Olympisches Gewichtheben für Bodybuilder

Diskutiert zu unseren Artikeln im Portal.


 


Benutzeravatar
Mr. Krebs 4711
TA Rookie
 
Beiträge: 130
Registriert: 03 Apr 2014 10:42
Geschlecht (m/w): m
Körpergewicht (kg): 80
Körpergröße (cm): 174
Trainingsbeginn (Jahr): 2013
Wettkampferfahrung: Nein
Steroiderfahrung: Nein
Trainingsort: Verein
Kampfsport: Nein
Ich bin: Ehrgeizig

Re: Olympisches Gewichtheben für Bodybuilder

Beitragvon Mr. Krebs 4711 » 23 Okt 2020 18:56

Schöner Artikel, bringt es auf den Punkt!
Wie im Artikel erwähnt, kann ich dem nur zustimmen, wer die Technik richtig lernen möchte sollte im örtlichen Verein vorbeischauen. Ich selbst betreibe es seit etwas über einem Jahr und kann nur sagen das es mit „selbst filmen“ nicht den gewünschten Effekt bringt, es hilft zwar, ersetzt aber nie die Erfahrung eines Trainers. Die Vereine freuen sich über Interessenten!

Gerne mehr davon!

Bloody Bonnie
TA Power Member
 
Beiträge: 1973
Registriert: 01 Apr 2012 10:59
Wohnort: Nähe Koblenz
Geschlecht (m/w): m
Körpergewicht (kg): 110
Körpergröße (cm): 186
Körperfettanteil (%): 25
Trainingsbeginn (Jahr): 1985
Bankdrücken (kg): 102
Kreuzheben (kg): 140
Oberarmumfang (cm): 41
Oberschenkelumfang (cm): 65
Wadenumfang (cm): 43
Wettkampferfahrung: Nein
Trainingsort: Studio
Trainingsplan: Sonstiges
Trainingslog: Ja
Ernährungsplan: Ja
Kampfsport: Ja
Kampfsportart: Ju Jutsu
Ziel Gewicht (kg): 100
Ziel KFA (%): 15
Studio: In der Laube
Fachgebiet I: Kampfsport
Ich bin: Misanthrop

Re: Olympisches Gewichtheben für Bodybuilder

Beitragvon Bloody Bonnie » 24 Okt 2020 12:06

Mr. Krebs 4711 hat am 23 Okt 2020 18:56 geschrieben:Schöner Artikel, bringt es auf den Punkt!
Wie im Artikel erwähnt, kann ich dem nur zustimmen, wer die Technik richtig lernen möchte sollte im örtlichen Verein vorbeischauen.....


Ist halt schwierig, wenn in den letzten Jahren immer mehr Vereine dicht machen. Da ist nix mit örtlich.

Hab mich vor vielen Jahren auch interessiert, aber wenn der nächste Verein 64 km entfernt ist.......

Gewichtheben hat in D keine Lobby, es stirbt vergessen aus.
Ulis eiskaltes Gartenhaus-Logbuch

Zustand: Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt.

Benutzeravatar
mrz
TA Premium Member
 
Beiträge: 11286
Registriert: 16 Okt 2008 18:20
Wohnort: Hannover
Körpergewicht (kg): 77
Körpergröße (cm): 168
Trainingsbeginn (Jahr): 2008
Kniebeugen (kg): 180
Kreuzheben (kg): 200
Wettkampferfahrung: Ja
Trainingslog: Ja
Lieblingsübung: Snatch
Studio: CrossFit First Class

Re: Olympisches Gewichtheben für Bodybuilder

Beitragvon mrz » 24 Okt 2020 21:58

Bloody Bonnie hat am 24 Okt 2020 12:06 geschrieben:
Mr. Krebs 4711 hat am 23 Okt 2020 18:56 geschrieben:Schöner Artikel, bringt es auf den Punkt!
Wie im Artikel erwähnt, kann ich dem nur zustimmen, wer die Technik richtig lernen möchte sollte im örtlichen Verein vorbeischauen.....


Ist halt schwierig, wenn in den letzten Jahren immer mehr Vereine dicht machen. Da ist nix mit örtlich.

Hab mich vor vielen Jahren auch interessiert, aber wenn der nächste Verein 64 km entfernt ist.......

Gewichtheben hat in D keine Lobby, es stirbt vergessen aus.


Uff - könnte eigentlich kaum falscher sein die Aussage.
Gerade so in den letzten 5-8 Jahren hat es durch CrossFit enorm an Popularität zugenommen.

Unsere OLY-Classes sind sehr gut besucht.

Und Vereine haben halt ein unattraktives Geschäftsmodell. Das wirklich einzige Pro-Argument für einen Verein ist der Preis. Aber entsprechend wenig bekommt man dann auch meist für sein Geld.

Benutzeravatar
Mr. Krebs 4711
TA Rookie
 
Beiträge: 130
Registriert: 03 Apr 2014 10:42
Geschlecht (m/w): m
Körpergewicht (kg): 80
Körpergröße (cm): 174
Trainingsbeginn (Jahr): 2013
Wettkampferfahrung: Nein
Steroiderfahrung: Nein
Trainingsort: Verein
Kampfsport: Nein
Ich bin: Ehrgeizig

Re: Olympisches Gewichtheben für Bodybuilder

Beitragvon Mr. Krebs 4711 » 25 Okt 2020 11:10

Stimme euch da (teilweise) vollkommen zu. Den Verein den ich besuche ist auch gute 40km weg. Wenn man nicht grade in einer "Gewichthebe-Hochburg" wohnt wird es manchmal schwierig. Aber totgesagte leben länger ;-)

Wie mrz schon sagte gewinnt es durch CrossFit an Popularität, wir haben öfter CrossFitter die aufgrund von Technik-Fragen oder Korrekturen zu uns kommen. Ich selbst war schon in einem CrossFit Studio (als Externer) in dem ein Gewichthebelehrgang mit Max Lang veranstaltet wurde. Der Lehrgang kam gut an, trotz des nicht gerade günstigen Preises.

Albuin
TA Elite Member
 
Beiträge: 3219
Registriert: 04 Okt 2012 11:33
Geschlecht (m/w): m
Körpergewicht (kg): 90
Körpergröße (cm): 177
Trainingsbeginn (Jahr): 2011
Wettkampferfahrung: Nein
Steroiderfahrung: Nein
Trainingsort: Studio
Lieblingsübung: Brustdips
Ziel Gewicht (kg): 85

Re: Olympisches Gewichtheben für Bodybuilder

Beitragvon Albuin » 25 Okt 2020 11:36

Und wem das ganze mit der LH zu kompliziert ist, kann es ja mal mit der Kettlebell probieren.
Auch hier sind die Techniken anspruchsvoll - je nach Ziel mehr oder weniger, lässt sich aber meiner Meinung nach deutlich einfacher lernen.

Bloody Bonnie
TA Power Member
 
Beiträge: 1973
Registriert: 01 Apr 2012 10:59
Wohnort: Nähe Koblenz
Geschlecht (m/w): m
Körpergewicht (kg): 110
Körpergröße (cm): 186
Körperfettanteil (%): 25
Trainingsbeginn (Jahr): 1985
Bankdrücken (kg): 102
Kreuzheben (kg): 140
Oberarmumfang (cm): 41
Oberschenkelumfang (cm): 65
Wadenumfang (cm): 43
Wettkampferfahrung: Nein
Trainingsort: Studio
Trainingsplan: Sonstiges
Trainingslog: Ja
Ernährungsplan: Ja
Kampfsport: Ja
Kampfsportart: Ju Jutsu
Ziel Gewicht (kg): 100
Ziel KFA (%): 15
Studio: In der Laube
Fachgebiet I: Kampfsport
Ich bin: Misanthrop

Re: Olympisches Gewichtheben für Bodybuilder

Beitragvon Bloody Bonnie » 25 Okt 2020 11:57

Darf ja jeder seine eigene Meinung haben....
Ulis eiskaltes Gartenhaus-Logbuch

Zustand: Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt.

martin1986
TA Premium Member
 
Beiträge: 13106
Registriert: 26 Jan 2008 03:33
Geschlecht (m/w): m
Körpergröße (cm): 191
Steroiderfahrung: Nein
Trainingsort: Verein
Lieblingsübung: Reißen
Fachgebiet I: Training

Re: Olympisches Gewichtheben für Bodybuilder

Beitragvon martin1986 » 26 Okt 2020 09:58

mrz hat am 24 Okt 2020 21:58 geschrieben:Und Vereine haben halt ein unattraktives Geschäftsmodell. Das wirklich einzige Pro-Argument für einen Verein ist der Preis. Aber entsprechend wenig bekommt man dann auch meist für sein Geld.

Lange nicht mehr so einen Bullshit gelesen *jaja*
Die Qualität der Betreuung ist in Vereinen durchschnittlich deutlich über dem Crossfit-Niveau. Wenn ich mir anschaue, was in einigen (gibt auch gute..) Boxen so in Sachen Gewichtheben abgeht, läuft es mir kalt den Rücken herunter...
Dazu ist idR das wirklich fürs Gewichtheben relevante Equipment vorhanden und man findet häufig bodenständige, symphatische Typen mit jahr(zehnt)elanger Erfahrung und echter Liebe zu dem Sport, die nach dem Training ein Bierchen zusammen trinken.
Unter dem Strich: Geht es einem wirklich um den Sport, bekommt man in den meisten GH-Vereinen deutlich mehr für VIEL weniger.

Btw.: Das "Geschäftsmodell" solcher Sportvereine ist Gemeinnützigkeit und Förderung des Breiten- sowie Spitzensports. Beiträge werden erhoben, um Sportstätten in Stand zu halten, gelegentlich etwas zu erneuern/zu erweitern und die Versicherung für die Sportler zu bezahlen. Vllt ist das mit deiner Crossfit-Sichtweise nicht vorstellbar, aber Ziele einer Organisation können nicht nur monetärer Natur sein und das Geld der Mitglieder muss nicht zwangsläufig in die Tasche von irgendwem wandern.
Wenn das Problem des deutschen Gewichthebens außerdem die Organisation in Vereinen wäre, dürfte es bei uns auch keine guten Fußballer, Handballer, Leichtathleten, etc geben. Auch deren Nachwuchs-, Breiten- und Spitzenförderung ist getragen von dem "unattraktiven" Geschäftsmodell eines Vereins.



@Artikel:
Schön, dass das Thema mal aufgegriffen wird. Vielen Dank an die Autorin! Im Großen und Ganzen ist es auch ein guter Artikel. Ein paar Punkte aus meiner Sicht:

- Schonmal von konditionellen Fähigkeiten gehört? Wir hätten da Kraft, Schnellkraft, Beweglichkeit (alle fürs GH relevant) und Ausdauer, wobei sich Kraft wiederrum in die fünf Erscheinungsformen Maximalkraft, Schnellkraft, Kraftausdauer, Reaktivkraft und Explosivkraft unterteilen lässt. Es geht also deutlich differenzierter und präziser als "power" und "strength".

- Am ähnlichsten dem Kreuzheben sind nicht die dynamischen Zugübungen, sondern Lastheben breit/eng - und diese sind durchaus regelmäßiger Bestandteil des GH-Trainings (in Abhängigkeit der athletischen Stärken/Schwächen des Sportlers).

- Mehrere Stunden Beweglichkeit werden auch in der Spitze von nur wenigen Athleten trainiert. Gerade wenn man als Kind mit dem Gewichtheben angefangen hat (was in der Spitze Standard ist), besitzt man idR eine ausreichende funktionelle Beweglichkeit. Diese wird unter anderem durch das sehr hochfrequente Training selbst aufrecht erhalten. Wirklich extensives statisches Dehnen ist dann oft nicht mehr nötig.

- Eine grundsätzliche Warnung vor Brusttraining als Gewichtheber ist falsch! Es gibt gewisse Zielkonflikte: insbesondere das Reißen erfordert hohe Schulterbeweglichkeit, während gerade das klassische Bankdrücken eine große Stabilität in diesem Bereich nötig macht, die häufig auch mit verkürzten Muskeln einhergeht.
Wer aber ohne Vorschädigungen an der Schulter ist, regelmäßig die Rotatoren stärkt und einem etwaigen Beweglichkeitsverlust entgegentrainiert, der kann wunderbar Gewichtheben und Bankdrücken kombinieren.

- Ich habe wirklich kein Problem mit Englisch, mein Studium war, mein Arbeitsumfeld ist größtenteils Englisch..aber bitte: Wenn es bei einer Sportart mit soviel Tradition in Deutschland für quasi alles passende, präzise, deutsche Begriffe gibt - muss man dann unbedingt "Chestday", "Olys", "Mobility", etc. schreiben?

Benutzeravatar
mrz
TA Premium Member
 
Beiträge: 11286
Registriert: 16 Okt 2008 18:20
Wohnort: Hannover
Körpergewicht (kg): 77
Körpergröße (cm): 168
Trainingsbeginn (Jahr): 2008
Kniebeugen (kg): 180
Kreuzheben (kg): 200
Wettkampferfahrung: Ja
Trainingslog: Ja
Lieblingsübung: Snatch
Studio: CrossFit First Class

Re: Olympisches Gewichtheben für Bodybuilder

Beitragvon mrz » 26 Okt 2020 14:40

martin1986 hat am 26 Okt 2020 09:58 geschrieben:
mrz hat am 24 Okt 2020 21:58 geschrieben:Und Vereine haben halt ein unattraktives Geschäftsmodell. Das wirklich einzige Pro-Argument für einen Verein ist der Preis. Aber entsprechend wenig bekommt man dann auch meist für sein Geld.

Lange nicht mehr so einen Bullshit gelesen *jaja*
Die Qualität der Betreuung ist in Vereinen durchschnittlich deutlich über dem Crossfit-Niveau. Wenn ich mir anschaue, was in einigen (gibt auch gute..) Boxen so in Sachen Gewichtheben abgeht, läuft es mir kalt den Rücken herunter...
Dazu ist idR das wirklich fürs Gewichtheben relevante Equipment vorhanden und man findet häufig bodenständige, symphatische Typen mit jahr(zehnt)elanger Erfahrung und echter Liebe zu dem Sport, die nach dem Training ein Bierchen zusammen trinken.
Unter dem Strich: Geht es einem wirklich um den Sport, bekommt man in den meisten GH-Vereinen deutlich mehr für VIEL weniger.

Btw.: Das "Geschäftsmodell" solcher Sportvereine ist Gemeinnützigkeit und Förderung des Breiten- sowie Spitzensports. Beiträge werden erhoben, um Sportstätten in Stand zu halten, gelegentlich etwas zu erneuern/zu erweitern und die Versicherung für die Sportler zu bezahlen. Vllt ist das mit deiner Crossfit-Sichtweise nicht vorstellbar, aber Ziele einer Organisation können nicht nur monetärer Natur sein und das Geld der Mitglieder muss nicht zwangsläufig in die Tasche von irgendwem wandern.
Wenn das Problem des deutschen Gewichthebens außerdem die Organisation in Vereinen wäre, dürfte es bei uns auch keine guten Fußballer, Handballer, Leichtathleten, etc geben. Auch deren Nachwuchs-, Breiten- und Spitzenförderung ist getragen von dem "unattraktiven" Geschäftsmodell eines Vereins.



@Artikel:
Schön, dass das Thema mal aufgegriffen wird. Vielen Dank an die Autorin! Im Großen und Ganzen ist es auch ein guter Artikel. Ein paar Punkte aus meiner Sicht:

- Schonmal von konditionellen Fähigkeiten gehört? Wir hätten da Kraft, Schnellkraft, Beweglichkeit (alle fürs GH relevant) und Ausdauer, wobei sich Kraft wiederrum in die fünf Erscheinungsformen Maximalkraft, Schnellkraft, Kraftausdauer, Reaktivkraft und Explosivkraft unterteilen lässt. Es geht also deutlich differenzierter und präziser als "power" und "strength".

- Am ähnlichsten dem Kreuzheben sind nicht die dynamischen Zugübungen, sondern Lastheben breit/eng - und diese sind durchaus regelmäßiger Bestandteil des GH-Trainings (in Abhängigkeit der athletischen Stärken/Schwächen des Sportlers).

- Mehrere Stunden Beweglichkeit werden auch in der Spitze von nur wenigen Athleten trainiert. Gerade wenn man als Kind mit dem Gewichtheben angefangen hat (was in der Spitze Standard ist), besitzt man idR eine ausreichende funktionelle Beweglichkeit. Diese wird unter anderem durch das sehr hochfrequente Training selbst aufrecht erhalten. Wirklich extensives statisches Dehnen ist dann oft nicht mehr nötig.

- Eine grundsätzliche Warnung vor Brusttraining als Gewichtheber ist falsch! Es gibt gewisse Zielkonflikte: insbesondere das Reißen erfordert hohe Schulterbeweglichkeit, während gerade das klassische Bankdrücken eine große Stabilität in diesem Bereich nötig macht, die häufig auch mit verkürzten Muskeln einhergeht.
Wer aber ohne Vorschädigungen an der Schulter ist, regelmäßig die Rotatoren stärkt und einem etwaigen Beweglichkeitsverlust entgegentrainiert, der kann wunderbar Gewichtheben und Bankdrücken kombinieren.

- Ich habe wirklich kein Problem mit Englisch, mein Studium war, mein Arbeitsumfeld ist größtenteils Englisch..aber bitte: Wenn es bei einer Sportart mit soviel Tradition in Deutschland für quasi alles passende, präzise, deutsche Begriffe gibt - muss man dann unbedingt "Chestday", "Olys", "Mobility", etc. schreiben?


Kann halt nur aus der Erfahrung sprechen, die ich gemacht hab.

Schlechte Betreuung, schlechtes Equipment, schlechte "Öffnungszeiten.

Und alle unsere Jungs und Mädels heben mehr und besser/sauberer als im hiesigen Verein.

Benutzeravatar
m.a.k
TA Elite Member
 
Beiträge: 7251
Registriert: 25 Mai 2006 18:58
Ich bin: der Waldschrat

Re: Olympisches Gewichtheben für Bodybuilder

Beitragvon m.a.k » 26 Okt 2020 14:40

Ich kann Martin in allen Punkten zustimmen, es hat schon seinen Grund warum bei uns immer wieder Crossfitter aufschlagen die sich über ihre Technik schauen lassen, leider verschwinden diese dann gerne nach paar Einheiten wieder.

Was ist den eigentlichen das schlechte Geschäftsmodell, ernsthafte Frage? Wir haben alles da was man braucht in manchen Vereinen die ich kenne könnte man sogar locker Crossfit betreiben.
Einzig die wenigen Standorte halt ich wirklich für ein Problem aber einmal die Woche 50km einfache Strecke fahren sollte eigentlich kaum jemand mit Führerschein vor Probleme stellen. Für Rugby bin ich damals weiter gefahren.

Immerhin verschwindet wenigstens bald der Begriff "Oly" denn das wird nicht mehr lange so sein.

Edit: @mrz weil ihr eine Elite Box seid die scheinbar viel richtig macht und deshalb auch gute Leute anlockt, auch wenn du das nicht so siehst. Würde ich in eurer Nähe wohnen wäre ich sicher schon längst mal bei euch aufgeschlagen.
Meine eigene Erfahrungen mit Crossfit sehen nämlich deutlich schlechter aus.

Schlechtes Equipment ist übrigens quatsch, hab ich in noch keinem Verein gesehen. Kein Mensch braucht eleiko.
Betreuung ist ein Punkt der mir auch schon aufgefallen ist, liegt aber oft an den schlechten Erfahrungen mit Crossfittern die eben nur ein, zwei Einheiten da sind und dann nicht mehr kommen.
Ich betreue aktuell selbst zwei davon weil mir das persönlich recht egal ist ob die dann irgendwann nicht mehr auftauchen, kann meine Vereinskollegen aber durchaus verstehen.

PS: die Übung bei der der Bizeps wichtig sein sollte und ordentlich was abbekommt würde mich auch interessieren.
Ich würde die Hauptgruppen als quadrizeps, Glutes, Rückenstrecker, Bauch, Nacken bezeichnen. Trizeps lässt sich drüber streiten. Schultern sind auch schon relativ unwichtig.
Weiter, weiter ins Verderben. Wir müssen leben bis
wir sterben.

"Wenn Athleten noch Lust auf Training haben,Lust zu Essen,Lust auf Sex und nicht den Gedanken haben sich umzubringen trainieren sie nicht hart genug!"

When you start placing demands on the brain to lift maximum weights every day, it says "oh crap I need to learn how to make and use these chemicals or he's going to kill us." So it goes through an adaptive period where it shuts down some functions and tries to upgrade. These are the "dark times".

Wenn ein Mensch zu viele Muskeln hat... also zu stark aufgebaut... besteht die Gefahr, dass diese Person ersticken oder auch durch Herzinfarkt sterben kann. Also, darum lieber so bleiben wie man ist.
Wir alle haben unsere Macken, aber wenn ein Mensch sich so hingibt und unbedingt aufgebaute Muskeln will, kann er das machen, aber NICHT zu viel.
http://www.palkan.de/bio-muskulatur2.htm

---------------------------------------------

wenn du morgens um halb 5 sturzbetrunken nach hause kommst, dann ist das ok
wenn du sturm klingelst, dann ist das okay,
wenn du ins schlafzimmer stürmst und deinen vater als zuhälter beschimpfst, dann ist das auch okay
wenn du deine mutter anbrüllst: ALTE; DU BIST ALS NÄCHSTES DRAN, dann ist das vielleicht auch noch okay,
aber wenn du ins wohnzimmer gehst, auf den teppich kackst, da salzstangen reinsteckst und sagst: ALTER, DER IGEL WOHNT JETZT HIER!!!!! dann ist das zuviel!!! bitte überdenke dein verhalten

quote="Dove";10063961]
Moin,

also ich hatte früher am Rack Stahlgussscheiben, dann Vollgummi Scheiben (M+F) und jetzt Bumper Plates. Jedes Mal ist es deutlich leiser geworden. Gerade die dünnen Stahlscheiben machen einen höllischen Lärm.
Ich habe beim Kauf meines Xebex Curved Laufbands die kalibrieren ATX Scheiben in der Hand gehabt und das Handling ist wirklich nicht cool, sodass ich die Dinger nicht mal haben wollen würde, wenn sie günstiger als Vollgummi Scheiben wären. Wenn du nicht zwingend kalibrierte Scheiben brauchst, spar dir das Geld und kaufe dir davon Vollgummi Scheiben oder Bumper Plates. Von dem Restgeld kannst du dir dann mit Verbundschaumstoff eine Plattform bauen. Das habe ich zur Reduktion der Lautstärke gemacht, weil normale Gummimatten mir nicht ausgereicht haben.

Hier eine Anleitung für Interessierte (Keine Garantie für Perfektion, ich bin kein Handwerker):

[spoil]Erst einmal zwei Videos vom Bau der Plattform (erst anschauen):

Download Box.com

Leider konnte ich die Videos aufgrund der Größe nicht direkt mit in die Nachricht packen.


Jetzt zum Aufbau des gesamten Bodens (von unten nach oben)

  1. Estrich Betonboden
  2. Billige Trittschalldämmung (für Laminat)
  3. 15mm OSB Platten (das ist mein Gym Boden)
  4. Holzrahmen aus 45° gesägten Latten für den Staubsaugerroboter, gerade geht auch (40x24mm)
  5. 24mm Verbundschaumstoff VB140 außen (Link Shop)
  6. 24mm Siebdruckplatten innen (OSB Platten 2,5x1,25m gehen auch und sind günstiger)
  7. 10mm Bautenschutzmatte komplett drüber (Link zu einem Shop)

Zur Bauanleitung
  1. Das Rack steht auf dem OSB Platten Boden (3.)
  2. Holzrahmen (24mm hoch) mit den OSB Platten verschrauben (vorbohren)
  3. Siebdruckplatten (2x12mm) sägen, sodass sie genau ins Rack passen und hinten noch einmal schmaler werden. (Für die Hex Bar)
  4. Schaumstoff mit Cutter schneiden (Tipp: Nur eine große Matte kaufen, dann hat man weniger Verschnitt)
  5. Bautenschutzmatten drüber legen
  6. Alles ausrichten und dann mit Holzschrauben und Rosettenscheiben verschauben (ACHTUNG: gleiches Material, sonst gibt es Kontaktkorrosion)


Wenn du mit der Bauhöhe eingeschränkt bist, solltest du das Rack so tief wie möglich stellen. Du kannst zB mit OSB Platten einen Boden um das Rack herum bauen und darauf alles schrauben und das Rack auf den nackten Boden stellen. Die Bautenschutzmatten müssen aber auf jeden Fall häufig mit dem Boden verschraubt werden, sonst verrutschen sie oder werfen Wellen. Alternativ kannst du auch in der Mitte ausschließlich mit Holz und die Gummimatten weglassen (siehe Skizze im Anhang):

  • Außen OSB Platten Boden (1x 12mm)
  • 24mm Rahmen aufschrauben
  • Innen OSB Platten (2x 22mm)
  • 24mm VB140 auf die 12mm Platten
  • 8mm Bautenschutzmatte auf den VB140 Schaum und den Rahmen
  • 8mm Bautenschutzmatte mit dem Rahmenveschrauben

SkizzeRackRichard.jpg

Cyberia
TA Member
 
Beiträge: 238
Registriert: 25 Jun 2016 11:37
Wohnort: Herford
Geschlecht (m/w): m
Körpergröße (cm): 195
Trainingsbeginn (Jahr): 2015
Wettkampferfahrung: Nein
Steroiderfahrung: Nein
Trainingsort: Studio
Trainingslog: Ja
Lieblingsübung: Bankdrücken
Ernährungsplan: Nein
Kampfsport: Nein

Re: Olympisches Gewichtheben für Bodybuilder

Beitragvon Cyberia » 27 Okt 2020 09:48

Ich hatte beim Lesen des Artikels richtig Lust bekommen, es mal auszuprobieren. Bei der Recherche stellte sich schnell heraus, dass es in der näheren Umgebung gar keine Vereine gibt. Die nächstgelegenen Anlaufpunkte sind so weit weg bzw. schwer erreichbar, dass ich es nicht in meinen Alltag unterbringen könnte. Schade!

Benutzeravatar
Ebiator
Mod Team Bodybuilding & Training
 
Beiträge: 5476
Registriert: 29 Mai 2011 11:31
Wohnort: Ludwigsburg
Geschlecht (m/w): m
Körpergewicht (kg): 90
Körpergröße (cm): 185
Bankdrücken (kg): 130
Kniebeugen (kg): 170
Kreuzheben (kg): 180
Wettkampferfahrung: Ja
Steroiderfahrung: Nein
Trainingsort: Zu Hause
Trainingsplan: Volumen
Trainingslog: Ja
Lieblingsübung: Kniebeugen
Ziel Gewicht (kg): 85
Ich bin: 90 KG purer Sex

Re: Olympisches Gewichtheben für Bodybuilder

Beitragvon Ebiator » 27 Okt 2020 10:20

An sich schöner Artikel. Aber der Titel hat nicht wirklich was mit dem Inhalt zu tun, da im Prinzip nur über Gewichtheben im allgemeinen geschrieben wird ohne jeglichen Bezug zum Bodybuilding.
Klassische olympische Lifts bringen im Rahmen eines reinen BB-Trainings meiner Meinung keinerlei Mehrwert, im Gegensatz zu den Zubringerübungen wie z.B. Frontbeugen.
Trotzdem natürlich ein toller und sehr anspruchsvoller Sport, nur verstehe ich eben den äußert konstruiert wirkenden Zusammenhang mit Bodybuilding nicht.
https://www.team-andro.com/phpBB3/ebi-s ... -2595.html

Ebiator´s Log: Blut, Schweiß und Gainen...


Zurück zu Artikel und Diskussionen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast