Showdown in Estoril

Die Entscheidungen der Profis zum Nachlesen

Die Portugal Pro 2021 lieferte viele Ergebnisse in allen Klassen. Hier findest du einen ausführlichen Überblick über das gesamte Wettkampfgeschehen vom Sonntag!





Der Samstag als Vorspiel: Doppelsieg für Mike und Urs in Mexiko, viele neue Pros bei aus den Amateurwettkämpfen


Das Wochenende war für die deutschsprachigen Athleten bislang eine absolute Erfolgsgeschichte: Mike Sommerfeld holte in Mexiko den Sieg in der Classic Physique vor Urs Kalecinski. Ein deutscher Doppelsieg, was will man mehr?



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In Estoril sammelten die deutschsprachigen Frauen derweil Pro Cards: Kristina Brunauer holte sich den Gesamtsieg und wurde damit die erste österreichische IFBB Bikini Pro.



Lisa Meiswinkel, die ebenfalls von Stefan Kienzl vorbereitet wird, siegte absolut überlegen in der Wellness-Klasse.



Hier findest du alle Infos zum Livestream und den Bühnenzeiten der Athleten.

Hier findest du alle offiziellen Teilnehmerlisten

Die Entscheidungen bei den Profis werden in Estoril in drei Sessions getroffen.

Session 1: Men’s Physique, Women’s Physique & 212 mit Steve Benthin


In Session 1 sind die Klassen Men’s Physique, Women’s Physique und 212. Vorab muss man die Veranstalter für die Location und das Procedere loben: Die Athleten und Athletinnen werden hier wirklich perfekt in Szene gesetzt.

Felipe Franco gewinnt die Men's Physique


Den Beginn machen die Jungs der Men’s Physique mit Marcel Treichler aus der Schweiz. Marcel zeigt eine sehr gute Form und überzeugt mit einer sehr starken Brust-Schulter-Sektion und einer super Mittelpartie. In einem unglaublich dichten Feld wird es aber nicht leicht, auf sich aufmerksam zu machen.

Das bestätigt sich dann auch in den numerischen Vergleichen, die hier in überraschend großen Gruppen von bis zu zehn Athleten abgehalten werden. Hier herauszustechen, ist extrem schwierig.

Die große Anzahl an Athleten setzt sich auch in den Callouts fort: Gleich acht Athleten stehen im wichtigen ersten Vergleich. Hier Prognosen abzugeben, ist beinahe unmöglich; die Leistungsdichte ist enorm. Positiv muss man aber anmerken, dass sich die Judges sehr viel Zeit für die Beurteilung der einzelnen Callouts nehmen.

Marcel wird in den zweiten Vergleich gerufen, für ihn geht es damit also um den Kampf um die verbleibenden zwei Plätze in den Top 10.

Dann werden die Top 4 noch einmal nach vorne gerufen: Yousef Djoudi (56), Felipe Franco (59), Pedro Lima (62) und Elton Mota (66).

Und dann die Ergebnisverkündung:
  1. Felipe Franco (59)
  2. Yousef Djoudi (56)
  3. Elton Mota (66)
Leider kein Top 10-Platz für Marcel. Felipe mit einem verdienten Sieg in einem, gerade in der Spitze, sehr starken Feld.

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Sieg für Daniely Castilho in der Women's Physique


Weiter geht es mit der Women’s Physique. In dieser Klasse sind die körperlichen Unterschiede deutlich sichtbarer als zuvor in der Men’s Physique. Im ersten Vergleich finden sich vor allem in den potenziellen Top 3 weniger die super massiven Athletinnen als eher diejenigen, mit sehr guter Konditionierung und ästhetischer Linie wieder: Daniely Castilho (141), Laura Pintado Chinchilla (143) und Elisama Manoel B. Zoretto (149).

Die Ergebnisse:
  1. Daniely Castilho (141)
  2. Elisama Manoel B. Zoretto (149)
  3. Modesta Halby (144)

Steve Benthin in der 212 knapp geschlagen


Und dann ist es soweit: Die 212 mit Steve Benthin ist an der Reihe.

Nach der Präsentation aller Athleten geht es auch schon mit den individuellen Vorstellungen los.

Steve Benthin ist als erster an der Reihe. Und Steve liefert ab, wir sehen vielleicht den besten Steve aller Zeiten! Sehr starke Form, tolle Bauchkontrolle, gutes Posing. Alles richtig gemacht!

Es folgt Lucas Coelho. Er zeigt sich super massiv mit sehr starken Beinen, die Form ist aber nicht auf den Punkt.

Pasquale D’Angelo fällt gegen die beiden vorangegangenen Athleten etwas ab, da er weder Steves Form, noch die Masse von Lucas bringt.

Es folgt Ahmed Fawzi, der zwar einige sehr harte Körperpartien hat, aber insgesamt weit weg von einer Topform ist und zudem strukturell nicht frei von Mängeln ist.

Dann ist Felipe Lobos an der Reihe, dessen Form doch eher an einen Gastauftritt denn an eine Bühnenform erinnert.

Andrej Melnikov ist ebenfalls muskulär sehr beeindruckend, aber lässt Details vermissen. In Topform wäre das ein überragender Athlet.

Naser Mohamedhat trotz seiner geringen Körpergröße eine schöne Linie, aber auch bei ihm ist die Form ausbaufähig.

Etwas anders sieht das bei Fabricio Moreira aus: sehr gute Form, brutale Masse, aber strukturell mit sehr großen Defiziten.

Diogo Nunes dürfte der größte Athlet der Klasse sein und wirkt deutlich überladen. Die Form ist generell gut, aber er hält enorm viel Wasser.

Daniel Sticco ist der vorletzte Athlet der Klasse. Er lässt die brutale Masse einiger Athleten vor ihm vermissen, überzeugt aber mit einer schönen Linie und guter Form.

Ahmed Bak(?) kommt als letztes auf die Bühne: Gute Form, gefällige Linie, starker Auftritt.

Sehr unterschiedliche Körper in dieser Konkurrenz. Für Steve wird es auch darauf ankommen, ob die Judges Steves Form honorieren werden.

Im numerischen Vergleich sticht Steve mit seiner Form deutlich hervor. Das könnte weit nach vorne reichen.

Der erste Vergleich:
  • Steve (18)
  • Lucas (19)
  • Andrej (24)
  • Naser (25)
  • Fabricio (26)
  • Ahmed (29)
Steve schlägt sich in dieser Konkurrenz sehr gut. Die beste Form im Vergleich, top Beine. Steve hat hier alle Chancen, das Ding zu gewinnen, genauer gesagt: Wenn es fair zugeht, muss Steve hier gewinnen.



Die Top 6 werden nochmal verglichen:
  • Steve
  • Lucas (19)
  • Andrej (24)
  • Naser (25)
  • Fabricio (26)
  • Ahmed (29)
Eine Wiederholung des ersten Callouts, Steve in der Mitte. Zwischen ihm und Lucas geht es um den Sieg. Steve dabei mit besserer Form, Lucas mit dem vielleicht etwas besseren Posing. Dennoch: Steves Gesamtpaket ist hier eigentlich unschlagbar.

Die Küren: Steve sehr viel ruhiger als früher, er hält die Posen deutlich länger und sicherer. Lucas mit viel Showtalent und schönem Posing. Andrej mit sehr klassischem Posing, jedoch sieht man gerade in den Rückenposen Formdefizite. Fabricios Kür erinnert stark an ein Gastposing mit einem Zusammenschnitt von Pressposen. Naser post da deutlich schöner, seine Form lässt aber auch zu wünschen übrig.

Das Ergebnis:
  1. Lucas Coelho (19)
  2. Steve Benthin (18)
  3. Fabricio Moreira (26)
  4. Andrej Melnikov (24)
  5. Nasser Mohamed (25)
Sehr schade, muss man nicht unbedingt verstehen. An sich eine starke Platzierung für Steve, aber hier wäre der Sieg absolut drin gewesen.

Session 2: Deutschsprachige Übermacht in der Figure und David, Fabian und Wesley in der Classic Physique


Am Nachmittag geht es weiter mit der zweiten Session und insgesamt vier Klassen: Figure, Fitness, Wellness und Classic Physique.

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Vier Deutsche in den Top 10 in der Figur-Klasse


Als erste Athletin kommt Bahar Ayra auf die Bühne. Sehr starke Beine, sehr gute Schultern, Form sitzt: Da hat jemand absolut seine Hausaufgaben gemacht.

Viola Burk mit starken Beinen, gutem Rücken, guter Form und sehr schöner Präsentation. Ein gelungenes Profidebüt.

Amandine Kolly aus der Schweiz besticht mit guter Form und schöner Seitansicht.

Marina Schermer präsentiert sich gut, wird aber in diesem Feld einen schweren Stand haben.

Als letzte Athletin betritt Jennifer Zienert mit einer super Form und sehr starken Beinen die Bühne.

Lena Ramsteiner überzeugt mit einer starken Präsentation und einer richtig guten Form. Das kann weit nach vorne gehen.

Die numerischen Vergleiche: Bahar und Viola können beide überzeugen. Bahar wohl die massivste ihrer Klasse, Viola deutlich schlanker, aber mit strukturellen Vorteilen. Für Amandine wird es in dem Feld schwer werden. Im letzten numerischen Vergleich treffen Marina, Jennifer und Lena aufeinander. Alle drei haben definitiv ihre Hausaufgaben gemacht, Lena sticht aber noch einmal heraus.

Der erste Callout:
  • Bahar Ayra (90)
  • Oyku Basar (91)
  • Viola Burk (93)
  • Rhea Gayle (97)
  • Olesya Kochuza (102)
  • Carmen Penalver (105)
  • Jennifer Zienert (110)
  • Lena Ramsteiner (112)


Deutsche Übermacht im ersten Callout: Bahar, Viola, Jennifer und Lena schaffen es in den ersten Vergleich und kämpfen damit um den Sieg mit. Die besten Chancen dürfte dabei Lena haben.

Die Ergebnisse:
  1. Rhea Gayle (97)
  2. Lena Ramsteiner (112)
  3. Jennifer Zienert (110)
  4. Oyku Basar (91)
  5. Bahar Ayra (90)
  6. Olesya Kochuza (102)
  7. Carmen Penalver (105)
  8. Viola Burk (93)
Vier Deutsche in den Top 10, drei in den Top 5 und zwei in den Top 3, was ein Ergebnis für Team Germany!



Lisa Meiswinkel bei ihrem Pro-Debüt Fünfte in der Wellness


Rania Politis zeigt sich in Topform.

Lisa Meiswinkel holte sich erst gestern die Pro Card, nun steht sie mit den anderen Athletinnen auf der Profibühne und verkauft sich super. Erleben wir hier eine Sensation?

Carina Marques aus der Schweiz präsentiert sich ebenfalls sehr gut.

Und Lisa schafft es in den ersten Vergleich, wie auch Rania, Carina steht im zweiten Callout.

Die Ergebnisse:
  1. Juliane Esteo (153)
  2. Isamara dos Santos (163)
  3. Anna Mroczkowska (156)
  4. Charline Mas (154)
  5. Lisa Meiswinkel (166)
  6. Rania Politis (159)
  7. Carina Marques (167)




Sieg für Minna Pajulahti in der Fitness-Kategorie


In der Klasse waren nur drei Athletinnen am Start.

Das Ergebnis:

  1. Minna Pajulahti
  2. Kate Errington
  3. Corrine Bean


Kein Happy End in der Classic Physique


Mohamad al Baghdadi eröffnet die Klasse. Die Form sitzt, man merkt ihm aber die Nervosität bei seiner ersten Pro Show an. Kein Wunder, ist das doch erst sein dritter Wettkampf überhaupt. Aber sehr gute Performance.

Abdelkarim Ammari ist der zweite Deutsche im Bunde und kann ebenfalls überzeugen.

Dann ist David Hoffmann an der Reihe. Die Form passt: David ist voll und hart. Sein Posing sitzt ohnehin. Sehr starkes Paket.

Fabian Mayr folgt direkt auf David. Etwas nervös weiß er aber dennoch seine einzigartige Linie und die Topform perfekt in Szene zu setzen.



Kevin Stütz bringt ebenfalls eine super Form, könnte aber im Oberkörper etwas zu schmal für die vorderen Plätze sein.

Wesley Vissers war im Vorfeld einer der Topfavoriten. Die Form passt, wenngleich sie nicht ganz an Fabian oder David heranreicht. Wesley zeigt einfach manche Posen, die überragend sind. Das könnte ein entscheidender Vorteil sein.

Im ersten numerischen Vergleich stehen drei Deutsche und ein Österreicher, was eine Quote. Vor allem das Duell Fabian gegen David ist hochspannend, beide stehen direkt nebeneinander, aber einen klaren Sieger auszumachen, ist schwierig.

Dann der erste Vergleich:
  • Alex Dos Anjos
  • Jose Bueriberi
  • David Hoffmann
  • Fabian Mayr
  • German Pastor
  • Wesley Vissers

Da ist das Ding! David zu Beginn außen, Wesley auch, daneben Fabian. In der Mitte Alex, Jose und German. Ein sehr starker Vergleich, in dem die drei größeren Athleten David, Fabian und Wesley scheinbar nicht die besten Karten haben. Auf jeden Fall kann man notieren, dass die Leistungsdichte enorm ist.

Abdelkarim, Mohamad und Kevin dann im zweiten Vergleich. Alle drei liefern eine starke Leistung, aber zu den Top 6 ist es doch noch ein Sprung.

Dann holen sie nochmal die Top 6 raus. An der Konstellation ändert sich aber wenig: Den Sieg scheinen Alex, Jose und German unter sich auszumachen, für Fabian, Wesley und David geht es um die Plätze vier bis sechs.



Die Top 6 dürfen noch ihre Küren zeigen. Alex beweist dabei noch einmal seine herausragende Form, das Posing selbst ist hingegen nicht überragend. Was man ihm aber ansieht, ist eine extreme Emotionalität: Diese Bühne, das Lied scheinen ihm viel zu bedeuten. Dann kommt Jose, der seine Kür sehr souverän und sicher absolviert. Fabian hat sichtbar Spaß bei seiner Kür, wenngleich eine gewisse Anspannung vorhanden ist. Großartiges Debüt! German wirkt im Vergleich zu Fabian doch sehr schmal, zeigt aber auch in der Kür eine top Form. Und dann noch Wesley, dessen Kür einfach ein Augenschmaus ist. Das heißt aber auch: David ist nur Sechster.

Die Ergebnisse:

  1. Jose Bueriberi
  2. German Pastor
  3. Wesley Vissers
  4. Alex dos Anjos
  5. Fabian Mayr
  6. David Hoffmann
  7. Eduardo Olivieira
  8. Abdelkarim Ammari
  9. Kevin Stütz
  10. Mohamad al Baghdadi




So schlugen sich Tim und Adolf in der Men's Open + Bikini & Women's Bodybuilding


Session 3: Bikini, Women’s Bodybuilding & Men’s Bodybuilding


Mit einiger Verspätung beginnt der dritte und letzte Teil der Show in Portugal.

Kristina Brunauer gewinnt als Neuprofi die Bikiniklasse


Johanna Dürr ist die erste deutschsprachige Athletin in diesem Teilnehmerfeld. Sie präsentiert sich sehr gut, die Form sitzt. Ob das in dem traditionell engen Bikinifeld reicht, wird sich zeigen.

Kristina Brunauer feiert einen Tag nach dem Gewinn ihrer Pro Card ihr Pro Debüt und gibt dabei eine richtig gute Form. Starker Auftritt!

Und das bestätigt sich in den Callouts: Erster Vergleich für Kristina und das durchgängig in der Mitte. Für sie geht es hier nicht um weniger als den Sieg!

Die Ergebnisse:
  1. Kristina Brunauer (139)
  2. Anastasia Andreu (115)
  3. Cristiane Silveira (132)
  4. Noora Mahonen (125)
  5. Ottavia Mazza (128)>li>

Was ein Ergebnis! Gestern war Kristina noch Amateur, heute gewinnt sie eine Pro Show und fährt zur Olympia. Gänsehaut!

Anastasia Leonova gewinnt vor dem tschechischen Doppel in der Women’s Bodybuilding


Es folgt die Women’s Bodybuilding.

Die Ergebnisse:
  1. Anastasia Leonova (78)
  2. Vera Mikuclova (79)
  3. Margita Zarmolova (80)


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Zweiter Platz für Tim in Estoril



Und dann kommen auch noch die dicken Jungs auf die Bühne.

Khaled Alkazem macht den Anfang, überzeugt jedoch nur mittelmäßig.

Jaime Atienza ist durchaus massiv, aber strukturell doch sehr benachteiligt.

Gleiches gilt auch für Dainius Barzinskias, dessen Form jedoch auch noch weit weg von bühnentauglich ist.

Und dann ist es für Tim Budesheim soweit: Sehr gute Form, aber mit einem leichten Wasserfilm. Das Posing sitzt, die Linie passt, gute Form. Starker Auftritt!

Direkt danach kommt Adolf Burghard und zeigt eine richtig gute Form, wenngleich auch er minimal Wasser hält. Beiden hat das lange Warten sichtbar nicht gut getan.

Es folgt Alfred Chicirac, der eine durchaus starke Leistung abliefert, aber nicht an die beiden Deutschen heranreicht.

Theo Leguerrier weiß auch zu überzeugen und zeigt eine gute Form.

Sergio Lima überzeugt von vorne, enttäuscht aber ein wenig in der Rückansicht.

William Martins kämpft mit strukturellen Defiziten, hat aber Masse und eine gute Form.

Andrea Muzi besticht mit sehr guten Beinen, ist jedoch keineswegs fertig in Sachen Konditionierung.

Der nächste Italiener Andrea Presti zeigt im Vergleich dazu eine deutlich bessere Form und dürfte sich über eine gute Platzierung freuen.

Vladyslav Sukhorochoko zeigt hier eine irre Masse und eine durchaus gute Konditionierung.

Jan Turek ist da eher das Kontrastprogramm: Gute Form, ansprechende Linie, aber weniger Freakfaktor.

Und dann noch Krystian Wolski bringt ein sehr gutes Gesamtpaket und darf auf eine Topplatzierung hoffen.

James Bondi hat Masse, ist aber von einer Wettkampfform weit entfernt.

Gleiches Spiel mit dem Ukrainer Anton Shal.

Die numerischen Vergleiche: Tim neben Adolf und das ist eine durchaus enge Kiste. Einen klaren Sieger gibt es hier nicht.



Und dann die Callouts: Tim steht im ersten Vergleich und schlägt sich dort nicht schlecht. Insgesamt ist der Vergleich aber sehr eng. Vom ersten Eindruck her dürfte Tim im Bereich von Platz 4 liegen, wird dann aber doch noch in die Mitte gerufen. Geht da noch mehr?

Wieso es für Adolf nur in den zweiten Vergleich gereicht hat, ist nur schwer zu begreifen. Hauptursache dürfte wohl die Mittelpartie sein, denn rein muskulär gehört Adolf in den ersten Callout.

Dann der Top 6-Vergleich mit Tim. Ihm haben die Vergleiche sehr gutgetan, das Wasser vom Anfang ist komplett raus. Top 3 absolut möglich.



Küren fallen wohl aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit aus, es geht direkt zu den Ergebnissen:

  1. Andrea Presti (12)
  2. Tim Budesheim (4)
  3. William Martins (9)
  4. Vladyslav Sukhorochko (13)
  5. Theo Leguerrier (6)

Tim verpasst knapp die Olympia-Qualifikation. Im Laufe der Show wurde er immer besser und dürfte nur haarscharf am Sieg vorbeigeschrappt sein. Adolf außerhalb der Top 10 ist hart, wohl aber ein Abstrafen der sichtbaren Mängel in der Kontrolle der Mittelpartie.

Und damit endet die Portugal Pro 2021.

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