Vom reinen Kraftjunkie zum BBler?

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Ostwind
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Vom reinen Kraftjunkie zum BBler?

Beitragvon Ostwind » 15 Mär 2019 19:59

Ich würde mal quer in die Bank fragen,
wie ihr eine komplette Umstellung eurer Trainingsgewohnheiten und Trainingsart vornehmen würdet, habe eigentlich seit ich 16 bin, irgendwie hauptsächlich immer nur auf Kraft trainiert. Da ich mit meinem Essverhalten stets Probleme hatte (der Aufbau und Abnahmezyklus war für mich nicht möglich), mit 16 Jahren stand bei mir auf der Wage 112kg, danach Ernährung umgestellt, auf hauptsächlich Eiweiß und Ballaststoffe. Trainingsbeginn schon ein wenig zuvor mit 15 Jahren, danach in 2 Jahren auf 80kg runter, eigentlich bereits gute Werte. Dann Magersucht, bis auf 70kg runter, die Kurve gekratzt aber bereits mit circa 18 auf Prohormone gesetzt, hauptsächlich Ostarine und LGD 4033, stets mit Tamoxifen, weil ich auf Blutproben stets bis dahin durch das ehemalige Fett zu hohe Werte hatte und Paranoia vor Konvertierung.

Danach wieder in ein Teufelskreis gekommen, auf 108kg rauf und damals in einem Jahr wieder auf 85kg, stets permanent auf Gear, weil sich auch M1T und Superdrol, immer öfters in meinem Schrank fand, musste ich auf injizierbares Gear umsteigen. War ja kein Problem, Blutwerte und Nebenwirkungen hatte ich stets unter Kontrolle außer bei Tren. Leberwerte hatten sich normalisiert, Ernährungsplan wurde jetzt strickt eingehalten, standardmäßiger 3er Split mit Wiederholungen auf purer Maximalkraft ausgelegt, wobei ich zu Schulzeiten damals 2 Jahre, keinen einzigen Erholungstag gemacht hatte, sprich 2x365x1-1,5h ohne einen Ruhetag. (Gear war 400mg Testo Cypo oder 200 Tren E5 Stack mit 200-300 Nandrolon, auch meist GHRP 6mg oder Melanotan II 2mg pro Woche ). Bei Testo und Nandrolon habe ich Esther öfters gewechselt (Deca, Cypo, Enan).

Problem ist, eigentlich schaue ich außer meine Unterarme aus, wie ein etwas breiterer Typ, aber nicht was zu den derzeitigen Werten passen würde. Laut Profigerät im Studio habe ich einen Fettanteil von 13.3% bei circa 90kg. Was man irgendwie nicht sieht, auf der Bank war ich bereits bei 180kgx3 Wiederholungen 2xSätze, zuvor in 10er Schritten von 100 aufwärts, Einwärmren zu Bestzeiten war 100kgx15 (3 Sätze), derzeitig kaum möglich, wegen einer Verletzung an der Schulter (derzeit 155kg max), auch bereits einmal Brustmuskelriss der genäht werden musste. Kniebeugen und Kreuzheben musste ich auch schon vernachlässigen, war aber eine Verletzung mit dem Motorrad, an den Füßen, wo immer noch die Einfärbung durch die Verbrennung, am gesamten rechten Fuß zusehen ist und maximal Belastung, derzeitig bei allem wo Füße involviert sind, nur unter Schmerzmittel am Maximum trainiert werden kann.

Derzeitig bin ich genau aus diesen Gründe am überlegen, etwas grundlegend zu ändern an meinem Training. Wie würdet ihr es machen?


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HartTdO
 

Re: Vom reinen Kraftjunkie zum BBler?

Beitragvon HartTdO » 15 Mär 2019 20:36

Derzeitig bin ich genau aus diesen Gründe am überlegen, etwas grundlegend zu ändern an meinem Training. Wie würdet ihr es machen?



Ich würde mir professionelle Hilfe suchen.

Du hast eine Ess-Störung.

Solange du diese nicht in den Griff bekommst, ist alles weiter sinnlos-und mitunter gefährlich.

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Re: Vom reinen Kraftjunkie zum BBler?

Beitragvon Ostwind » 15 Mär 2019 21:31

HartTdO hat am 15 Mär 2019 20:36 geschrieben:
Derzeitig bin ich genau aus diesen Gründe am überlegen, etwas grundlegend zu ändern an meinem Training. Wie würdet ihr es machen?



Ich würde mir professionelle Hilfe suchen.

Du hast eine Ess-Störung.

Solange du diese nicht in den Griff bekommst, ist alles weiter sinnlos-und mitunter gefährlich.


Genau dieses Problem bin ich mit einer Therapie angegangen, wobei ich seit circa 1 Jahr nicht mehr diese stumpfen Fressattacken bekomme, bei leichter Zunahme und bei Abnahme nicht sofort jeglichen Appetit verliere, was teilweise am Anfang mit Medikamenten gelöst wurde. Die Zyklen zwischen Zunahme und Abnahme funktionieren langsam normal, haben sie ja auch in der Phase, als ich von 85kg mich auf 90kg eingependelt habe. Ich habe leider keine Ahnung wie man von meinen Standpunkt aus, weitermachen soll. Überhaupt weil bei mir auch Masse die leistet und nicht nur Fett ist, irgendwie genau den gleichen Look bei mir verleiht, selbst 5kg in einem Jahr waren sehr viel für meine eigentliche Verhältnisse.

Irgendwie etwas, was man in der Masse fatal falsch machen kann? Außer natürlich nur Müll zu essen, Nahrung besteht bei mir sowieso fast nur aus Gemüse, minimal Kohlenhydrate (500kcal), 1000 kcal in Fett und 1500-1800kcal als Eiweiß, damit circa 300-400g Eiweiß pro Tag (meist Graukäse - 99% Casein, Magerquark - 90% Casein, verschiedene Eiweißpulver - meist Egg oder Soja). Ausschauen verändert sich trotz allem ins Negative, nur bei der reinen Kraft spüre ich jeden Kilo extrem, fast bei allen größeren Körpermuskeln 5-10kg mehr Leistung.

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H_D
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Re: Vom reinen Kraftjunkie zum BBler?

Beitragvon H_D » 16 Mär 2019 00:03

Bist du noch auf Stoff mit so sinnlos viel eiweiß?
Was isst du konkret?
Wie trainierst du?
was genau ist dein Ziel/deine Frage?
"Fact: In applied sciences such as exercise and nutrition, research and practice go hand in hand - you can't optimize one without the other. Researchers who dismiss practical experience and practitioners who dismiss scientific evidence only serve to set back efforts to deliver the best possible results and ultimately do an injustice to the field."
Brad Schoenfeld


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Re: Vom reinen Kraftjunkie zum BBler?

Beitragvon KlongToey » 16 Mär 2019 11:07

Sehr schwer zu verstehen der Beitrag.
Hab bisher nicht mal rausbekommen wie alt du aktuell jetzt bist, on oder off usw und was überhaupt die Frage ist ;)

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Re: Vom reinen Kraftjunkie zum BBler?

Beitragvon Moseltaler » 16 Mär 2019 15:28

Ich würde mal dringend empfehlen das Regelwerk zu lesen *professor*
Greg Nuckols

Two fundamental errors:

1) Assuming that what works for you will work for everyone else.

2) Assuming that what works on average will work for every individual.

"Bros" often commit the first error, and tend to react poorly when they're called on it by sciency folks.

Sciency folks (people who apply research uncritically, at least) often commit the second error, and tend to react just as poorly as the "bros" when called out on it.

Be vigilant about avoiding both issues.


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