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Jörg Börjesson klärt vor TV-Kamera Schüler auf

veröffentlicht am 06.05.2009, 23:49 öffentlich 18.746 Aufrufe
Offen erzählt Jörg Börjesson über seine eigenen Erfahrungen mit Doping-Mitteln. Der Medikamentenmissbrauch hat seinen Körper, seine Gedanken und damit sein ganzes Leben stark verändert. Durch die Hormone waren ihm weibliche Brüste gewachsen. Verdacht auf Brustkrebs. Er berichtet auch über seine Angst vor der Operation.
Anhand großformatiger Fotos wird der Zuschauer mit einer erschreckenden Chronologie konfrontiert, die viele nicht für möglich gehalten hätten. Auch Filmaufnahmen von seiner Brust-Operation zeigt Jörg Börjesson. Es sind harte Bilder, die aufrütteln. Langsam begreift man, wie es zu dieser menschlichen und körperlichen Katastrophe kommen konnte. Er berichtet über Volks- und Jugenddoping und dem sogenannten Alltagsdoping, die aufzeigen, welche tatsächliche Problematik auf unsere Gesellschaft zu kommt, wenn weiterhin nichts dagegegen unternommen wird. Todesfälle im Sport werden aufgezeigt. Und unsere Leistungsgesellschaft wird kritisch hinterfragt. Aufgrund seiner großen Erfahrungen auf dem Gebiet des Kraft- und Fitnesssports gibt er auch gerne Auskunft zu Themen wie gesundes Training und dopingfreie Ernährung. Und wie man auch ohne Dopingzeugs zu einen athletischen Körper kommen kann. Lehrer z. B. können im Vorfeld mit ihren Schülern Fragen erarbeiten, die dann während des Vortrags mit einfließen können. Jörg Börjesson läßt sich davon leiten, was gegenwärtig interessiert und zum Thema diskutiert wird.
Den Muskelwahn und Körperkult hat Jörg Börjesson heute längst abgeschüttelt. Mithilfe zahlreicher TV-Auftritte und Zeitungsberichte hat er die Organisation dopingpräventionsZentrum (dpZ) gegründet. Für Schulen und Jugendzentren hat er die bundesweite Kampagne "Nicht Aussehen und Höchstleistung zählt, sondern Handeln und Menschlichkeit" ins Leben gerufen. Im deutschsprachigen Raum gilt Jörg Börjesson als Einziger Anti-Doping-Aktivist. Seine Bücher "Auf Pump (Biographie)", "Im Dopingmilieu (Krimi-Roman)" und "Das wahre Gesicht des Volksdopings" werden gegenwärtig erarbeitet und sollen, wenn der geeigneter Verlag gefunden ist, 2009 veröffentlicht. Fitnessstudios besucht er unter dem Motto: "Doping? Geben Wir keine Chance!", damit diese öffentlichen Einrichtungen Flagge zeigen können, für eine dopingfreie Atmosphäre .
Vorallem Jugendliche sollen auch verstehen lernen, sportlich nur aus Gründen der Gesundheit aktiv zu werden. Für die Zukunft ist der Einsatz eines Info-Mobils ("antido"- Mobil) geplant. Sponsoren werden noch gesucht.
dopingpräventionsZentrum (dpZ)
-Beratungsstelle Deutschland-
doping-frei.de