Training und Psyche

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phantomrectum
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Training und Psyche

Beitragvon phantomrectum » 08 Dez 2016 11:08

Hi:)
Ich habe folgendes Problem und hoffe sehr, dass mir jemand von euch helfen kann. Es ist leider elendig lang, aber vielleicht gibt es ja trotzdem wen der sich die Zeit nehmen kann :)

Kurze Vorgeschichte: Ich bekam vor ca anderthalb Jahren aufeinmal Panikattacken, die jederzeit auftreten konnten. Entwickelte daraufhin eine Herzneurose und generell hypochondrische Tendenzen, psychische Probleme folgten meisst kurz darauf (Depression etc). Als dann mein Vater noch schwer krank wurde, haben sich meine ganzen Symptome verschlimmert. Hatte regelmässig Nervenzusammenbrüche, war depressiv, konnte keinen Sport machen. Das war alles im Herbst/Winter 2015. Hatte in dieser Zeit jedoch auch eine Traingsverletzung die meine pschischen Probleme forcierte (Muskeldysbalance und Brachialgie am Rücken)

Anfang 2016 wurde es dann besser, ich konnte wieder besser Sport machen, jedoch nie ohne die Angst, plötzlich umzufallen, mich zu überanstrengen oder gar einen Herzinfarkt zu bekommen. Immer mit angezogener Handbremse also.

Anfang Oktober hatte ich eine grosse Prüfung, trainierte in der Zeit auch relativ viel und aß wenig. Kurz nach der Prüfung bekam ich eine Grippe (ohne Fieber) Wurde daraufhin wieder schwerst depressiv (weil ich keinen Sport machen konnte). Über den gesamten Oktober und November hinweg hatte ich lauter kleinere Krankheiten wie etwa Erkältungen, Nebenhöhlenentzündung und eine Magen Darm Grippe. Zwischendurch machte ich ab und zu wieder einmal Sport wenn ich mich besser fühlte, nur um danach wieder krank zu werden. Mein Immunsystem und meine Pysche waren wieder im Keller, ständig hatte ich die Angst wieder krank zu werden nach dem Training.

Nun zu meinem derzeitigen Problem: Ich habe derzeit (glaube ich) keine Krankheit per se, meine Beine fühlen sich jedoch unglaublich schwach an. Letzten Samstag ging ich in der Früh eine halbe Stunde laufen, und am Nachmittag machte ich ein Rückentraining. Ich kam heim und fühlte mich wie ein schwaches Stück Elend, ich konnte nur auf der Couch liegen und nichts machen. Wieder hatte ich sorgen einer ernsthaften Erkrankung. Am Sonntag lag ich den ganzen Tag nur daheim und fühlte mich als ob ich von 15 LKW`s überfahren wurde.

Gestern machte ich 10 min Sport, und fühlte mich so unwohl dabei, dass ich nach Hause gehen musste. Heute trau ich mich nicht wirklich überhaupt ins Fitnesstudio zu gehen. Kann es sein dass ich an einer Erschöpfung leide, oder etwa ernsterem? Meine Beine fühlen sich seit Samstag sehr müde an, ich bin generell eher Erschöpft, ansonsten fehlt mir aber nichts. Das Problem bei mir ist auch das ständige Wechselspiel zwischen den körperlichen Beschwerden und meine Psyche, die mich ziemlich fertig macht.
(Ich war bei viele Ärzten im letzten Jahr, EKG, Belastungs EKG, Herzultraschall, Blutbilder, MRT vom Kopf, sind alle OK, mein Blutdruck und Puls sind im Optimalbereich)

Vielen Dank


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*Matzzze*
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Re: Training und Psyche

Beitragvon *Matzzze* » 18 Jan 2017 17:12

Du hast doch selbst schon erkannt, dass es ein psychisches und kein physisches Problem ist. Suche den richtigen Arzt auf = Psychiater. Da wird dir geholfen.

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Re: Training und Psyche

Beitragvon RoumanV » 23 Jan 2017 22:36

Kann dir leider nicht helfen trotzdem alles gute.


Habe selbst schwere psychische Probleme, doch sobald ich ins gym komme und die geräte sehe werde ich von herzen glücklich und vergesse alles um mich herum :D


Der sport hat mein leben gerettet.

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Re: Training und Psyche

Beitragvon Heilwasser » 11 Mai 2017 06:22

Geh bitte zum Arzt. Da stimmt etwas ganz gewaltig mit deinem Hirnstoffwechsel nicht. Ist aber nicht schlimm , keine Angst . Nach drei Wochen Fluctin gehts dir wieder super.
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Re: Training und Psyche

Beitragvon Schervus » 14 Mai 2017 16:47

Falls du Antidepressiva einnehmen musst, würde ich dir raten nebenbei hochdosiertes B Complex einzuhnehmen, da diese Medikamente langfristig zu einem Mangel führen.
Ansonsten Zink + Selen für dein Immunsystem und eine Psychotherapie ist nicht verkehrt.

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Re: Training und Psyche

Beitragvon Mösenheinz » 14 Mai 2017 17:38

phantomrectum hat am 08 Dez 2016 11:08 geschrieben:Heute trau ich mich nicht wirklich überhaupt ins Fitnesstudio zu gehen.

Ganz ehrlich: In Deiner Situation ist Fitnessstudio nichts, dafür können die Kraftleistungen zu volatil sein. Bei einem guten Traning könnte ich die Welt umarmen, auf der anderen Seite hatte ich BD-Leistungen, wo ich fast geheult und eine Kurzhantel in den Spiegel geschmissen hätte.

Da bei Dir organisch alles in Ordnung zu sein scheint, würde ich eher auf Ausdauersport gehen (Walking, Laufen), aber ohne Uhr etc.

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Re: Training und Psyche

Beitragvon Kein Lauch » 30 Nov 2017 17:08

Ganz einfach. Dein Serotonin-System ist durcheinander. Nannte man früher Panikstörungen, was du da beschreibst. Geh damit zum Neurologen oder Psychiater und berichte ihm das so, wie du es hier beschrieben hast. Er wird dir einen Serotoninwiederaufnahmehemmer verschreiben, am besten finde ich Paroxetin. Ich habe das nämlich auch. ABER: Du solltest dann, wenn du das nimmst (und du hast dann wirklich keinerlei Probleme mehr) keine Supplemente mehr nehmen, die auf Eiweiß basieren, sprich Proteinsachen, Aminosäuren, etc. In den Supps ist der Gehalt von L-Thrypthopham so hoch, dass dort in Wechselwirkung mit dem Medikament es zu einem so genannten Serotoninsyndrom führen kann. Das ist aber halb so wild, weil Supplements eh unnötig sind, in jeglicher Hinsicht. Sie dienen nur den Menschen, die damit Geld verdienen und man tut selbst höchstens bisschen was fürs Ego. Das ist alles nichts, was man nicht auch mit bodybuildinggerchter Nahrung aufnehmen kann, sowohl in ausreichender Menge, als auch schnell genug nach dem Training.

LG

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ichMASCHINE
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Re: Training und Psyche

Beitragvon ichMASCHINE » 30 Nov 2017 19:24

hast du mal meditation probiert?
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" The Iron never lies to you. You can walk outside and listen to all kinds of talk, get told that you're a god or a total bastard. The Iron will always kick you the real deal. The Iron is the great reference point, the all-knowing perspective giver. I have found the Iron to be my greatest friend. It never freaks out on me, never runs. Friends may come and go. But two hundred pounds is always two hundred pounds."
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