Starkes Übergewicht am Stück oder etappenweise abbauen..?

Ihr habt Fragen zu eurer Diät oder braucht Tipps zum Abnehmen?

Moderator: Team Ernährung & Supplemente

Thani
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Starkes Übergewicht am Stück oder etappenweise abbauen..?

Beitragvon Thani » 29 Jun 2020 11:21

Hallo ihr Lieben,
erstmal kurz zu mir:
ich bin w,werde nächste Woche 41 Jahre alt,bin 1,69m groß und vor 4-5 Wochen mit 89,6kg in eine 1300kcal Low Carb Diät gestartet.
Inzwischen wiege ich 80,2kg,so weit so gut..
An Sport mache ich Freeletics Bodyweighttraining,mindestens 4 Tage pro Woche ne gute Stunde,meist aber mehr und habe im Vergleich zu meinem bemitleidenswerten Ausgangszustand auch schon große Fortschritte gemacht.

Jetzt frage ich mich allerdings wie das auf Dauer mit der Diät weitergehen soll..

Ich sehe da eigentlich nur 2 Möglichkeiten:

1. gnadenlos weiter diäten bis ich bei meinem Zielgewicht von <60kg angekommen bin
oder
2. nur noch bis ca 70kg weiter diäten,dann die dann aktuellen Erhaltungskalorien rausfinden und danach mit ca 200kcal Überschuss erstmal für einige Monate in den Aufbau gehen und die Diät danach fortsetzen.

Mein Bauchgefühl tendiert zu Nr. 2,denn je länger ich diäte desto lahmer wird mein Stoffwechsel und ich müsste zum dauerhaften weiter gut abnehmen mit den kcal ja immer weiter runter was schnell meine Makroversorgung gefährden würde.
Im Aufbau hingegen würde mein Stoffwechsel wieder schneller,ich würde mir mehr kalorienverbrauchende Muskulatur antrainieren und danach sollte eine Diät doch wieder viel leichter sein,oder..?

Ich denke schon,dass ich meine Diät von der Disziplin her auch sehr lange durchziehen könnte,aber das kommt mir unnötig langwierig vor weil ich bei jetzt schon nur 1300kcal halt nicht mehr viel weiter runter gehen kann was erfahrungsgemäß irgendwann zur Stagnation der Diät über richtig lange Zeiträume führen kann.

Mein Hauptziel mit dem Sport ist btw ganz klar NICHT das Abnehmen,sondern der Sport bedingt dass ich abnehmen muss um gut zu werden.
"Fit sein" (die Crossfit-Definition von Fitness beschreibt am ehesten was ich mir wünsche) ist das worauf es mir am meisten ankommt.
Ich will schnell rennen können,viele Liegestütze schaffen,Klimmzüge lernen usw - kurz einfach "überlebensfähiger" werden.
Dem steht starkes Übergewicht im Weg,aber n KfA von <15% brauchts dafür imo erstmal nicht.
Sichtbare Muskulatur aufzubauen ist zwar auch eins meiner Ziele,aber das ist eher ein Fernziel,denn bis jetzt ist da leider eh nicht viel unter dem Speck was durch Diät sichtbar werden könnte.

Was meint ihr ist der Beste und schnellste Weg ans Ziel..?


 


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Re: Starkes Übergewicht am Stück oder etappenweise abbauen..

Beitragvon Folterkeller » 29 Jun 2020 11:28

1300 kcal ist aber auch ne Hausnummer, bei zusätzlichem Training. Du hast in 4-5 Wochen 9 Kg runtergeprügelt?

Was ist denn dein akuteller Gesamtumsatz bzw wie hoch das Defizit, dass du fährst?

M.E. ist dein jetziges Vorgehen zu schnell und ich würde die Sache etwas langsamer angehen. Also nur ein Defizit von ca 500 kcal am Tag fahren und das dann auch komplett durchziehen?

Ein Aufbau mit einem Gewicht, dass dir nicht gefällt ist wenig zielführend, wenn du die Kilos anschließend wieder hart runterarbeiten musst.

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Re: Starkes Übergewicht am Stück oder etappenweise abbauen..

Beitragvon H_D » 29 Jun 2020 12:37

Nicht der schnellste, aber vl der nachhaltigste Weg ist für mich Diäten und dann wieder Dietbreaks, Diäten etc bis du bei deinem Wunschgewicht bist
"Fact: In applied sciences such as exercise and nutrition, research and practice go hand in hand - you can't optimize one without the other. Researchers who dismiss practical experience and practitioners who dismiss scientific evidence only serve to set back efforts to deliver the best possible results and ultimately do an injustice to the field."
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Re: Starkes Übergewicht am Stück oder etappenweise abbauen..

Beitragvon CJoe1978 » 29 Jun 2020 17:32

Du musst auf lange Sicht ohnehin über eine nachhaltige Ernährungsumstellung mit angemessener Kalorienmenge nachdenken. Ich würde nach der Diät 2000-2300 kcal als Richtwert nehmen und gucken, dass du damit Muskeln aufbaust. Als Frau wird dir das vermutlich reichen. Außer, du machst extrem viel Sport und hast einen höheren Bedarf.

Dazu eine ausgewogene Ernährung und wenn du dabei bleibst, wirst du auch nicht wieder so viel an Fett zulegen. Du musst aber eben auch den Sport dauerhaft beibehalten (bzw. ihn auf deine Bedürfnisse hin anpassen) und dich eiweiß- und ballaststoffreich ernähren. Dann funktioniert es.

Beim Abnehmen würde ich es mit 1800 kcal probieren, was natürlich länger dauern wird, wenn du damit abnimmst. Aber es macht für dich definitiv keinen Sinn, sich durch eine zu harte Diät zu quälen, bei der du dich ständig fragen musst, ob es das wirklich wert ist.

Es ist nicht notwendig, zu hungern. Nur ein gewisser, langfristiger Verzicht auf Kalorienbomben, die deinen Kalorienrahmen sprengen ist essentiell und damit wirst du auch erfolgreich Gewicht verlieren sowie halten können.

Sei dir bewusst, dass du vermutlich nie deine absolute Traumfigur erreichen wirst. Egal, wie hart du dafür arbeitest. Die Veranlagung dafür haben nur wenige und die meisten faken sich ihren Body im Internet. Daher würde ich mir auch keine zu unrealistischen Ziele setzen sondern einfach machen, was du machen kannst und es so umsetzen, dass du dir nicht zu viel Lebensqualität damit nimmst.

Eine sportlichere, schlankere Figur ist immer möglich.

Dieses dauerhafte, langfristige Ziel ist wichtig und auf dem Weg musst du lernen, dein ganzes Leben ein wenig danach zu richten. Mehr selber kochen, kalorienarm zubereiten, experimentieren usw.
Hast du den Dreh raus und für jede Situation dein Lieblingsessen in Form einer kalorienarmen Alternative am Start, ist es leicht auf gewisse ohnehin überteuerte Kalorienbomben zu verzichten und du hast dem Jojo-Effekt den Rest deines Lebens ein Schnippchen geschlagen.

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Re: Starkes Übergewicht am Stück oder etappenweise abbauen..

Beitragvon Thani » 29 Jun 2020 18:21

Hallo Folterkeller,
vielen Dank für deine Antwort.. :)

Folterkeller hat am 29 Jun 2020 11:28 geschrieben:1300 kcal ist aber auch ne Hausnummer, bei zusätzlichem Training. Du hast in 4-5 Wochen 9 Kg runtergeprügelt?


"Runtergeprügelt" klingt so drastisch,danach hat es sich zumindest (außer in den 5 Tagen wo ich dachte als vorwiegend vegetarisch lebender Mensch mit nur 1300 am Tag zur Verfügung stehenden kcal sei es ne tolle Idee auf eine ketogene Diät zu wechseln *uglysmilie* ) nie angefühlt.
Ganz im Gegenteil hatte ich anfangs extreme Mühe die 1300kcal unter der Premisse dass davon mindestens 120g,besser 160-170g Eiweiß sein muss runterzukriegen,denn Eiweiß kam in meiner früheren Ernährung so gut wie nicht vor,habe quasi ausschließlich von Fastfood und vor allem Süßigkeiten gelebt.
Da bei dieser Fehlernährung die Kalorien so dicht gepackt waren musste ich nie viel essen und nichts davon war auch nur annähernd so sättigend wie Eiweiß.
Ehe ich angefangen habe viel Proteinshakes zu trinken hab war mir mit den 1300kcal gradezu übel vor Überfüllungsgefühl.
Leider resultierte daraus dass ich aus der 1300kcal Diät eine "höchstens 1300kcal" Diät gemacht habe und zum Teil dann deutlich weniger zu mir genommen habe.
Nun hat sich mein Körper aber an die eiweißreiche Kost gewöhnt was direkt dazu geführt hat dass ich bei tatsächlichen 1300kcal wieder geringfügig zugenommen habe (400g in einer Woche) - wie auch immer das im Defizit möglich ist,ich habe die Kalorien extra zu tracken begonnen weil mir das so spanisch vorkam und bin definitiv nicht über 1300 hinaus gekommen.. #05#

Folterkeller hat am 29 Jun 2020 11:28 geschrieben:Was ist denn dein akuteller Gesamtumsatz bzw wie hoch das Defizit, dass du fährst?


Das ist eine sehr gute Frage,denn jeder Rechner spuckt mir GRAVIEREND unterschiedliche Werte aus..
Ich neige aber dazu dem im "Lowcarbcompendium" am meisten zu glauben weil er wirklich viele Sachen abfragt und damit die Wahrheit die besagt dass ich mich (umso schlimmer seit coronabedingter Kurzarbeit) vom Sport abgesehen quasi gar nicht bewege aufdeckt.
Er sagt mein Gesamtumsatz betrüge 1912kcal pro Tag,demnach läge mein Defizit bei etwa -600kcal/Tag was zwar schon ordentlich,aber imo soooo viel auch nicht ist.
Ich weiß dass mehr Alltagsbewegung der eigentliche Schlüssel ist,aber ich habe mein gesamtes Leben die letzten noch nichtmal 2 Monate schon derart auf den Kopf gestellt dass ich das jetzt nicht auch noch binnen kürzester Zeit umstellen möchte.
Ich arbeite kontinuierlich daran indem ich zB wirklich immer die Treppen nehme (was ich vor 8 Wochen kaum konnte,tatsächlich habe ich mit dem Sport angefangen als ich merkte dass ichs nicht mehr am Stück zu meiner Freundin in den 4.Stock hoch schaffte :( *sonstsmilie* ) usw,aber zu einem insgesamt aktiven Lebensstil ist es noch ein weiter Weg..

Folterkeller hat am 29 Jun 2020 11:28 geschrieben:M.E. ist dein jetziges Vorgehen zu schnell und ich würde die Sache etwas langsamer angehen. Also nur ein Defizit von ca 500 kcal am Tag fahren und das dann auch komplett durchziehen?


Was du vorher nicht ahnen konntest,aber nun siehst..mein Defizit ist gar nicht deutlich über den klassischen 500kcal.
So erschütternd sich dass für euch schon lange sportlich aktiven Leute auch lesen mag.
Ich bin schändlich mit meinem Körper umgegangen und das alles nun wieder ins Lot zu bringen wird Zeit brauchen.
Es sind bei mir keine kleinen Stellschräubchen an denen ich drehen könnte um das Ganze ein wenig zu optimieren,sondern im Grunde genommen mein gesamtes Leben das ich in fast allen Bereichen grundlegend ändern muss wenn ich nicht in 5 Jahren von nem Herzkasper dahingerafft werden möchte.
Ich habe was diese Veränderungen angeht schon viel geschafft,aber dieses "viel",was für meine Verhältnisse wirklich VERDAMMT VIEL ist ist erst ein Bruchteil dessen was noch verändert werden muss.
Ich stehe noch ganz am Anfang eines neuen Weges und bin sehr glücklich ihn endlich gefunden zu haben,auch wenn ich weiß dass er streckenweise verdammt steinig sein wird..

Folterkeller hat am 29 Jun 2020 11:28 geschrieben:Ein Aufbau mit einem Gewicht, dass dir nicht gefällt ist wenig zielführend, wenn du die Kilos anschließend wieder hart runterarbeiten musst.


Ich finde nicht unbedingt,70kg wären ein Gewicht mit dem ich mich vorerst durchaus anfreunden könnte, da ich mir erhoffe dafür mit einer deutlichen Leistungssteigerung und Muskelzuwachs belohnt zu werden wie sie im Defizit nicht möglich wäre
Fürs Bodyweighttraining ist es ja nichtmal das schlechteste nicht unbedingt wenig zu wiegen,war jetzt schon ernsthaft am überlegen mir ne Gewichtsweste anzuschaffen und das abgenommene Gewicht damit wieder draufzupacken..
Üblicherweise werden die Trainingsgewichte mit der Zeit ja eher erhöht statt reduziert..^^

Die Kilos werde ich so oder so loswerden müssen,ob jetzt vor oder nach dem Aufbau scheint mir da nicht so wichtig zu sein,zumal ich hoffe meinen Grundumsatz durch mehr Muskulatur so weit steigern zu können dass ich dann für das gleiche Defizit mehr kcal zu mir nehmen könnte und somit vielleicht Platz für ein paar Kohlehydrate mehr wäre.
Derzeit ist nach Deckung meiner Macros einfach so gut wie nichts mehr über und ich mag Kohlehydrate leider am liebsten..

Aber 10kg müssen definitiv mindestens noch runter ehe ich mich abschließend entscheide wie ich dann weiter verfahre,das kommt auch darauf an wie gut die Diät weiterhin läuft (wenns zügig weitergeht kann ich locker noch bis auf 60kg runter,wenns anfängt zu stagnieren wäre ich eher geneigt die Diät zu unterbrechen. Und es kommt auch darauf an wie es sich mit dem Hunger entwickelt jetzt wo mein Körper sich an das viele Eiweiß gewöhnt hat. Noch habe ich keinen,aber davon mich so übersatt wie am Anfang zu fühlen bin ich inzwischen doch recht weit entfernt)

Ist alles doch viel komplizierter als ich dachte als ich vor 8 Wochen anfing nach Sport der mir gefallen könnte zu googeln.
Eine Diät hatte ich da noch gar nicht im Sinn,dachte Sport alleine würde doch locker reichen...schade dass es nicht so ist..^^ :D



Hi H_D,
schön, dass du auch wieder dabei bist,warst mir im aufspüren von Fehlern schon mehrmals ne gute Hilfe.. #04#

H_D hat geschrieben:Nicht der schnellste, aber vl der nachhaltigste Weg ist für mich Diäten und dann wieder Dietbreaks, Diäten etc bis du bei deinem Wunschgewicht bist


Du würdest also zur zweiten Option tendieren und zwischendurch in den Aufbau gehen ehe die Diät fortgesetzt wird..?
Wie lange Phasen hälst du in Bezug auf Diät und Aufbau denn für sinnvoll..?
Ich lese öfter für nur ein paar Monate in den Aufbau zu gehen würde nicht lohnen,nur ist da die Frage was man unter "ein paar" Monaten versteht..

Ich hätte jetzt gedacht wenn ich nach Option 2 verfahre mindestens ein halbes Jahr aufzubauen - also mindestens doppelt so lange wie die Diät ging,tendentiell eher länger..
Sofern nicht gewichtsmäßig irgendwas völlig aus dem Ruder läuft versteht sich..

Aber ich habe bislang halt noch ziemlich wenig Ahnung.



Hallo @CJoe1978 ,
vielen lieben Dank auch für deine wirklich nette und hilfreiche Antwort.
Wollte grade meine Antwort an deine beiden Vorposter abschicken als ich auf deinen Beitrag aufmerksam gemacht wurde.
Sehr vieles worum sich auch dein post dreht habe ich schon in meiner Antwort @Folterkeller geschrieben,zB wie es zu dem Übergewicht gekommen ist und wie mein Leben vor Sport und Diät aussah und nun aussieht.
Vieles konnte ich schon zum positiven hin verändern,aber noch mehr an Veränderung steht mir noch bevor.
Frisch gekochtes Essen habe ich quasi mein Leben lang nie gekannt,mich darauf einzustellen ständig zu kochen und das auch noch nur für mich alleine wird ne Megaaufgabe.
Derzeit bekomme ich meine Makros nur mithilfe von ergänzendem Eiweißpulver und Leinöl zusammen,alleine über frisch zubereitete Nahrung bekäme ich vor allem an Eiweiß maximal die Hälfte meines Bedarfs zusammen,da muss ich mich noch einfinden.
Jetzt während der Kurzarbeit hauts ja noch hin mir was zu kochen (auch wenn immer nur die selben paar Hauptzutaten Verwendung finden,ich habe noch nie so viel Tofu gegessen wie in den letzten paar Wochen und so viel Gemüse erst recht nicht obwohl das ja wie ich mir habe sagen lassen immer noch viel zu wenig ist),aber wie ich das hinbekommen soll wenn ich wieder jeden Tag erst gegen 17 Uhr Zuhause bin werden soll ist mir noch schleierhaft.
Normal gings von der Arbeit nur noch ab auf die Couch,zu essen gabs dann oft Fertigwaffeln/-kuchen etc weils mir sogar zu aufwändigwar mir noch was holen zu gehen..
Bin da ich lange sehr krank und dadurch mehrere Jahre arbeitsunfähig war nach der Arbeit schon immer ziemlich fertig,den Sport bekomme ich da ich ihn ja jederzeit machen kann noch irgendwie abends unter,aber mit dem kochen wirds richtig hart..

Zum Glück habe ich zumindest sowas wie eine "Traumfigur" nicht wirklich.
Natürlich möchte ich gern schlanker und straffer sein,aber das es zur Bikiniklasse niemals reichen wird ist mir schon klar.
Aber das ist ja auch nicht mein Ziel,ich möchte tatsächlich in erster Line stärker,schneller,beweglicher etc werden.
Mein allergrößter Traum ist Klimmzüge zu erlernen,würde gerne später mehr in Richtung Calisthenics und/oder Crossfit gehen.
Ich möchte einfach nicht mehr kränklich und schwächlich sein,dafür habe ich in 40 Jahren noch genug Zeit.

Der Sport macht mir sehr viel Spaß und ist auch gut für mein Selbstbewußtsein,ich bin stolz auf mich dass ich es bislang alles durchziehe und auf die Fortschritte die ich bereits gemacht habe.
Natürlich sind meine Leistungen gemessen an dem was hier im Forum so üblich ist immer noch unter aller Sau..aber ich mache jetzt erst seit ca 7 Wochen Sport und hätte nie gedacht dass sich meine Leistungen so schnell steigern könnten.
Am Anfang konnte ich ja gar nichts,nichtmal 10 Jumping Jacks habe ich geschafft,beim Plank Hold Versuch bin ich nach 15 Sekunden wie ein Brett zu Boden geknallt und nach 7 oder 8 Squats blieb mir nichts anderes übrig als mich auf den Boden plumpsen zu lassen weil ich beim besten Willen nicht mehr hoch kam.
Es war ne fürchterliche Quälerei und leider hatte ich über die vielen sportfreien Jahre vergessen dass fürchterliche Quälereien unter den richtigen Umständen doch trotzdem wahnsinnig viel Spaß machen können.

Ich möchte diesen sportlichen Lebensstil für mich,endlich hat es etwas geschafft mich zu begeistern was mein Leben mal zum besseren hin verändert,deshalb werde ich alles daran setzen damit auch dauerhaft am Ball zu bleiben.
Es wirkt sich schon jetzt,ganz am Anfang wo meine Leistungen noch alles andere als beeindruckend sind positiv auf alle möglichen anderen Bereiche meines Lebens aus.
Unter anderem auf meine Ernährung um beim Thema zu bleiben.
Du siehst also,meine Planung ist langfristig,ich hoffe nur es kommt nicht wieder irgend ne Krankheit rein und macht mir wieder alles kaputt.

Entschuldige bitte dass meine Antwort an dich vom Thema Ernährung etwas abschweifte,ich hätte sonst vieles nochmal schreiben müssen was ich schon an Folterkeller gerichtet geschrieben habe,deshalb bin ich jetzt auf die anderen Punkte etwas mehr eingegangen.
Was ich auf jeden Fall aber noch sagen möchte ist,dass mir völlig bewusst ist dass die Ernährungsumstellung von Dauer sein muss und ich weiß dass ich mich was das kochen angeht noch deutlich bessern muss wenn ich nicht immer Nahrungsergänzungsmittel zufüttern müssen möchte.
Das und die Alltagsbewegung sind die Punkte wos noch harkt,an denen ich aber (fast) täglich arbeite. :)

-----------------------------------------------


Wuh..jetzt habe ich aber selbst für meine Verhältnisse verdammt viel geschrieben - beim nächsten Mal versuche ich schneller zu sein und jedem einzeln zu antworten..^^ *drehsmilie*

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Re: Starkes Übergewicht am Stück oder etappenweise abbauen..

Beitragvon Folterkeller » 29 Jun 2020 18:32

Puh, was ein Roman, aber er gibt ein besseres Bild.

Glückwunsch zur neuen Lebenseinstellung!du scheinst ja schon einiges verändert zu haben.

Fitnessexperts hat auch einen brauchbaren Rechner. Letztendlich musst du aber dein Mittelfeld finden und das geht nur durch learning by Doing. Da ist der jetzige Zeitraum auch einfach noch zu kurz. Das kommt mit der Zeit.

Ggf wäre ja auch ein Fitnesstracker wie Garmin, Fitbit oder Konsorten etwas für dich um deinen Bedarf einzuschätzen.

Lass es langsam angehen. Sowohl mit dem Sport als auch der Ernährung. Das ganze ist ja kein Sprint. Aber ich denke, du bist schon auf einem guten Weg.


Letztendlich scheint für dich ein moderates Defizit ja zu funktionieren. Bleibe Mal ein paar Wochen auf Erhaltungskalorien und greife dann erneut an. Ggf gibt dir das bereits den nötigen Kick.

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Re: Starkes Übergewicht am Stück oder etappenweise abbauen..

Beitragvon H_D » 29 Jun 2020 21:46

Hi H_D,
schön, dass du auch wieder dabei bist,warst mir im aufspüren von Fehlern schon mehrmals ne gute Hilfe.. #04#

H_D hat geschrieben:
Nicht der schnellste, aber vl der nachhaltigste Weg ist für mich Diäten und dann wieder Dietbreaks, Diäten etc bis du bei deinem Wunschgewicht bist



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Wie lange Phasen hälst du in Bezug auf Diät und Aufbau denn für sinnvoll..?
Ich lese öfter für nur ein paar Monate in den Aufbau zu gehen würde nicht lohnen,nur ist da die Frage was man unter "ein paar" Monaten versteht..


Dietbreaks weil du ja jetzt schon bei 1300kcal bist und Frauen sehr empfindlich reagieren können bei langen/harten Diäten (hormonell gesehen).

Diese Breaks müssen auch keine Monate sein, selbst Wettkampfbodybuilder machen in WK-Diäten mal 2-4 Wochen
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Re: Starkes Übergewicht am Stück oder etappenweise abbauen..

Beitragvon Thani » 30 Jun 2020 12:20

@Folterkeller :
Jap,im verfassen von Romanen bin ich supi,nur das mit dem mich kurzfassen haut nicht so wirklich hin..^^ *uglysmilie*
Allerdings wird hier immer so detailliert nachgefragt wenn ich eher wenig schreibe dass ich so halbwegs sicherstelle auch alles Relevante mit drin zu haben,teilweise ist mir nämlich noch nicht ganz klar welche Informationen gebraucht werden und welche nicht,die Lage ist bei mir ja n bissi anders als wenn jetzt ein ansonsten gesunder,20-jähriger Typ die selben Fragen stellen würde. :)

Vielen Dank für deine freundlichen Worte,ich hoffe echt dass ich die Veränderungen dauerhaft beibehalten und weiter ausbauen kann,denn ich merke jetzt schon deutlich dass sie gut für mich sind - und das nicht nur körperlich..
Ich zitiere eher ungern alte Naziweisheiten,aber vermutlich ist an dem Zusammenhang dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist steckt doch deutlich mehr dran als man auf den ersten Blick meinen würde.. :)

Ich hab 2 Kalorientracker,einmal Yazio und MyFitnessPal.
Bin aber noch nicht sicher welche davon ich auf Dauer behalte oder ob ich noch andere ausprobiere.
Nutzt du/ihr von diesen Tracking Apps eigentlich die Basisversionen,oder sollte man doch lieber für Premium zahlen..?

Ja,ich denke demnächst wird es eine Diätpause geben,ob jetzt nur kurz auf Erhaltungskalorien zum resetten des Stoffwechsels oder doch für ne längere Aufbauphase muss ich mal gucken.
Es wurmt aber auch echt dass Muskelauf- und Fettabbau gleichzeitig nie so gut gelingen können wie getrennt...und dass das mit zunehmender Trainingserfahrung auch noch schlimmer wird..^^ :D
(Wobei mir das bei meinem Ziel eigentlich atm völlig egal sein könnte,sowohl weniger Gewicht als auch mehr Muskeln würden ja gleichermaßen bewirken dass ich mehr Wiederholungen und schwerere Übungen schaffe)



H_D hat geschrieben:Dietbreaks weil du ja jetzt schon bei 1300kcal bist und Frauen sehr empfindlich reagieren können bei langen/harten Diäten (hormonell gesehen).

Diese Breaks müssen auch keine Monate sein, selbst Wettkampfbodybuilder machen in WK-Diäten mal 2-4 Wochen


Ach so,echt nur um den Stoffwechsel wieder aus dem Sparmodus zu kriegen und n paar mehr wichtige Makros zuzuführen meinst du.
Klar,das ginge natürlich auch.

Wobei meinen Hormonen eh nicht mehr zu helfen ist,hab jahrelang Progesteron substituiert (bis mein Arzt meinte das mache man heute gar nicht mehr wenn eh kein Kinderwunsch bestünde) und hätte eigentlich auch Testosteron substituieren müssen weil ich nichtmal n fünftel des Normwertes für Frauen hatte,aber damals gabs noch keine Präperate extra für Frauen und offenbar wurde mir obwohl ich examinierte Krankenschwester bin nicht zugetraut normales Testogel für Männer sinnvoll dosiert anzuwenden.
War sogar bei noch m Gyn,aber wenns um Testoseron bei Frauen geht werden die alle ganz komisch,dabei sah ich gewiss nicht nach ner Sportlerin mit Missbrauchsabsicht aus.
Dafür bekomme ich jetzt bei minimaler Schilddrüsenunterfunktion ziemlich hochdosiertes L-Thyroxin was die Monatsblutung allerdings tatsächlich für ne gewisse Zeit wieder in Gang gebracht hatte.
Vielleicht sollte ich der Sache nochmal nachgehen,hatte es irgendwann einfach auf sich beruhen lassen,Periode ist eh doof,aber jetzt könnte mir dieser Umstand in die Quere kommen.
Der Auslöser ist nie wirklich gesucht worden,ich war so lange schwer krank und musste so viele Medikamente schlucken dass sehr viel in meinem Körper durcheinandergeraten ist,zum Teil wohl irreversibel,den Rattenschwanz schleppe ich obwohl ich inzwischen schon lange wieder ziemlich gesund bin immer noch mit mir rum..

Aber um zum eigentlichen Thema zurückzukommen:
Du bist ganz klar für eine eher kurze Unterbrechung der Diät - sie erstmal abzubrechen und für n paar Monate im ganz leichten Überschuss in den Aufbau zu gehen wäre die schlechtere Wahl..?

(Ich hinterfrage da so stark weil mein gemischter Cardio/Strenght Journey nur noch diese Woche geht,danach könnte ich wieder einen gemischten aussuchen oder eben einen reinen Strenght wählen,der würde im starken Defizit aber wohl weniger Sinn als im leichten Überschuss machen. So lange ich da unsicher bin wie die Diät weitergeht würde ich einen der fortgeschritteneren Gemischten nehmen)

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Re: Starkes Übergewicht am Stück oder etappenweise abbauen..

Beitragvon H_D » 30 Jun 2020 12:22

Gerade wenn du eine SDU hast macht so ein großes Defizit und Low Carb nicht viel Sinn.

Hatte den Thread so gelesen, dass du jetzt diäten willst
"Fact: In applied sciences such as exercise and nutrition, research and practice go hand in hand - you can't optimize one without the other. Researchers who dismiss practical experience and practitioners who dismiss scientific evidence only serve to set back efforts to deliver the best possible results and ultimately do an injustice to the field."
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Re: Starkes Übergewicht am Stück oder etappenweise abbauen..

Beitragvon Folterkeller » 30 Jun 2020 13:19

eine Premium Version brauchst du von Trackern m.E. nicht.

Bist du aktuell noch in ärztlicher Behandlung? Wenn ja, ggf dein weiteres Vorhaben auch mit deinem Arzt besprechen und auch noch einmal Blut / Hormone checken. Sieh es als Boxenstopp vor dem Rennen. Kein Rennfahrer möchte, dass ihm die Karre um die Ohren fliegt.

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Re: Starkes Übergewicht am Stück oder etappenweise abbauen..

Beitragvon Thani » 30 Jun 2020 13:46

H_D hat am 30 Jun 2020 12:22 geschrieben:Gerade wenn du eine SDU hast macht so ein großes Defizit und Low Carb nicht viel Sinn.

Hatte den Thread so gelesen, dass du jetzt diäten willst


Ach wieso,die Schilddrüsenhormone werden mir doch ersetzt.
War grade erst letzten Donnerstag seit Jahren zum ersten Mal beim Blutabnehmen (merkwürdig was meine neuen sportlichen Ambitionen für Blüten treiben,plötzlich ist mir sowas wichtig) und meine Schilddrüsenwerte sind top,trotz bereits 5 Wochen Diät.. *drehsmilie*

Joa,ich wollte eigentlich zumindest noch 10kg runter und habe noch begrenzte Hoffnung dass die ähnlich schnell schwinden wie die letzten 10kg,mit 80kg bei 1,69m an Aufbau zu denken wäre wohl wirklich zu früh,bei 70kg hingegen würde ichs in Betracht ziehen..

Vermutlich habt ihr aber alle recht und son kurzes Päuschen auf Erhaltungskalorien wäre die beste Wahl falls die Diät zu langsam weitergeht.

Ab heute werde ich Yazio auch durchgehend nutzen damits mal jeden Tag 1300kcal sind und nicht im groben Durchschnitt,hatte da n richtig blöden Denkfehler drin..

Danke jedenfalls für deine Hilfe,du scheinst von Ernährung echt Ahnung zu haben die ich mir gerne zunutze mache solange es an meiner eigenen noch mangelt.. #04#


Folterkeller hat geschrieben:eine Premium Version brauchst du von Trackern m.E. nicht.

Bist du aktuell noch in ärztlicher Behandlung? Wenn ja, ggf dein weiteres Vorhaben auch mit deinem Arzt besprechen und auch noch einmal Blut / Hormone checken. Sieh es als Boxenstopp vor dem Rennen. Kein Rennfahrer möchte, dass ihm die Karre um die Ohren fliegt.


Hups,jetzt hätte ich deinen neuen post fast übersehen..
Wie ich grade schon zu H_D sagte WAR ich tatsächlich letzte Woche freiwillig beim Blutabnehmen..
Langsam wird das echt gruselig mit mir,wenn ich nicht aufpasse kommt noch Einer auf die Idee mir könnte an meinem Körper was liegen..^^ :D
War allerdings nur beim Internisten und hab ein großes Blutbild und ein paar Spezialwerte die mit den Sachen hier nichts zu tun haben abnehmen lassen.
Waren für meine Verhältnisse echt okay,Schilddrüse sogar mitten im Normbereich..
Sollte dennoch auch mal zum Gyn um die ganzen Hormone abchecken zu lassen,Endokrinologen gibts bei mir in der Region leider nicht.
Und ich glaube dass ich es wenn die Werte wieder so armseelig sind drastischer als zuvor nehmen werde und mich nicht mit meiner Entscheidung mich keinem Kind als Mutter zumuten zu wollen abspeisen lasse nicht substituiert zu werden.
Wenns das Zeug gibt und es ne Kassenleistung ist hat es auch Nutzen,warum soll der mir nicht zugute kommen..?
Ich lasse mich immer viel zu leicht abwimmeln weil ich nicht unverschämt erscheinen möchte,aber leider zeigt die Erfahrung dass man so zu nix kommt und in die Röhre guckt während die die immer "HIER" schreien und die Ellbogen ausfahren sich n schönes Leben machen.
Und die Werte sind Scheiße,dafür brauch ich gar kein Blutbild,da muss ich nur meine Libido - was war das noch gleich? - fragen.. *uglysmilie*

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Folterkeller
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Re: Starkes Übergewicht am Stück oder etappenweise abbauen..

Beitragvon Folterkeller » 30 Jun 2020 14:01

ich zitiere Pippi Langstrumpf:
"Hör zu Annika, hast du schon Plätzchen und Kuchen?
Hat Tommy schon Plätzchen und Kuchen?
Seht ihr, dass kommt davon! Wenn es was Gutes gibt, muss man sich ranhalten, sonst kommt man zu kurz!"

https://www.youtube.com/watch?v=6Ha64MVQXXo ab 19:30

Gilt leider auch für den Rest im Leben :-)

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Re: Starkes Übergewicht am Stück oder etappenweise abbauen..

Beitragvon Thani » 30 Jun 2020 14:36

Folterkeller hat am 30 Jun 2020 14:01 geschrieben:ich zitiere Pippi Langstrumpf:
"Hör zu Annika, hast du schon Plätzchen und Kuchen?
Hat Tommy schon Plätzchen und Kuchen?
Seht ihr, dass kommt davon! Wenn es was Gutes gibt, muss man sich ranhalten, sonst kommt man zu kurz!"

https://www.youtube.com/watch?v=6Ha64MVQXXo ab 19:30

Gilt leider auch für den Rest im Leben :-)


Lol,jetzt musste ich mir die Story aber auch ganz reinziehen..^^
Pippi Langsstrumpf..ewig nicht mehr gesehen..kommt als Erwachsene geguckt doch anders rüber als damals als Kind..^^ :D

Tja,dann werd ich mich beim Gyn am besten verhalten als seien die Medis leckere Plätzchen..^^
Und das in der Diät..da kann ja nichts mehr schief gehen..^^

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Re: Starkes Übergewicht am Stück oder etappenweise abbauen..

Beitragvon H_D » 30 Jun 2020 18:13

und es wurde nicht nur TSH gemessen?
"Fact: In applied sciences such as exercise and nutrition, research and practice go hand in hand - you can't optimize one without the other. Researchers who dismiss practical experience and practitioners who dismiss scientific evidence only serve to set back efforts to deliver the best possible results and ultimately do an injustice to the field."
Brad Schoenfeld


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Re: Starkes Übergewicht am Stück oder etappenweise abbauen..

Beitragvon Thani » 30 Jun 2020 20:24

H_D hat am 30 Jun 2020 18:13 geschrieben:und es wurde nicht nur TSH gemessen?


Ich warte noch auf die Auswertung anderer Spezialwerte (haben mit Hormonen aber nix zu tun),dann lass ich mir den ganzen Kram zusammen für meine Unterlagen ausdrucken - das wird nächsten Montag nach der hoffentlich vernünftigen Besprechung sein.
Kann die Werte des großen Blutbildes dann bei Interesse gerne posten..?

Bin mir nicht ganz sicher was er wirklich alles zur Auswertung angekreuzt hat da die Besprechung letzten Montag so zwischen Tür und Angel erfolgte (habe die Auswertung noch gar nicht selbst gesehen) weil die für mich wirklich wichtigsten Werte eben noch nicht vorlagen,aber ich befürchte dass du vermutlich Recht haben könntest und nur der TSH gemessen wurde obwohl ich es nicht hoffe.
Mein Internist ist nämlich leider verdammt geizig,selbst um die Abnahme meiner CK Werte (die ich zum ersten Mal seit mindestens 3-4 Jahren haben wollte und die eng mit der Erkrankung an der ich 2012 beinahe hopps gegangen wäre in Verbindung stehen) musste ich bei den alten Geizhals betteln,die gehören leider zu denen die noch nicht aus dem Labor zurück waren..
Denke die sind im Zusammenhang mit dem Sport auch nicht ganz unwichtig,deshalb wollte ich sie auch unbedingt haben.

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