Loriots Trainingsprinzip

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DRA4
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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon DRA4 » 09 Dez 2014 15:42

WarrenBuffet hat geschrieben:Dra das Problem ist einfach das Überangebot an Informationen in der Fitnessbranche.
In dem neuesten Ask Hoffmann Video auf Andro, sagt er auch Vollgas im Training, wem soll ich also mehr Vertrauen, einem CBB Athlet oder M5?
No Hate an Loriot, ich finde seine Entwicklung stark und überragend, denke aber das Trainingssystem eignet sich nicht dauerhaft für mich, vielleicht als Cruise Zyklus.


versteh dich schon. deswegen meinte ich ja auch - man "muss" es ja nicht für immer machen - aber z.B. als Zyklus wärs sicher auch empfehlenswert um Abwechslung reinzubringen und die Muskeln mehr oder weniger zu schocken durch eine andere Herangehensweise. :)

Hab das Video von Hoffmann nicht gesehen. Werds mir mal anschaun dann. Aber auch Loriots Prinzip heißt ja keineswegs nicht vollgas zu geben.

Aber ja - natürlich: Viele Wege führen nach Rom! That's Bodybuilding! :D
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Ich glaube nicht an "Gott" an sich. Ich glaube an Energien die uns alle umgeben und Mechanismen oder "Karma", so wie es oft genannt wird. Alles steht miteinander in Wechselwirkung. Jeder Aktion, folgt eine Reaktion. Nur DU bist somit verantwortlich für deine Zukunft und trotzdem gibt es eine Energie die alles lenkt...




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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon Loriot_MP » 09 Dez 2014 15:49

WarrenBuffet hat geschrieben:Dra das Problem ist einfach das Überangebot an Informationen in der Fitnessbranche.
In dem neuesten Ask Hoffmann Video auf Andro, sagt er auch Vollgas im Training, wem soll ich also mehr Vertrauen, einem CBB Athlet oder M5?
No Hate an Loriot, ich finde seine Entwicklung stark und überragend, denke aber das Trainingssystem eignet sich nicht dauerhaft für mich, vielleicht als Cruise Zyklus.


Ganz richtig, und nicht jedem sagt alles zu. Immerhin hast du es probiert und kannst für dich
ein Fazit erstellen #04#

kalusha hat geschrieben:Hallo Loriot,
eine Frage hierzu:
Butterfly / KH Fliegende

Intensitätstechnik: Marathon-Satz: leicht – mittel – schwer – mittel – leicht. Ziel 10Wdh, keine Pause, maximaler Squeeze, bis dynamisch zum Ende hin
Multipresse
Intensitätstechnik: Dropsatz + MTUT (Ultraslow): schwer – mittel – leicht x 5Wdh ultraslow (Auf- und Abwärtsbewegung in Slowmotion!), anschließend so viele Wdh, wie möglich, dynamisch rausdrücken.

Also 4x Marathonsätze, flys?
Und
Multipresse – die ersten 2 Sätze wie gehabt, 60% und 75%, dann den letzten 100% als Dropsatz mit ultra langsamen wdh’S..(MTUT) oder alle 4 Sätze 100% dann dropen?


Marathonsatz besteht aus 5 Sätzen insgesamt, und ich persönlich (!) mach die lieber am Butterfly, weil ich
da dauerhaft Zug hab, und nicht in Versuchung komme, obenrum mich etwas zu schonen (was bei den Flys möglich
wäre).

Zum Multipressen-Drücken:
Leicht - mittel - schwer --> Drop auf ein recht niedriges Gewicht --> 5 x ultraslow und danach noch so
viele dynamisch/schnell rausdrücken, wie möglich.

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon Eric » 10 Dez 2014 10:44

Abo und eine Frage . Wie schaffst du es bei Hýperextensions den unteren Rücken rauszuhalten und nur den Beinbizeps zu belasten ?

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon AndroAddi » 10 Dez 2014 11:58

Eric hat geschrieben:Abo und eine Frage . Wie schaffst du es bei Hýperextensions den unteren Rücken rauszuhalten und nur den Beinbizeps zu belasten ?

Knie auf die Polsterablage aufstützen, also das polster recht weit unten von der einstellung. Dann ist der oberschenkel komplett in der luft und man hat ne super dehnung auf dem Beinbizeps :)

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon AndroAddi » 10 Dez 2014 12:02

Super Artikel! :)
Einige Fragen bleiben dennoch für mich offen ;-)

1. Wie würdest du das Prinzip in einem 2er Split umsetzen? Man hat ja bei nem OK/UK Split in der regel nur 2 Brustübungen und hätte somit auch "nur" 2 all out sätze mit 100%
Hättest du da nen Beispielplan parat?

2. Noch mal zum allout Satz..
1Satz 50% und 2 sek squeeze nach jeder wdh
2satz 75% und 2 sek squeeze nach jeder wdh
3Satz100% und ebenfalls 2sek squeeze nach jeder wdh oder was meinst du mit "halten" und danach dynamisch ausführen?
Könnte nämlich auch statisches haltren sein, bis es nichtmehr geht und dann ein paar wdh bis zum muskelwachstum...oder stell ich mkch grade dämlich an? :D

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon AimLess » 10 Dez 2014 12:02

AndroAddi hat geschrieben:
Eric hat geschrieben:Abo und eine Frage . Wie schaffst du es bei Hýperextensions den unteren Rücken rauszuhalten und nur den Beinbizeps zu belasten ?

Knie auf die Polsterablage aufstützen, also das polster recht weit unten von der einstellung. Dann ist der oberschenkel komplett in der luft und man hat ne super dehnung auf dem Beinbizeps :)

Also glute ham raises? Zumindest von der Ausführung her, oder? :D
knastbeef hat geschrieben:Bitte schimpft nicht das ich kein Beintraining mache, denn das sieht man im Club nicht.

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon Soul » 10 Dez 2014 12:28

alternativ, um die hams besser zu treffen, schultern zurück ziehen und dort fixieren, hintern und hams anspannen und in einer minimal gebeugten position lassen. beim runter gehen den körper eher nach vorne bewegen als nach unten. hier dann auch den oberen teil der bewegung weglassen, dafür mehr die dehnung unten spüren (man muss auch nicht mehr so weit runter) und versuchen, explosiv aus den hams und hüfte nach oben zu kommen.
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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon Eric » 10 Dez 2014 12:58

Habe gerade mal bei meinem Teil geschaut . Selbst bei der untersten Position liegt immer noch der Großteil des Oberschenkels auf der Auflage .

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon AndroAddi » 10 Dez 2014 15:11

Eric hat geschrieben:Habe gerade mal bei meinem Teil geschaut . Selbst bei der untersten Position liegt immer noch der Großteil des Oberschenkels auf der Auflage .

Knie drauflegen und den Oberschenkel mit einem 45grad winkel zum boden platzieren... so dass dieser garnicht das polster berühren kann. den po nach hinten rausstrecken und dann mit dem OK vornerüber beugen...
ich suche nachher mal nen video habe grade keins gefunden so spontan

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon Loriot_MP » 10 Dez 2014 16:46

Eric hat geschrieben:Abo und eine Frage . Wie schaffst du es bei Hýperextensions den unteren Rücken rauszuhalten und nur den Beinbizeps zu belasten ?


Ich mach den Rücken komplett rund, und ziehe nur aus dem Gluteus;
Wenn du es ganz genau machen willst, müsstest du beim Runterhängen das Becken voll nach hinten kippen
(also Art "Hohlkreuz"), damit du maximale Länge im Beuger hast, und bei der Aufwärtsbewegung kannst du dann
das Becken aufrichten (also Rundrücken machen), nur aus dem Gluteus ziehen, oben den A*sch squeeeeezen und
somit hast du keinerlei Belastung am Strecker.

Alternativ google / youtube mal nach "Glut-Ham-Raises"...geht aber in vielen Studios nicht, weil die passenden
Maschinen nicht da sind.

AndroAddi hat geschrieben:1. Wie würdest du das Prinzip in einem 2er Split umsetzen? Man hat ja bei nem OK/UK Split in der regel nur 2 Brustübungen und hätte somit auch "nur" 2 all out sätze mit 100%
Hättest du da nen Beispielplan parat?


Da würd ich einfach die beiden Brust-Übungen nehmen, die du am besten spürst, und vielleicht nur einen Superslow-Drop
an der Multipresse anhängen...diese Übung fordert mich immer am meisten.


AndroAddi hat geschrieben:2. Noch mal zum allout Satz..
1Satz 50% und 2 sek squeeze nach jeder wdh
2satz 75% und 2 sek squeeze nach jeder wdh
3Satz100% und ebenfalls 2sek squeeze nach jeder wdh oder was meinst du mit "halten" und danach dynamisch ausführen?
Könnte nämlich auch statisches haltren sein, bis es nichtmehr geht und dann ein paar wdh bis zum muskelwachstum...oder stell ich mkch grade dämlich an? :D


Ich halte im letzten / schwersten Satz auch so viel, wie möglich, einfach um die Kontrolle über das Gewicht
zu behalten (habe hierbei immer Dorian Yates im Ohr, wie er sagt "if you can´t control the weight it´s too heavy
for you"). Wenn das dann nicht mehr geht, werden 2-3 dynamische (leicht abgefälschte) Wiederholungen angehängt,
also nichts mit Statisch im letzten Satz ;)

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon JRambo » 23 Dez 2014 11:08

hört sich sehr interessant an, werd ich ab heute versuchen :)

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon Mark1308 » 24 Dez 2014 18:11

Also ich kann das nicht nachvollziehen, wenn einige hier schreiben, dass es zu lasch ist.
Finde ich nicht. Man hat pro Übung einen all out Satz und wenn man 4-5 Übungen macht, dann sind das 4-5 all out Sätze.
Mehr pack ich nicht. Aber vielleicht bin ich da auch einfach nicht so gesegnet.
Ich für mich mag das System. Ist das einzige, welches den Fokus auf den Muskel (Sätze 1 und 2) mit hartem Training (Satz 3) verbindet.
Somit #04#

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon Azurro » 01 Jan 2015 14:08

gestern probiert, Brust klasse Gefühl aber 0 Muskelkater inb4 Muskelkater ist kein Indikator für gutes Training.. is das normal?
was mir nicht so klar ist:
die Intensitätstechniken zusätzlich zu den 3 Sätzen oder statt den 3 Sätzen?
also zb frenchpress gleich die dropsets und dann nächste Übung oder deine 3 Sätze und dann zusätlich die dropsets?

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon Loriot_MP » 01 Jan 2015 20:13

Intensitätstechnik kommt danach . also zuerst die zwei "Ansteuerungssätze" auf der Frenchpress, dann ein Mal
Vollgas und danach zB ein Drop. #04#

Muskelkater krieg ich auch nicht immer hin, bei der Brust hab ich ihn meist, vor allem die Ultraslow bringen meine
Titties fast immer noch Tage später zum Weinen :D

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Re: Loriots Trainingsprinzip

Beitragvon escrivel » 09 Jan 2015 10:57

Wie sieht es denn bei Kniebeugen und kreuzheben aus? Auch 50 - 75 - 100%? Pauschal würde ich sagen, dass gerade die 2 Übungen definitiv mehr schwere Sätze vertragen.
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