Tipps und Tricks zur Appetit-Kontrolle (IV)

Pharmakologische Wirkstoffe zur Appetithemmung

Nach all den hier beschriebenen natürlichen Methoden zur Appetithemmung möchte der Vollständigkeit halber auch noch auf einige weniger natürliche Wirkstoffe zur Appetithemmung eingehen. Auch wenn diese bei vielen Diätenden beliebter sind, als alles, was ich bisher beschrieben habe, besitzen diese Stoffe jedoch einige entscheidende Nachteile und eigentlich keine wirklichen Vorteile. Wenn auch die allgemeine Meinung eine andere ist, sind chemisch definierte Wirkstoffe in Bezug auf die Appetithemmung keinesfalls wirkungsvoller als die hier beschriebenen natürlichen Alternativen. Ihre Beliebtheit beruht vielmehr darauf, dass es viel einfacher und angenehmer ist ein paar Pillen einzuwerfen, als die Ernährung grundsätzlich umzustellen und die Ballaststoffzufuhr zu erhöhen. Eine Ernährungsumstellung und die hierbei gemachten Erfahrungen sind jedoch für die Zeit nach einer Diät sehr wichtig, wenn es darum geht auf lange Sicht schlank und definiert zu bleiben. Bei der Anwendung von Medikamenten zur Appetithemmung ohne begleitende Umstellung der Ernährung bleibt dieser Lernprozess aus, was zur Folge hat, dass man nach dem Absetzen der Appetitzügler schnell wieder zunimmt, da die grundlegende Ernährungsweise unverändert geblieben ist. Da fast alle wirkungsvollen pharmazeutischen Appetitzügler verschreibungspflichtig sind, umgibt diese eine gewisse Aura des Verbotenen, was viele Anwender zu der irrigen Schlussfolgerung verleitet, dass diese Mittel viel stärker als alles andere wirken müssen, da sie ja sonst nicht verschreibungspflichtig sondern frei verkäuflich wären.

Im Gegensatz zu den beschriebenen, mehr oder weniger natürlichen Methoden zur Appetithemmung belasten pharmazeutische Appetitzügler den Körper und können zum Teil erhebliche Nebenwirkungen haben. Appetitzügler aus der Familie der ephedrinartigen Wirkstoffe wie Ephedrin oder Norephedrin können zu Schlafproblemen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Herzrasen und Angstzuständen führen. Noch bedenklicher sind Appetitzügler, die in den Serotonin- oder Noradrenalinstoffwechsel des Gehirns eingreifen. Diese Stoffe wurden ursprünglich als Antidepressiva entwickelt, bevor man sie aufgrund ihrer Wirkung auf den Appetit auch als Appetitzügler einsetzte. Doch genau wie eine Veränderung des Gehirnstoffwechsels Depressionen unterdrücken kann, besteht auch die Gefahr, dass beim Absetzen solcher Präparate Depressionen auftreten, zu denen es sonst nicht gekommen wäre. Das klingt für einen Außenstehenden vielleicht nicht besonders abschreckend, doch wer im nahen Verwandten- oder Bekanntenkreis einmal miterlebt hat, wie extrem Depressionen einen Menschen bis hin zu Selbstmoderversuchen verändern können, der wird freiwillig auf solche Präparate verzichten.

Ein weiterer Nachteil der meisten chemisch definierten Appetitzügler besteht in der schnellen Gewöhnung. Meist ist bereits nach zwei Wochen kaum noch eine appetithemmende Wirkung spürbar, so dass man entweder auf eine andere Wirkstoffgruppe umsteigen oder aber die Dosis weiter steigern muss um wieder eine Wirkung zu verspüren. Letzteres kann leicht zu einem Teufelskreis führen, aus dem man sich ohne fremde Hilfe nur schwer wieder befreien kann.

Neben verschreibungspflichtigen Medikamenten gibt es in der deutschen Apotheke auch noch ein paar verschreibungsfreie Mittelchen, die jedoch eher wirkungslos, und wenn man Glück hat, wenigstens unschädlich sind. Meist handelt es sich hierbei um homöopathische Verdünnungen oder um Quellstoffe in Tablettenform. Die homöopathischen Zubereitungen dürften genauso wirkungslos wie unschädlich sein, es sei denn, man glaubt daran, dass ein Mittel, bei dem sich statistisch gesehen in einer Portion weniger als ein Wirkstoffmolekül befindet, und bei dem die "Erinnerung des Wassers" für die Wirkung verantwortlich ist (wenn das stimmt viel Spaß mit dem Trinkwasser, das bereits mehrmals durch die Kläranlage gespült wurde), effektiv sein kann. Quellstofftabletten können im Vergleich zu den hier beschriebenen natürlichen Alternativen schon aufgrund ihrer geringen Wirkstoffmenge nicht sonderlich stark wirken. Wenn man Glück hat, wird durch diese nur der Geldbeutel belastet, wenn man Pech hat auch die Gesundheit. Zumindest bei dem Quellstoffprodukt CM3, dessen Tabletten im Magen zu längeren Quellstoffstreifen aufquellen, gibt es bereits mehrere belegte Fälle von Darmverschlüssen, welche operativ entfernt werden mussten (nicht gerade das, was man sich von einem Appetitzügler wünscht; siehe auch Stiftung Warentest).

Nüchtern betrachtet sind diese Quellstofftabletten Geldverschwendung. Wer anderer Meinung ist, sollte einfach einmal eine Portion dieser Quellstoffe zu 500 ml Wasser hinzufügen und das Resultat mit einem in 500 ml Wasser gelösten Teelöffel Guarkernmehl vergleichen ...

So, nachdem ich so viel Negatives über pharmazeutische Wirkstoffe zur Appetitzüglung geschrieben habe, möchte ich an dieser Stelle trotz allem auf zwei Wirkstoffkombinationen näher eingehen. Diese beiden Kombinationen zeichnen sich dadurch aus, dass sie legal erhältlich sind, eine recht gute Wirkung besitzen und relativ unschädlich sind (ich sage hier bewusst relativ, denn auch diese Kombinationen besitzen ein gewisses Potential an Nebenwirkungen und können bei empfindlichen oder vorbelasteten Personen zu unangenehmen bis gefährlichen Begleiterscheinungen führen.)

1. Die Nikotin - Koffein Kombination

Wer zum ersten Mal von dieser Kombination zur Appetithemmung und Anregung des Stoffwechsels hört, steht dieser Variante erfahrungsgemäß zunächst skeptisch gegenüber. Viele, die sonst wirklich alles ausprobieren, werden diese Kombination schlicht und einfach ignorieren, da sie von den Einzelwirkstoffen her zu banal klingt. Ich kann an dieser Stelle jedoch mit gutem Gewissen sagen, dass jeder, der diese Kombination einmal während einer Diät ausprobiert hat, absolut begeistert war. Aufgrund des geringen Bekanntheitsgrades und der allgemeinen Skepsis kann man diese Wirkstoffkombination als echten Geheimtipp bezeichnen.

Nikotinkaugummi
Als Nikotinquelle empfehlen sich Nikotinkaugummis, da diese das Nikotin gleichmäßiger über einen längeren Zeitraum an den Körper abgeben als Zigaretten und zudem gesundheitstechnisch gesehen unschädlicher als Zigaretten sind. Da Nikotinkaugummis keinen Teer enthalten, sind sie nicht direkt krebsfördernd, auch wenn sie den körpereigenen Bekämpfungsmechanismus für entartete Zellen hemmen. Das Suchtpotential ist bei Nikotinkaugummis um etwas das Hundertfache geringer als bei Zigaretten. Dies liegt daran, dass nach neueren Erkenntnissen für die Nikotinsucht nicht die absolute Menge des zugeführten Nikotins verantwortlich ist, sondern der kurzzeitige maximale Nikotinspiegel im Gehirn. Beim Rauchen einer Zigarette wird sehr viel Nikotin über einen kurzen Zeitraum über die Lunge aufgenommen, was zu einem kurzzeitig stark ansteigenden Nikotinspiegel im Gehirn führt. Bei Nikotinkaugummis wird das Nikotin sehr viel langsamer über einen längeren Zeitraum über die Mundschleimhäute aufgenommen, was einen gleichmäßigen aber gleichzeitig auch recht niedrigen Nikotinspiegel im Gehirn zur Folge hat, welcher wiederum nur ein sehr geringes Suchtpotential besitzt. Diese theoretischen Betrachtungen decken sich mit den Erfahrungswerten aus der Praxis. Auch nach vierwöchigen Phasen hohen Nikotinkonsums in Form von Nikotinkaugummis ist ein Absetzen von einem Tag auf den anderen problemlos ohne Nebenwirkungen möglich (das einzige "Problem" besteht in der möglichen Sucht nach dem Kaugummikauen im Allgemeinen, doch das ist eine andere Geschichte ...)

Da alle Nikotinkaugummis interessanterweise unabhängig von ihrer Nikotindosis fast denselben Preis haben (es gibt Kaugummis mit 1 mg, 2 mg und 4 mg Nikotingehalt), bietet es sich an, die höchstdosierte Variante mit 4 mg zu kaufen und diese zu teilen. Um die fehlende Kaumasse auszugleichen, kann man zu einem Viertel eines 4 mg Nikotinkaugummis einen normalen (möglichst zuckerfreien) Kaugummi kauen. Man könnte jetzt natürlich auf die Idee kommen, das kleine Viertel eines 4mg Nikotinkaugummis einfach zu schlucken anstatt es zu kauen, was jedoch in der Praxis nicht funktioniert, da das Nikotin hauptsächlich über die Mundschleimhäute aufgenommen und im Magen zum größten Teil zerstört wird. Wer es ganz kalorienfrei (leider jedoch auch so gut wie geschmacksfrei) bevorzugt, der kann auch türkische Falim Kaugummis mit den Nikotinkaugummis kombinieren. Kaugummis der Marke Falim (in jedem türkischen Geschäft erhältlich) enthalten weder Zucker noch Zuckeraustauschstoffe und sind somit komplett kalorienfrei.

Eine weitere interessante Eigenschaft der Nikotin - Koffein Kombination liegt neben ihrer guten appetithemmenden Wirkung in einer deutlichen Anhebung der Stoffwechselrate (9). Dies hat in der Praxis den Effekt, dass der Körper während und nach der Gabe dieser Kombination in Ruhe mehr Kalorien verbrennt, was bei einer Diät sehr interessant ist. Eine Studie konnte zeigen, dass die Stoffwechselrate nach einer Gabe von 50 mg Koffein und 1 mg Nikotin für 90 Minuten erhöht war, und diese Erhöhung einen Maximalwert von ca. 7 % erreichte, was mehr ist, als in der Literatur für die klassische Koffein - Ephedrin Kombination angegeben wird.

Kaffee, Koffein
Die Einnahme dieser Kombination sollte folgendermaßen aussehen: Bei Bedarf (aufkommender Hunger oder Wunsch nach Anregung des Stoffwechsels) sollten zuerst 50 mg Koffein in beliebiger Form eingenommen werden (hier ist alles von Koffeintabletten über Kaffee bis hin zu Red Bull möglich) und dann mit dem Kauen eines Nikotinkaugummis begonnen werden. Zu beachten ist, dass bei Zufuhr von Koffein in Tablettenform einige Zeit bis zur Aufnahme des Koffeins im Magen vergeht. Dies ist dann interessant, wenn es nicht nur um die Appetithemmung, sondern auch um eine Anregung des Stoffwechsels geht. Diese Anregung fällt erheblich stärker aus, wenn Nikotin und Koffein zusammen wirken können. Eine Möglichkeit besteht darin, die Koffeintablette ca. 30 min vor dem Beginn des Kauens des Nikotinkaugummis einzunehmen oder aber (falls man den Geschmack erträgt) die Koffeintablette zusammen mit dem Nikotinkaugummi zu kauen, so dass ein Teil des Koffeins über die Mundschleimhäute aufgenommen wird. Dies könnte andererseits jedoch wiederum zu einer etwas schlechteren Aufnahme des Nikotins führen. Weiterhin ist zu beachten, dass das Trinken von Kaffee oder Cola während dem Kauen des Nikotinkaugummis aufgrund bestimmter Eigenschaften dieser Getränke die Nikotinaufnahme verschlechtert. Das Kauen des Nikotinkaugummis selbst sollte langsam mit Pausen erfolgen um eine langsame und kontinuierliche Freisetzung des Nikotins zu bewirken.

Zu Beginn der Verwendung dieser Kombination kann es insbesondere für Nichtraucher empfehlenswert sein, mit einer Nikotindosierung von 0,5 mg Nikotin zu beginnen, um unangenehme Nebenwirkungen, wie leichte Übelkeit, zu vermeiden. Sobald man diese Dosierung gut verträgt, kann man die Nikotindosis auf 0,75 mg oder gleich auf 1 mg erhöhen. Mehr als 1 mg Nikotin alle 60 - 90 Minuten ist nicht sinnvoll, da eine weitere Erhöhung der Nikotindosis nur das Nebenwirkungspotential vergrößert und die Stoffwechselbeschleunigung in Vergleich zu einer Dosierung von 1 mg alle 60 Minuten nicht signifikant erhöht.

Bevor ich an dieser Stelle auf weitere Wirkstoffe eingehe, soll folgender Hinweis Beachtung finden:

Die hier beschriebenen Dosierungen und Anwendungsbeispiele beschreiben lediglich die gängige Praxis und sollen keinesfalls als Anleitung angesehen werden. Von der Einnahme dieser Substanzen wird ohne medizinische Beratung dringend abgeraten

2. Ephedrin und Koffein (ECA)

Eine weitere beliebte Wirkstoffkombination ist der gute alte ECA-Stack. ECA steht hierbei als Abkürzung für die enthaltenen Wirkstoffe Ephedrin, Koffein (im Englischen Caffeine, daher das C) und Aspirin. In der Praxis wird diese Kombination für mehrere Zwecke eingesetzt:
  1. Appetithemmung
  2. Verstärkte Fettverbrennung mittels Anregung des Stoffwechsels
  3. Mehr Trainingsenergie und besseres Allgemeinbefinden während Phasen reduzierter Kalorienzufuhr

Gegenstand dieses Artikels soll nur die appetithemmende Wirkung sein, da die weiteren Anwendungsgebiete leicht einen eigenen Artikel füllen würden. Leider lässt auch diese Wirkung im Laufe der Zeit deutlich nach.

In der Praxis werden meist dreimal täglich 25 mg Ephedrin mit 200 mg Koffein kombiniert. Über die Notwendigkeit der begleitenden Aspirineinnahme gibt es unterschiedliche Meinungen. Aufgrund der möglichen Magenprobleme bei einer dauerhaften Aspirineinnahme macht es Sinn auf das Aspirin zu verzichten, selbst wenn dies eine geringfügig schwächere Wirkung des Ephedrin - Koffein Stacks zur Folge haben könnte. Besonders zu Beginn der Einnahme sollte beachtet werden, dass es bei einer Einnahme in der zweiten Tageshälfte aufgrund der stimulierenden Wirkung dieser Wirkstoffkombination zu Einschlafproblemen und Schlaflosigkeit kommen kann.

Ephedrin selbst ist in Deutschland vom Markt genommen worden. In der Apotheke ist jedoch Epedrakraut, welches Ephedrin enthält, frei verkäuflich. Dieses Kraut ist bezüglich seines Ephedrinalkaloidgehalts standardisiert und kann als ephedrinhaltiger Tee zubereitet werden. Zu den Nebenwirkungen von Ephedrin gehören Schlafprobleme, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Herzrasen und Angstzustände.

Schlussfolgerung

Wie in diesem Artikel gezeigt wurde, gibt es viele unterschiedliche Strategien und Vorgehensweisen für eine Reduzierung von Hunger und Appetit. Zum einen gibt es chemisch definierte Appetitzügler, welche schnell an Wirkung verlieren, gesundheitliche Risiken in sich bergen und zu keinerlei Lerneffekt bezüglich der Ernährung führen. Zum anderen gibt es eine Fülle von natürlichen Alternativen, beginnend mit der grundlegenden Ernährungsumstellung bis hin zu diversen Quell- und Ballaststoffmanipulationen. Diese Alternativen sind gesundheitlich unbedenklich und zum Teil sogar gesundheitsfördernd und führen langfristig zu einem Lernprozess bezüglich gesunder Ernährung. Weiterhin verlieren diese Strategien auch auf lange Sicht nichts von ihrer Wirkung. Dem aufmerksamen Leser sollte längst klar sein, welches die bessere der beiden Vorgehensweisen ist, für alle anderen ein kleiner abschließender Tipp: die Ephedrin Variante ist es nicht ...

Quellen

  1. Boirie, Y., Dangin, M., Gachon, P., Vasson, M. P., et al. Slow and fast dietary proteins differently modulate postprandial protein accretion. Proc. Natl. Acad. Sci. USA 1997, 94:14930-14935
  2. Dangin, M., Boirie, Y., Garcia-Rodenas, C., Gachon, P., et al. The digestion rate of protein is an independent regulating factor of postprandial protein retention. Am. J. Physiol. 2001, 280:E340-E348.
  3. Jacob Wilson and Gabriel J. Wilson, Contemporary Issues in Protein Requirements and Consumption for Resistance Trained Athletes, Journal of the International Society of Sports Nutrition. 3(1):7-27, 2006. (www.theissn.org)
  4. Carol S. Johnston, PhD, FACN, Carol S. Day, MS and Pamela D. Swan, PhD, Postprandial Thermogenesis Is Increased 100% on a High-Protein, Low-Fat Diet versus a High-Carbohydrate, Low-Fat Diet in Healthy, Young Women, Department of Nutrition (C.S.J., C.S.D.), Arizona State University East, Mesa, Arizona
  5. Sadovnikova NV, Fedotov VP, Aleshina LV, Shvachkin IuP, Girin SK, Aspartame--the sweet-tasting dipeptide--does not affect the pancreatic insulin-secreting function, Probl Endokrinol (Mosk). 1984 Jul-Aug;30(4):67-9.
  6. Komatsu T, Nakamori M, Komatsu K, Hosoda K, Okamura M, Toyama K, Ishikura Y, Sakai T, Kunii D, Yamamoto S, Oolong tea increases energy metabolism in Japanese females, J Med Invest. 2003 Aug;50(3-4):170-5.
  7. Rumpler W, Seale J, Clevidence B, Judd J, Wiley E, Yamamoto S, Komatsu T, Sawaki T, Ishikura Y, Hosoda K. Oolong tea increases metabolic rate and fat oxidation in men. J Nutr. 2001 Nov;131(11):2848-52.
  8. Blackburn NA, Redfern JS, Jarjis H, Holgate AM, Hanning I, Scarpello JH, Johnson IT, Read NW, The mechanism of action of guar gum in improving glucose tolerance in man, Clin Sci (Lond). 1984 Mar;66(3):329-36.
  9. Anna B Jessen, Søren Toubro and Arne Astrup, Effect of chewing gum containing nicotine and caffeine on energy expenditure and substrate utilization in men, American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 77, No. 6, 1442-1447, June 2003

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