Loriots Trainingsprinzip

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philippx
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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon philippx » 05 Dez 2014 11:48

Hallo Loriot,

danke für dein Feedback.

Ich habe gestern einige Techniken angewandt und möchte ein Feedback geben, da ich unter anderem auch noch Fragen habe:

(Reihenfolge verändert - Fokus Brust, daher auch eine Schulterübung weniger, Schulter, Trizeps)

Butterfly Marathonsatz: Top Technik, mega Schmerzen + mega Pump. Jedoch überschätzt man sich schnell bei den Gewichten, vor allem, nach dem schweren Satz. Ich hatte ein sehr starkes brennen in der vorderen Schulter. Frage: Normal bei hoher Wdh-Zahl oder falsche Ausführung?
Habe 30 - 50 - 70 - 50 - 30kg verwendet

LH-Bankdrücken: Lief alles gut. 10 Sekunden halten im zweiten Satz (unten über der Brust, richtig?) haut gut rein. Wiederholungen waren danach ok.
Habe 40 - 60 - 80kg verwendet

KH-Schrägbankdrücken: Gleiche Technik wie bei LH-BD. Absolut machbar.
Habe 12 - 22 - 28kg verwendet

Multipresse: Ich war mir nicht sicher, da keine genauere Bezeichnung der Übung im Artikel steht, ob damit jetzt eine weitere Brustübung gemeint ist oder eine erste Schulterübung. Habe es als Brustübung genutzt und Schrägbankdrücken gemacht. Technik ultraslow. Ging gar nicht mehr richtig da der Muskel schon erschöpft war durch die anderen 3 Übungen. Insofern gehe ich davon aus, dass ich Schulterdrücken an der Multipresse machen soll, ja?

Seitheben Kabel: 3 Sätze mit jeweils Trippel Drop? (Halb Frage halb Feststellung) Funktioniert. Ergebnis: Todesbrennen in den seitlichen Schultermuskeln.
35 - 25 -15 kg verwendet in jedem Satz (Abstufung Drop), jeweils 8-12 WDH

Frenchpress Kabel:
45kg, 3 Sätze a 12 WDH (Hier könnte man auch 50%/75%/100% verwenden)

Dropsatz mit Dips an einer Bank
je 12 WDH
Zuletzt geändert von philippx am 05 Dez 2014 12:20, insgesamt 1-mal geändert.

Hellheim
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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon Hellheim » 05 Dez 2014 12:04

Hi Loriot, ein Artikel über Ernährung und Regeneration wäre auch klasse. Vielen Dank schonmal für den hier.

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon Loriot_MP » 05 Dez 2014 15:59

philippx hat geschrieben:Butterfly Marathonsatz: Top Technik, mega Schmerzen + mega Pump. Jedoch überschätzt man sich schnell bei den Gewichten, vor allem, nach dem schweren Satz. Ich hatte ein sehr starkes brennen in der vorderen Schulter. Frage: Normal bei hoher Wdh-Zahl oder falsche Ausführung?
Habe 30 - 50 - 70 - 50 - 30kg verwendet


Brennen ist normal, du machst ja auch einige Wiederholungen ;)
Wichtig ist, dass du den Brustkorb so weit wie möglich "oben" hältst, damit die Belastung nicht aus den
Schultern kommt, wenns schwer wird, sondern noch immer die Brust gefordert wird.

philippx hat geschrieben:LH-Bankdrücken: Lief alles gut. 10 Sekunden halten im zweiten Satz (unten über der Brust, richtig?) haut gut rein. Wiederholungen waren danach ok.
Habe 40 - 60 - 80kg verwendet


Richtig.

philippx hat geschrieben:Multipresse: Ich war mir nicht sicher, da keine genauere Bezeichnung der Übung im Artikel steht, ob damit jetzt eine weitere Brustübung gemeint ist oder eine erste Schulterübung. Habe es als Brustübung genutzt und Schrägbankdrücken gemacht. Technik ultraslow. Ging gar nicht mehr richtig da der Muskel schon erschöpft war durch die anderen 3 Übungen. Insofern gehe ich davon aus, dass ich Schulterdrücken an der Multipresse machen soll, ja?


Das ist eine Brust-Übung ;)
Da hat man auch absolut keine Kraft mehr und das Gewicht schrumpft echt auf ein Minimum; es geht
dabei wirklich nur um die Time-Under-Tension und dass man dem Muskel sozusagen echt den Rest abverlangt.

philippx hat geschrieben:Seitheben Kabel: 3 Sätze mit jeweils Trippel Drop? (Halb Frage halb Feststellung) Funktioniert. Ergebnis: Todesbrennen in den seitlichen Schultermuskeln.
35 - 25 -15 kg verwendet in jedem Satz (Abstufung Drop), jeweils 8-12 WDH


Richtig so #04#
Ich mach dabei immer am doppelt übersetzen Kabelzug: 15 - 10 - 5 ;)


Hellheim hat geschrieben:Hi Loriot, ein Artikel über Ernährung und Regeneration wäre auch klasse. Vielen Dank schonmal für den hier.


Was hättest du dir denn da ca. vorgestellt, was es im Portal noch nicht gibt?
Wie ich persönlich mit ernähre? Oder worum ging es dir?

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon Break. » 07 Dez 2014 09:32

Nochmal die Frage:
Ab welchem Leistungsstand hälst du das Trainingsprinzip, unabhängig von dem Split, für machbar bzw gewinnbringend?

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon Loriot_MP » 07 Dez 2014 12:59

Break. hat geschrieben:Nochmal die Frage:
Ab welchem Leistungsstand hälst du das Trainingsprinzip, unabhängig von dem Split, für machbar bzw gewinnbringend?


Ich hab die Erfahrung gemacht, dass man das praktisch gleich von Anbeginn (also bei Anfängern)
durchführen kann, weil man damit sehr stark am Fokus arbeitet und gleich das Ansprechverhalten
der Muskulatur verbessern kann.

Viele Anfänger trainieren ja viel zu "schnell" und unkontrolliert, weil sie einfach nur einiges an Gewicht
bewegen wollen...und so kann man direkt an der Muskel-Geist-Verbindung arbeiten.

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon Break. » 07 Dez 2014 13:05

danke für deine Rückmeldung! Werde das mal so an meinen Schützling weitergeben und es ihn versuchen lassen #04#

edit: Die intensitätstechniken sind keine pflicht, nehm ich mal an, sondern optional?

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon Loriot_MP » 07 Dez 2014 14:48

Richtig ;)
Intensitätstechniken können dann je nach
Fortschritt, Wohlbefinden und Zielsetzung
dazugenommen werden :)

(geile Haxen übrigens!!! #04# )

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon Break. » 07 Dez 2014 14:54

sind leider john meadows haxen :( :( :( bin aber gerade aufm besten weg dahin #04#

Perfekt, danke für deine Hilfe! :)

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon TGain » 07 Dez 2014 17:35

Hab mal eine Frage zur Frequenz ginge beim Musterplan2 die Aufteilung:
mo 3 Rücken...
di 1 Brust...
do 2 Schulter...

sa 3
so 1
di 2
usw ?

klassisches mo mi fr wäre mir etwas zu wenig :)
Zuletzt geändert von TGain am 07 Dez 2014 18:46, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon Loriot_MP » 07 Dez 2014 18:45

musst du ausprobieren, wie deine Regeneration
ist. Für sowas gibts keine Allgemeinformel.

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon Hellheim » 08 Dez 2014 13:20

Hi Loriot,

gerade bezüglich Ernährung und Regeneration welches bei Dir ja Hand in Hand geht. Die Artikle zum Thema Essverhalten hier im Forum sind ja meist mehr auf Lebenseinstellung und weniger auf optimale Sportperformance getrimmt - kommt mir zumindest teilweise so vor.

Die Frage nach was konkret kann ich Dir konkret nur vom weiblichen Standpunkt :D aus beantworten - überrasch mich! :-)

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon kalusha » 09 Dez 2014 10:50

Hallo Loriot,
eine Frage hierzu:
Butterfly / KH Fliegende

Intensitätstechnik: Marathon-Satz: leicht – mittel – schwer – mittel – leicht. Ziel 10Wdh, keine Pause, maximaler Squeeze, bis dynamisch zum Ende hin
Multipresse
Intensitätstechnik: Dropsatz + MTUT (Ultraslow): schwer – mittel – leicht x 5Wdh ultraslow (Auf- und Abwärtsbewegung in Slowmotion!), anschließend so viele Wdh, wie möglich, dynamisch rausdrücken.

Also 4x Marathonsätze, flys?
Und
Multipresse – die ersten 2 Sätze wie gehabt, 60% und 75%, dann den letzten 100% als Dropsatz mit ultra langsamen wdh’S..(MTUT) oder alle 4 Sätze 100% dann dropen?

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon WarrenBuffet » 09 Dez 2014 14:29

Hab es kurz mal ausgetestet, irgendwie nicht meins, war nach dem Training nicht gescheid aufgepumpt und hab mich nicht richtig ausgepowert gefühlt, werde weiter hart trainieren und notfalls auf die paar gramm gains verzichten.-

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon DRA4 » 09 Dez 2014 14:41

WarrenBuffet hat geschrieben:Hab es kurz mal ausgetestet, irgendwie nicht meins, war nach dem Training nicht gescheid aufgepumpt und hab mich nicht richtig ausgepowert gefühlt, werde weiter hart trainieren und notfalls auf die paar gramm gains verzichten.-


gehts dir darum ausgepowert zu sein oder Fortschritte zu machen?

Ich wäre nach z.B. 30 min Circle-Training auch mehr ausgepowert als beim Training im Gym. Dennoch ereiche ich mit meinem Training bessere Erfolge in puncto Muskelzuwächse.

Hängt immer davon ab was man erreichen möchte.

Ich selbst hab das Prinzip auch nochmal neu für mich entdeckt und kann nur jeden ermutigen es zu versuchen, da es

1. dich quasi dazu zwingt eine bessere Ausführung anzuwenden,
2. du trotzdem nicht auf schwere Gewichte verzichten musst (im letzten Satz),
3. Abwechslungsreich ist,
4. schneller geht,
5. ermöglicht, dass du psychisch eben nicht so überlastest bist,
6. auch wenn man es nicht für immer in sein Trainingskonzept übernimmt kurzfristig mal Abwechlsung bietet,
7. und und und...

Totale Erschöpfung ist nicht gleich bestmöglichstes Muskelwachstum. *professor*
It’s not only training, it’s about beating this fucking weakened devil inside his own mind which says : “It’s enough. You don’t need to train harder. You don’t have to get more strength. You have done enough…



Ich glaube nicht an "Gott" an sich. Ich glaube an Energien die uns alle umgeben und Mechanismen oder "Karma", so wie es oft genannt wird. Alles steht miteinander in Wechselwirkung. Jeder Aktion, folgt eine Reaktion. Nur DU bist somit verantwortlich für deine Zukunft und trotzdem gibt es eine Energie die alles lenkt...




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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon WarrenBuffet » 09 Dez 2014 15:28

Dra das Problem ist einfach das Überangebot an Informationen in der Fitnessbranche.
In dem neuesten Ask Hoffmann Video auf Andro, sagt er auch Vollgas im Training, wem soll ich also mehr Vertrauen, einem CBB Athlet oder M5?
No Hate an Loriot, ich finde seine Entwicklung stark und überragend, denke aber das Trainingssystem eignet sich nicht dauerhaft für mich, vielleicht als Cruise Zyklus.

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