meine ich, dass ich Morgens gegen 10 Uhr trainieren muss und mich, um genug Schlaf zu bekommen, gegen 21 Uhr schlafen lege.

Da ich somit quasi fast direkt nach dem Frühstück trainieren würde und ich meist nach dem Frühstück müde war, bot sich das Fastenzeitfenster von Abends bis zum Mittag des nächsten Tages an.
(Mir ist bewusst, dass diese Müdigkeit von einer vermutlich zu üppigen Morgenmahlzeit kam. Es müsste ausprobiert werden ob eine kleinere Mahlzeit das Training nicht beeinflusst. Hunger habe ich meist aber keinen Frühs.)

Nun bleiben mir also nach dem Training 8h-9h für Essen und damit beginnt das "Problem".

-------------------

Um in dieser Zeit genug Nährstoffe zu bekommen esse ich natürlich relativ viel für eine relativ kurze Zeit und habe mich bezüglich dieser Tatsache und der o.g. Aussage über den krampfhaften Insulinanstieg gefragt, was damit gemeint ist.

Nun interpretiere ich die Aussage so, dass, wenn ich krampfhaft versuche Nährstoffe aufzunehmen, ohne Hunger zu haben, den Insulinspiegel damit auch "krampfhaft" erhöhe.

Ich versuche, gemäß des Artikels, auf mein Hungergefühl zu achten und habe fast durchgehend Hunger, mit kurzen Unterbrechungen nach dem Essen.
Trotzdem esse ich in den 8h viel mehr in kurzer Zeit, als ich es natürlich machen würde, wenn ich die ganze Wachzeit dafür benutze.

Zusammenfassend meine Fragen:
Ist der erhöhte Insulinspiegel in diesen 8h ausschlaggebend und bedenklich, wenn ich alle 1:30h - 2h etwas esse und für Insulinspitzen sorge?

Relativiert sich der Insulinhaushalt nicht gerade auch dadurch, dass eine 16-stündige Fastenphase besteht, welche die Insulinsensitivität positiv beeinflusst?

Ist mit krampfhaftem Insulinanstieg ein krampfhaftes Essen, also ein Essverhalten unabhängig des Hungers um auf die nötigen Kalorien zu kommen, gemeint?

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