Vitamin-D-Mangel: Symptome und Gegenmaßnahmen

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ichMASCHINE
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Re: Vitamin-D-Mangel: Symptome und Gegenmaßnahmen

Beitragvon ichMASCHINE » 31 Okt 2017 13:59

*upsmilie* sehr schöner artikel #10# vielen dank TA dafür #03#
`?


" The Iron never lies to you. You can walk outside and listen to all kinds of talk, get told that you're a god or a total bastard. The Iron will always kick you the real deal. The Iron is the great reference point, the all-knowing perspective giver. I have found the Iron to be my greatest friend. It never freaks out on me, never runs. Friends may come and go. But two hundred pounds is always two hundred pounds."
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Re: Vitamin-D-Mangel: Symptome und Gegenmaßnahmen

Beitragvon A1L2X » 31 Okt 2017 15:21

Toller Artikel! Ich werde die Tage mal meinen Vitamin D Wert messen lassen und ggf. entsprechend supplementieren. Habe bisher auch nur positives über Vitamin D gelesen / gehört. Angeblich hätte Vitamin D auch eine sehr gute Wirkung auf leichte bis mittelschwere Akne. Hat jemand dbzgl. Erfahrungen?

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Chickenjoe
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Re: Vitamin-D-Mangel: Symptome und Gegenmaßnahmen

Beitragvon Chickenjoe » 01 Nov 2017 10:36

Weil, so schließt er messerscharf,
nicht sein kann, was nicht sein darf.

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Re: Vitamin-D-Mangel: Symptome und Gegenmaßnahmen

Beitragvon H_D » 01 Nov 2017 17:32

editiert

wollte nur weitere Funktionen des VitD aufzeigen
Zuletzt geändert von H_D am 01 Nov 2017 22:48, insgesamt 1-mal geändert.
"Fact: In applied sciences such as exercise and nutrition, research and practice go hand in hand - you can't optimize one without the other. Researchers who dismiss practical experience and practitioners who dismiss scientific evidence only serve to set back efforts to deliver the best possible results and ultimately do an injustice to the field."
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Re: Vitamin-D-Mangel: Symptome und Gegenmaßnahmen

Beitragvon Frank » 01 Nov 2017 17:37

Ich fänds total super, wenn nicht nur links und lange Zitate gepostet werden, sondern derjenige dann auch seine intention dazu schreibt. Ist ja keine Pinnwand - eigentlich 😊

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Re: Vitamin-D-Mangel: Symptome und Gegenmaßnahmen

Beitragvon Stuffo » 01 Nov 2017 20:21

Frank hat am 01 Nov 2017 17:37 geschrieben:Ich fänds total super, wenn nicht nur links und lange Zitate gepostet werden, sondern derjenige dann auch seine intention dazu schreibt. Ist ja keine Pinnwand - eigentlich 😊


Danke! Denk ich mir in anderen Threads auch immer wenn sowas gepostet wurde. *sonstsmilie*

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Re: Vitamin-D-Mangel: Symptome und Gegenmaßnahmen

Beitragvon strahlstrom » 02 Nov 2017 09:14

Eine Empfehlung für K2? Esn hat da leider nichts.

Danke.

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Re: Vitamin-D-Mangel: Symptome und Gegenmaßnahmen

Beitragvon Höfer » 02 Nov 2017 11:18

Schöner Artikel zur passenden Zeit.
Vor allem bei einer täglichen Zufuhr, wie im Rahmen der Vitamin-D-Therapie dargestellt, sollte eine zusätzliche Fettzufuhr unnötig sein, so dass hier keine Bedankenbestehen müssen, wenn die Vitamin-D-Kapsel einmal nicht mit einer Mahlzeit eingenommen wird.
Es heißt Bedenken, kann man sicher noch korrigieren.

P.s Warum kann man den Artikel nicht bewerten?
Da ich Gluten und Laktose ausgesprochen gut vertrage, erlaube ich mir Intoleranzen im zwischenmenschlichen Bereich #guenni#

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Re: Vitamin-D-Mangel: Symptome und Gegenmaßnahmen

Beitragvon MerrimanW » 02 Nov 2017 18:38

Ich stimme mit dir eigentlich in allen Dingen des Artikels überein, Frank. Die Mechanismen sind perfekt erklärt, die Art der Zufuhr, das Pro und Contra der verschiedenen Möglichkeiten sehr gut abgewogen.

Nur kann ich die Zielwerte nicht so stehen lassen, weil es keine Evidenz für diese Behauptung ("Als Optimal gilt ein Vitamin-D-Spiegel ab 40 ng/ml, besser sogar über 55 ng/ml, wenn ein langfristiger Schutz vor Krebserkrankungen erlangt werden soll.") gibt.

Vit D ist ziemlich im Hype, so einen Hype gibts für viele Stoffe, alle paar Jahre ist ein anderer dran. Was typisch für so eine Entwicklung ist: Effekte werden anfangs extrem überschätzt, selbst in einigen (meist kleinen) enthusiastischen Studien zu Beginn. Nach ein paar Jahren stärkerer Forschung ernüchtert sich das Bild wieder. So auch bei Vit D. Allerdings erzeugen solche Hypes auch Gurus und fanatische Anhänger, die länger an ihren Behauptungen kleben bleiben als Kaugummi an Schulbänken. Unter anderem deshalb, weil einige davon (auch Ärzte) ihre ganze Karriere auf einen einzelnen Stoff aufbauen (Bücher, Jünger, Bekanntheit).

Die über die Rachitis-/Knochendichteprophylaxe (die selbst schon ziemlich vage sind: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1 ... .pub4/full )hinausgehenden Effekte >25ng/ml sind überaus schwierig, wenn nicht bisher gänzlich erfolglos, nachzuweisen.

Die vollmundigen Effekte zur Krebsprävention der Befürworter hoher Spiegel entbehren jeder Grundlage: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1 ... .pub2/full

Weil es aber sein kann, dass ein Stoff weniger Erkrankungen in einem Bereich, dafür aber mehr in einem anderen Bereich hervorruft, will man eigentlich sowieso nicht "die Krebssterblichkeit", "die Herz-Kreislauf-Sterblichkeit" usw wissen, sondern am liebsten die Gesamtsterblichkeit. Wichtig ist das zB bei Statinen, die die HKL-Sterblichkeit in bestimmten Gruppen senken, aber womöglich die Gesamtsterblichkeit nicht (weil sie in anderen Bereichen ansteigt). Oder auch Präventionen wie Mammographie, die einige wenige Brustkrebtodessfälle verhindern können, aber durch Nebenwirkungen bei falsch-positiven auch wieder Probleme hervorrufen.

Voila:
Es gibt bei Vitamin D-Spiegeln kleine Effekte in der Gesamtsterblichkeit mit einer Risikoreduktion auf RR= 0,94:
D3 decreased mortality (4,153/37,817 (11.0%) vs 4,340/38,110 (11.4%); RR 0.94 (95% CI 0.91 to 0.98); P = 0.002; I2 = 0%; 75,927 participants; 38 trials
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1 ... .pub3/full

Dieses "Risk Ratio 0,94" bedeutet anschaulich, dass zB von 100 60-Jährigen Leuten, von denen im Jahr 3 sterben, 6% weniger, und damit nur noch 2,82 sterben. Dieser Effekt ist aber aufgrund der bisherigen Anzahl der STudienteilnehmer mit einer Unsicherheit behaftet: Er liegt wahrscheinlich irgendwo zwischen 0,91 bis 0,98. Im letzteren Fall würden dann statt 3 nur 2,94 sterben. Das vielleicht als kleiner Eindruck zu typischen Effektstärken.

Die niedrigste Gesamtsterblichkeit wurde übrigens bei bei 35ng/ml festgestellt - bei höheren Werten stieg sie wieder an! https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22573406 Die Gründe dafür sind unbekannt. Wir brauchen noch viel Forschung, welcher Wert bei wem sinnvoll ist - bei einigen kann ein höherer, bei anderen ein niedrigerer besser sein.

Pauschale Zielvorgaben von "55ng/ml" haben allerdings Stand heute keinerlei Evidenz aus der Forschung und sind reine Spekulationen - wie das Beispiel mit 35ng/ml als Spiegel mit der niedrigsten Gesamtsterblichkeit zeigt auch welche, die nach hinten losgehen können.

Was nämlich überhaupt noch nicht klar ist: Sofern keine RCT gemacht wurden, weiß man gar nicht, ob nicht die höhere Sterblichkeit (genauer gesagt die jeweilige schwere Krankheit) nicht zu niedrigeren Vit D-Spiegeln führte. Als umgekehrt. Damit wären niedrige Vit-D-Spiegel nur Folge und Erscheinungsbild anderer Krankheiten - zB durch gestörten Stoffwechsel oder simpel wegen Bettlägerigkeit (--> weniger Sonne --> weniger Vit D).




Ich empfehle auch den verlinkten Artikel von ChickenJoe zu lesen, was überhaupt diese Mindestlevel von bestimmten Spiegeln bedeuten, die man immer liest, wenn es heißt: "Der Spiegel sollte xy sein." Oder: "Pro Tag mindestens xy an Vitamin Soundso." Wie der Artikel sehr schön erklärt, hat zB ein Zielspiegel, schon eine Art "Sicherheitszuschlag" eingebaut.

Wenn Gesellschaften also "20ng/ml" als Zielwert für die Osteoporoseprophylaxe ausgeben (als der praktisch einzige Bereich, in dem wir handfeste Effekte von Vit D kennen), bedeutet dass, dass 97% der Menschen weniger brauchen (für die Nerds: weil das nicht der Mittelwert, sondern der Mittelwert + 2SD Wert ist). Gleiches mit den Zufuhrempfehlungen in xy I.E./Tag.





Abwarten, Tee trinken, meinetwegen den Spiegel auf 35ng/ml bringen. :)
Bitte alle Fragen, die in einem thread behandelt werden können (also praktisch alle) - in einen thread. Dann haben alle was davon. PN bitte nur wenn unbedingt nötig. Danke!

Grundlagen: http://www.team-andro.com/phpBB3/read-f ... 07724.html

Musterpläne:
http://www.team-andro.com/phpBB3/musterplaene-f124.html
http://www.team-andro.com/phpBB3/dza-s- ... 74520.html

P.S.: "Science. It works, bitches." - R. Dawkins

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Re: Vitamin-D-Mangel: Symptome und Gegenmaßnahmen

Beitragvon Bodybuilding4Life » 07 Nov 2017 05:57

Laut Artikel enthalten also lediglich tierische Lebensmittel
Vitamin K???

->...Darüber hinaus macht, wenn man sich für eine Vitamin-D-Supplementierung entscheidet, eine zusätzliche Zufuhr von Vitamin K2 Sinn. Dieses kommt lediglich in tierischen Lebensmittel vor und wird zum Teil aus Vitamin K1 im Darm gebildet... <-

Schaut man mal nach Vitamin K haltigen Lebensmitteln, findet man prompt Schnittlauch, Petersilie und Kresse als Top-Lieferanten!

http://www.naehrwertrechner.de/naehrsto ... min-k.html

Screenshot_2017-11-07-04-47-32.png


Ich empfehle die gefrorenen K-Classic Bio Kräuter Päckchen für 66cent das Stück mit 50g Inhalt!

Gruß
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Frank
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Re: Vitamin-D-Mangel: Symptome und Gegenmaßnahmen

Beitragvon Frank » 07 Nov 2017 06:07

Das ist Vitamin K1, nicht K2. Hast es selbst zitiert 👀

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Re: Vitamin-D-Mangel: Symptome und Gegenmaßnahmen

Beitragvon Bodybuilding4Life » 07 Nov 2017 10:49

Naja ok. Aber da steht doch, dass im Darm das K2 aus K1 gebildet wird? Ist doch dann gut,wenn man viel K1 isst?
Und wo finde ich denn dann K2, bzw. welche tierischen Lebensmittel enthalten viel K2? Kann ja nicht sein, dass man dafür auch noch Supplemente kaufen muss...

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Re: Vitamin-D-Mangel: Symptome und Gegenmaßnahmen

Beitragvon chancho » 14 Nov 2017 09:09

Top Artikel! Vielen Dank für die grandiose Übersicht. Gibt es Studien zur von dir beschriebenen Einnahmeempfehlung? Die würden mich wirklich interessieren :)
Danke!

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Re: Vitamin-D-Mangel: Symptome und Gegenmaßnahmen

Beitragvon Frank » 14 Nov 2017 09:49

Dann hol dir wie im Artikel beschrieben das Buch.

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