Meine 14 Tage mit Reis und Kartoffeln

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Re: Meine 14 Tage mit Reis und Kartoffeln

Beitragvon JayJay1 » 05 Aug 2018 19:03

ineses hat am 03 Aug 2018 19:38 geschrieben:Ich hab mir das auch vorgenommen. Aber echt ohne Kaffee? #12#

ja logischerweise #05#
Schön alle potentiellen Reizfaktoren streichen und dann einen externen Stressor ins System schicken *uglysmilie*
§1 Jayjay1 hat immer Recht.

§2 Wenn Jayjay1 mal nicht Recht haben sollte, tritt sofort §1 in Kraft.


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Nelly01
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Re: Meine 14 Tage mit Reis und Kartoffeln

Beitragvon Nelly01 » 15 Aug 2018 10:16

Vielen Dank für diesen Bericht und die detaillierte Beschreibung. Respekt, dass du das durchgezogen hast.

Ich habe zwar keine akuten Problematiken mit meiner Ernährung, aber die Wirkung dieser Entgiftungskur auf Körper und Geist interessiert mich auch sehr, weshalb ich mir das Ganze nun für den Herbst/ Winter auch mal vorgenommen habe. Irgendwie klappt es in dieser Zeit - trotz Weihnachten usw. - mit solch extremem Verzichten bei mir immer etwas besser. Bin gespannt. :)

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Re: Meine 14 Tage mit Reis und Kartoffeln

Beitragvon thesis » 13 Mär 2019 16:17

Mal ne blöde Frage: Kann man Reis und Kartoffeln morgen vorkochen für den Tag und dann im Kühlschrank aufbewahren - und wenn ja, wie sieht es eigentlich mit den Mengen/Kalorien/Mahlzeitenfrequenz sowie Essenspausen (Fasten) aus, was ist da besser für Darm / Fettabbau? Hab nämlich eben gestartet mit dem krassen Experiment und ess gerade Reis mit Salz, lecker :D
Aber so wenig wie Thomas schaff ich wohl nicht,vielleicht eher doppelte Menge Reis, Kartoffeln kann ich so stehen lassen von der Menge.

Pls help ;)
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Re: Meine 14 Tage mit Reis und Kartoffeln

Beitragvon H_D » 13 Mär 2019 18:37

Es bildet sich halt resistente Stärke und Fasten dürfte sich wegen des "Enzymloading" wohl positiv auswirken
"Fact: In applied sciences such as exercise and nutrition, research and practice go hand in hand - you can't optimize one without the other. Researchers who dismiss practical experience and practitioners who dismiss scientific evidence only serve to set back efforts to deliver the best possible results and ultimately do an injustice to the field."
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Re: Meine 14 Tage mit Reis und Kartoffeln

Beitragvon thesis » 13 Mär 2019 21:57

versteh nur bahnhof, was fuer ein enzymloading, wovon - von der rs, oder was? ist das nur abgeleitet von dir oder evidenz
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H_D
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Re: Meine 14 Tage mit Reis und Kartoffeln

Beitragvon H_D » 13 Mär 2019 23:05

Nein, dadurch dass du deine Verdauung nicht beanspruchst sammeln sich mehr Verdauungsenzyme. Deshalb vertragen manche gefastet auch Laktose oder Gluten etc
"Fact: In applied sciences such as exercise and nutrition, research and practice go hand in hand - you can't optimize one without the other. Researchers who dismiss practical experience and practitioners who dismiss scientific evidence only serve to set back efforts to deliver the best possible results and ultimately do an injustice to the field."
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thesis
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Re: Meine 14 Tage mit Reis und Kartoffeln

Beitragvon thesis » 14 Mär 2019 09:30

Ok, - geht wohl auch gut mit langen essenspausen oder periodischen fasten je nach Gefuehl.

Faktisch war meine Ausgangsfrage einfach: Vorkochen von Reis/Kartoffeln für 2-4 Tage unbedenklich/ negativ oder positiv für den Darm oder halt frisch? Wäre ja echt nice nur 1 mal pro Woche Kartoffeln & Reis einzukaufen und nur 1-2 mal die Woche zu kochen. Befreit den Kopf/Geist.



Heute ist Tag 2 und ich teile gern meine Erfahrungen mit Euch, weil ich denke, dass viele Interesse haben aber sich offensichtlich nicht trauen (Eiweiß dies das):

Mein zweiter Tag und ich nehme Aktivkohle zusammen mit Cascara Sagrada, gestern hatte ich ein neues Lebensgefühl (man kann es wirklich nicht beschreiben und ich versuche es garnicht erst, aufjedenfall toll)!
Ernährung wie gesagt ca. 400 g Trockenreis, dazu ca. 800 g Kartoffeln - leider nicht diszipliniert gewesen, geaddet wurden (Blutzuckerschwankungen):
- Honig
- Walnüsse eine handvoll
Interessanterweise waren die Nüsse extrem potent in dem Kontext - lass ich aber zukünftig natürlich weg, ich weiß, schluddern ist kontraproduktiv.

Was hab ich heute vor? Ich denke, ich besorge mir Reis und Kartoffeln und fange an vorzukochen , Volltreffer:
https://www.paleo360.de/gesunde-ernaehr ... e-staerke/

Ich denke nicht, ich bin mach es.
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Re: Meine 14 Tage mit Reis und Kartoffeln

Beitragvon Scale699 » 14 Mär 2019 09:34

thesis hat am 14 Mär 2019 09:30 geschrieben:Ich denke nicht, ich bin mach es.


Ok.

Nicht böse gemeint, aber führe doch bitte dazu einen eigenen Thread. mMn sollte es hier um den Artikel und nicht täglich geupdatete Erfahrungsberichte gehen.
Wenn der Rest das anderst sieht bin ich ruhig #05#
Zuletzt geändert von Scale699 am 14 Mär 2019 09:36, insgesamt 1-mal geändert.
On the Scale from Lauch to Mr. O

LAUCH3D hat geschrieben:Die Storry von Son Goku, 72 Jungfrauen, 1 Rari und der Motivation:
Ritalin für Motivation? Als sei Motivation ein Organ wo der Wirkstoff ansetzen könnte. Motivation ist nur nen theoretisches Konstrukt um Verhalten zu beschreiben. Wenn man schon kausal werden möchte, dann müsste man nicht vom Ritalin reden (das wär das gleiche als wenn man jeden Turnschuh Adidas nennt) Ritalin ist nen Markenname, man müsste schauen was der Wirkstoff macht. Aber das ist viel zu komplex.

Du hast ein Ziel definiert: >>Bodybuilding<<
Das ist aber kein erreichbares Ziel. Daher wird es so etwas wie "Motivation" nicht geben. Hättest du ein Ziel welches du dir visualisieren kannst, ein sehr konkretes und erreichbares Ziel, wie Du mit 110-120kg und 10% KFA, dann --> könntest du darauf eine Motivation aufbauen.

Eine Motivation als Handlungsbereitschaft wäre eine Ansammlung von Motiven also Grundhaltungen. "ein Muskulöser Körper ist gesund *upsmilie* ", "Bodybuilder wirken und sind erfolgreich *upsmilie* " eingbrannte Grundsätze im Glaubenssystem.

Wenn in diesem Glaubenscontainer allerdings drin wäre: "Bodybuilder sehen kacke aus *downsmilie* ", "Muskeln sind hässlich *downsmilie* ", "man muss stoffen um 110-120kg zu erreichen *downsmilie* ", "stoffen ist scheiße *downsmilie* ". Dann ensteht natürlich keine Motivation

Wenn man Menschen dazu bekommt sich in die Luft zu sprengen, sollte es ein Leichtes sein, sich selbst auf Erfolg zu programmieren. Soweit die Theorie. Solange uns irgend ein Scheiß durch die Umwelt (Störfaktor) eingeredet wird, gibt es Wiederstände im Belivesystem/Glaubensaperat. Wenn viele Menschen oder Menschen die uns wichtig sind "Bodybuilder sehen aus wie Affen und sind dumm" was die Medien ja machen. Dann glauben wir das auch. Das ist auch das was jede Frau raushauen wird weil sie darauf programmiert werden. Wir wiederum wurden durch Dragonball, Rambo, Arni und die heutigen Kids durch Karl ess und Co auf das gegenteil programmiert. Eine einfache Glaubenshaltung. Glaube formt unsere Realität. Ob die Jungfrauen im Paradies oder ob uns eingetrichtert wird dass ein Porsche 911 und nen Penthouse in Stuttgart unser Leben verändert, es ist immer eine Sache des Glaubens. Man muss glauben das man irgend was davon hat wenn man das Ziel 120kg erreicht (das dann die Penor länge egal wird, oder dass man dann respektiert wird oder was auch immer) Man muss es glauben.

Die Abkürzung zur Motivation. Chritiane F-Style
muss man das? Nicht unbedingt es gibt auch eine Motivation der Sache selbst. Wenn man einfach anfängt zu Pumpen und merkt dass die Sachse selbst motiviert. Das Erlebniss, De´ Fielink, ju no wenn Blat is rasching in tu jur Massels. Der Pump oder die Sahne-Schnitte auf der Yogamatte vor den Cardiogeräten, der Erfolg und bei manchen bildet der Booster vorm Training auch die Motivation. Der Rausch wird mit dem Training assoziiert und man will es immer wieder. Also ja man könnte sich theoretisch mit Stimulanzien motivieren. Und je stärker abhängig die Substanz macht desto größer wird die Motivation sein. Der selbe Effekt wie wenn man einmal Erfolg hatte, und dort Blut geleckt hat. Bei manchen reicht es nur einmal Aufmerksamkeit von den Eltern zu bekommen, endlich mal. Oder vom Cheff oder von irgendwem. Sich einmal nicht Nutzlos zu fühlen, nicht minderwertig sein.

Klingt nicht gerade stark aber das ist Motivation. Biopsychologisch kann man sie auf verschiedene Strukturen zurückführen. Meist hat das Belohnungssystem (Nucleus Accumbens...ganz viele dopaminerge Neuronen) seine Finger im Spiel. Bei jeder Sucht und jedem starken Verlangen. Auch bei Hunger und Durst, bei Sex usw. Eigentlich alles relativ Primitiv. Hat man eine Substanz wie Nikotin, Amphetamin, Kokain, Opioide dann kann man sich ganz easy motivieren. Wenn man erst eine Verknüpfung aufbauen muss, dann wird es unsexy. >>Jeden Morgen um 5Uhr aufstehen und im klapprigen Golf zur Arbeit zu fahren wo man für den Cheff, sachen erledigen muss, wo man arschkriechen muss (nett sein ohne Grund zu höhergestellten ist Arschkriechen), wo man deren Autos, deren Erfolg, deren Männlichkeit und alles admiren muss, Tag für Tag. Wo man sich durchsetzen und beweisen muss, nur um irgendwann auch mal bewundert zu werden, wenn man alt und grau ist (was ja sehr männlich und erfahren ist, oder halt keine Haare mehr hat wegen dem Stress) DANN bekommt man genau die selben Neurotransmitter wie der Assi der sich sein Pepp für 6 Euronen das Gramm gönnt und den ganzen Tag die Chantal und ihre Mutter knallt.

Fazit: Du kannst dir die Ritalin auch einfach so geben, wird neurochemisch nichts anderes sein, als auf der Mr Olympia Bühne zu stehen und den eingeölten Kai Greene zu umarmen #yeah# . Von den Erfahrungen und vom Status her ist es dann ein Niemand vs eine Legende (aber alles eine Sache des Glaubens) #03#

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Re: Meine 14 Tage mit Reis und Kartoffeln

Beitragvon thesis » 14 Mär 2019 09:36

Um mir Probiotika Quatsch zu ersparen, also Kapseln, leg ich mit meinem vorhandenen ca. 6x2 L Weckgläsern das meiste vorhandene Gemüse in Salzlake ein, damit ich in 2 Wochen ein Ergebnis hab, - also mündet es dann in Darmflora aufbau ohne Kopfgeficke, wie was wo warum wer.. Eigentlich nen Nobrainer.

editiert ;)

@Scale699
kein Problem :-) #04#
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Trainingslog: Ja
Lieblingsübung: Kniebeugen
Ernährungsplan: Nein
Kampfsport: Ja
Kampfsportart: 3te Halbzeit
Ziel Gewicht (kg): 85
Ziel KFA (%): 10
Ich bin: Glubberer!

Re: Meine 14 Tage mit Reis und Kartoffeln

Beitragvon wildsau » 14 Mär 2019 22:43

Vor 25 Jahren hatte ich mal einen "Neurodermitis-Anfall", der mich stande pede ins Krankenhaus brachte. Dort gabs nur noch Reis und Kartoffeln, weil beide nicht allergen sind. Das vorab zwecks wegen der Frage nach den Süßkartoffeln. Süßkartoffeln sind per Definition keine Kartoffeln, die heißen nur so. Das ist eine komplett andere Pflanze und macht in diesem Kontext (den Magen zuerst komplett von Allergenen reinigen, und danach Allergene austesten) keinen Sinn.
Die Schöpfungsgeschichte der Wildsäue nach der Bibel, Markus 5.1-13:

Markus 5.1 Und sie kamen jenseits des Meers in die Gegend der Gadarener. 2 Und als er aus dem Schiff trat, lief ihm alsbald entgegen aus den Gräbern ein besessener Mensch mit einem unsaubern Geist, 3 der seine Wohnung in den Gräbern hatte; und niemand konnte ihn binden, auch nicht mit Ketten. 4 Denn er war oft mit Fesseln und Ketten gebunden gewesen, und hatte die Ketten abgerissen und die Fesseln zerrieben; und niemand konnte ihn zähmen. 5 Und er war allezeit, Tag und Nacht, auf den Bergen und in den Gräbern, schrie und schlug sich mit Steinen. 6 Da er aber Jesum sah von ferne, lief er zu und fiel vor ihm nieder, schrie laut und sprach: 7 Was habe ich mit dir zu tun, o Jesu, du Sohn Gottes, des Allerhöchsten? Ich beschwöre dich bei Gott, daß du mich nicht quälest! 8 Denn er sprach zu ihm: Fahre aus, du unsauberer Geist, von dem Menschen! 9 Und er fragte ihn: Wie heißt du? Und er antwortete und sprach: Legion heiße ich; denn wir sind unser viele. 10 Und er bat ihn sehr, daß er sie nicht aus der Gegend triebe. 11 Und es war daselbst an den Bergen eine große Herde Säue auf der Weide. 12 Und die Teufel baten ihn alle und sprachen: Laß uns in die Säue fahren! 13 Und alsbald erlaubte es ihnen Jesus. Da fuhren die unsauberen Geister aus und fuhren in die Säue;

Und so entstanden die Wildsäue!

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Re: Meine 14 Tage mit Reis und Kartoffeln

Beitragvon thesis » 19 Mär 2019 16:31

komm gut klar :) Danke thomas, mein Jung. Bist ein lieber Kerl.
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